Bendemann's Qype reviews
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pauly ede utca 6, 1`61 Budapest
Bendemann
wrote on 7 May 2011
Ein grundehrliches Lokal mit guter Küche und sehr kleinen Preisen. Von den Palatschinken über die gebackenen Pilze bis hin zum Steak in Pfeffersauce alles sehr lecker und reichlich. Bei den Weinen kann man sich getrost durchprobieren, wir fanden den Chardonnay am besten. Die Bedienungen sind außerordentlich bemüht, die Zigeunermusik am abend wirklich ein Highlight. Das Ambiente ist etwas kahl und veraltet, allerdings ohne viel Schnickschnack und optische Beleidigungen.
Wer es deftig und unverschnörkelt mag ist hier genau richtig. Die Musik passt herrlich zum Essen. Eine runde Sache! -
Paulay Ede u. 7., 1061 Budapest
Bendemann
wrote on 1 May 2011
In Budapest zu einem günstigen Preis gut zu essen ist nicht allzu schwer, dieses Lokal allerdings enttäuscht dahingehend. Die Preise wären ja noch ok, das Essen längst nicht. Wir hatten zwei Mal ein Steak, das durch war. Dazu gabs irgendeine grüne Füllmasse im Frühlingsrollenteig - schmeckte garnicht bis befremdlich (total ungewürzt) - und eine Art Kartoffelgeschtampftes mit Pilzen darin, vor ewigen Zeiten ausgebacken und bis zur Vertrocknung warm gehalten. Der ebenfalls bestellte Hase war paniert und schmeckte nach Hühnchen. Rechts von uns waren zwei lange Tischreihen besetzt mit älteren Touristen, deren Veranstaltungsbüros wohl mit diesem Lokal kooperierten und so Umsatz machten - im Großen und Ganzen ein Touristennap.
Besonders traurig dabei ist, dass das Lokal, welches sich sofort gegenüber in der gleichen Straße befindet, darunter leidet. Obwohl es eine viel bessere Küche zu super Preisen bietet, finden sie nur wenige Kunden, weil das Ambiente vom Vakvarju einfach mehr lockt. Das Lokal muss mitsamt anderen Lokalitäten (noch in der selben Straße) einem Großinvestor gehören, der sich ordentlich eingekauft hat. Sehr sehr schade! -
Liszt Ferenc tér 2, 1061 Budapest
Bendemann
wrote on 28 April 2011
(updated on 7 May 2011)
Wie im stylischen Klassz gilt auch im Menza: Schick, Glamour, Exklusivität. Beim zweiten Blick verliert das aber alles an Bedrohlichkeit: das Essen ist etwas bodenständiger zusammengestellt und schmeckt auch gleich einen Tick besser. Das Rinderfilet war wirklich hervorragend. Eine sehr gute Fleischqualität, genau auf den Punkt und eine feine Pfeffersauce. Nur die Beilagen auch hier fade: irgendein Kartoffel-Spinat-Gemantsche...schade. Auch die Entenkeule und die Leberpatee auf der Karte waren ziemlich gut, die Leberpastete im Preis-Leistungsverhältnis sogar günstig. Die Weine können sich mit denen aus dem Klassz durchaus messen, bleiben dabei aber deutlich günstiger.
Die Kellner sind auch hier bemüht, das allerdings alles etaws distanzierter und kühler. Das entspricht auch der gewaltigen Ladengröße. Dennoch ist die Inneneinrichtung bei all ihrem Hipheitsanspruch noch ganz gut gelungen und überfällt einen nicht gleich.
Eigentlich würde ich am liebsten 3,5 Sterne geben, da aber die Preis-Leistung im Gegenzug zum Klassz hier weitaus mehr stimmt, kann man sich getrost auch zu 4 Sternen durchringen. -
Andrassy Utcà 41, Entre l'Opéra et Octogon Tér, 1061 Budapest
Bendemann
wrote on 28 April 2011
Ein Hip-Schick-Laden gleich an der Nobelstraße Budapests (Gucci, Chanel und Co. sind gleich nebenan).
Im Großen und Ganzen hatten wir ein sehr durchmischtes Bild. Kommt man abends, so muss man ohnehin immer warten. Die Bedienungen machen das dennoch sehr gut, man wartet hier nicht lange auf einen Tisch. Nervig war es allerdings, auf der Straße vor dem Lokal ausharren zu müssen. Irgenwann bildet sich dann eine Schlange an Wartenden. Das gibt einfach ein lächerliches Bild, das Lokal macht es weder angesagter, nobler noch exklusiver. Die Inneneinrichtung ist als scheußlich zu bezeichnen. Wenn ich mich recht entsinne - ich durfte nicht allzulang hineinblicken um der Angst meiner Augen wegen - müssten es pink-rosa-grüne Tapeten mit Blumenmuster gewesen sein. Wir hatten glücklicherweise einen Tisch draußen bekommen.
Das Essen hingegen war gut. Die Entenbrust war á la minute, die Lammkeulee meines Freundes ebenso schön zart. Die Beilagen waren etwas fade (pikante Polenta, Zitrusfrüchtegelee). Die Weine waren allsemat ordentlich, allerdings für Budapester Verhältnisse überteuert und ziemlich geizig eingeschenkt. Was da einem als 0,2 berechnet wird, würden die einen als exklusive Allüre bezeichnen, die anderen schlichtweg als Betrug. Den Service hingegen kann man nur loben. Sehr flink, außerordentlich zuvorkommend und bei der Weinauswahl kundig. Es wird immer wieder gefragt, ob noch ein Wunsch offen sei.
Wahrlich kein perfekter Laden, Höhen und Tiefen wechseln einander ab. Wer es schick, bunt und fancy mag, ist hier richtig. Wer die traditionelle ungarische Küche kennenlernen will, sollte dringend weiterziehen.

