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I'm Leonni from Cologne. I've been Qyping since 27-02-2008

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Chino Latino - Altstadt-Süd

Holzmarkt 4, 50676 Köln

13-02-2012

Am Wochenende schafften wir es nun endlich unseren Travelzoo Gutschein einzulösen, im vorschussgelorbeerten strahlenden Stern asiatischer Fusion-Küche. Das Angebot lautete wie folgt:
Das Gourmetmenü wechselt regelmäßig. Immer dabei ist ein Chino Latino Cocktail pro Person und eine Flasche Wasser. Hier das derzeitige Menü: Vorspeise: Thunfisch-Kokos-Tataki (Kokosraspeln, Thunfischfilet, Kokos-Limonen-Ingwersauce), Hauptgang: Bulgogi Rinderfilet, Saucen Triologi aus Teriyaki, Trüffel, Chili-Knoblauchsauce mit Süßkartoffel-Pommes ODER gegrillter Black Cod, Sesam-Ingwer-Miso, Fenchel-Shizo-Salat, Jasminreis, Dessert: Gegrillte Ananas, Passionsfruchtsauce und Singapur Sling Eiswürfel. Wert ursprünglich 103 Euro. Wir hatten noch 69 Euro berappt. Nun, 103 Euro klingt schon einmal beeindruckend exklusiv, zumal der Wein extra geht.

Ich versuche es kurz zu halten: Der Cocktail wurde komplett vergessen, das Wasser erschien. Als „Geschenk“ aus der Küche (Originalzitat) gab es ein Schälchen Edamame, Sojabohnen, die ungeschält kurz in Salzwasser gekocht als Snack gereicht werden. Also zutzelten wir an den Böhnchen herum, hätten uns aber auch über ein leeres Behältnis für die Schalen gefreut. Noch aber waren wir gänzlich in Vorfreude ergeben und stapelten die Schalen yengamäßig um die servierte Portion herum…
Die Vorspeise Tataki Gedöns bestand allen Ernstes aus EINEM länglichen Schälchen halb durchgebratener Thunfisch Stücke (Tataki eben), die bei jedem Japaner, der sein Gesicht nicht verlieren möchte als Vorspeise für EINE Person serviert worden wäre. Darüber hinaus beeindruckten die Krümelchen durch eine omnipräsente Laffheit, die ich nicht im Stande gewesen wäre, in meiner Küche zu produzieren.

Immer noch äußerst hungrig (Brot oder ähnliches gab es nicht, ist wahrscheinlich nicht asiafusionmäßig genug), blickten wir nunmehr mit wachsenden Sorgen unserem Hauptgericht entgegen. Das Rind kam beeindruckend brutzelnd auf heißen Steinen daher, leider war es nur noch da warm, wo es auf dem Teller Kontakt zu den heißen Steinen hatte. Also Unterseite warm, der Rest lau. Soßen dazu entdeckte ich nicht, die Süßkarktoffelpommes waren schlapp und weich aber relativ schmackhaft. Der Fisch inklusive des begleitenden Spargelsalates fiel unter die Kategorie „sehr diät, sehr harmlos, schwer langweilig“

Als Dessert wurde eine Scheibe Ananas gereicht, die mit etwas getränkt war, das mich an Spüli erinnerte. Ich habe aber nur probiert, bei -15 Grad Außentemperatur verspürte ich keine Lust auf ein nachgereiftes Bormeliengewächs, das mit der Maracuja ein wenig Karibik spielt. Ich bräuchte da etwas Warmes oder Schokolade. Gut, für meinen Geschmack kann der Laden nichts, daher entschied ich mich für ein weiteres Glas Rotwein stattdessen.

Motzen kann man viel, vor allem in sich hinein. Da das nicht so meine Art ist, versuchte ich auf Nachfrage die Kritik am Essen (außer beim Dessert) bei der Kellnerin abzugeben. Allerdings hätte sie auch dem Dozent eines Bilanzbuchhalter VHS Kurs zuhören können, denn außer Okaay, okaay, okaay, kam nichts dabei herum.

In der Summe ist das Chino Latino wieder der daneben gegangene Versuch, weltmännisch und sophisticated aufzutreten, klappt aber in Köln ganz selten. Das Menü war in keinster Weise 103 Euro wert, nicht ansatzweise. Im Prinzip eine Frechheit! Hungrig waren wir danach auch noch. Vielleicht kann das Sushi ja etwas, der rollende Meister wirbelte auf jeden Fall den ganzen Abend sehr engagiert hinter seiner Theke herum. Ausprobieren werden wir es wohl nicht.

La Guitarra - Neustadt-Süd

Alteburger Str. 20, 50678 Köln

10-02-2012

Aufgrund bestehender Nachbarschaft war ich schon ein ums andere Mal Gast bei der Gitarre. Und konnte mir so einen umfassenden Überblick über die Küchen- und Serviceleistung machen. Von Tapas über Fisch bis zu Kaninchen und Steak war alles dabei. Ich war überwiegend zufrieden bis begeistert! Die Tapas lecker, das Fleisch gut, der Fisch letztens grandios (ganze Dorade gebraten). Lediglich war mein Kaninchen einmal nicht ganz durch, recht roh, aber immer noch besser als tot gegart. Wenn man den Service darauf hinweist, wird alles gut. Und am Ende sowieso, weil dann gibt’s noch einen Hierba aufs Haus. Der Service ist professionell, meist flott und freundlich. Besonders angenehm finde ich, dass man nicht schräg angelinst wird, wenn man mit einem Gutscheinbuch erscheint, da habe ich schon andere Dinge erlebt…. Auch wenn man ohne Reservierung oder erst spät erscheint, wird heftigst rotiert, bis der Gast platziert ist. Schön! Vielleicht ist der Wein einen ticken zu teuer, aber hey, eine Maßnahme zur Selbstkontrolle. Auf jeden Fall werde ich wieder hier hereinpurzeln!

Fertig - Neustadt-Süd

Bonner Str. 26, 50677 Köln

05-12-2011

Leider kann ich das Essen nicht bewerten – ich kam nicht zum Essen. Was ich aber gerne bewerten möchte, ist die Ansprache des potentiellen Gastes seitens der gelbharigen Dame hinterm Tresen. Am frühen Abend wagten wir einen Fuß in diesen Laden zu setzen. Das Fußsetzen blieb auch unsere einzige aktive Handlung, denn als mein Freund Luft holte, um nach einem freien Plätzchen zu fragen, ranzte ihn die Hausherrin an: “Die da sind noch alle vor Ihnen dran” beglleitet mit einer unbestimmten Handbewegung einmal quer durch den Raum… Fast fühlte ich mich, als hätte ich eine unverschämte Forderung bei ihr platziert.
Liebe Dame. Wir sind potentielle Kunden, quasi Ihre Brötchengeber. Sie meinen doch wohl nicht, dass wir das noch einmal versuchen? Außerdem sind wir Südstädter. Empfehlen werden wir Sie wohl nicht. Gegessen haben wir dann in einem anderen Südstadt-Lädchen, dass ebenfalls rappelvoll war, wo wir aber den Eindruck hatten, dass man sich trotzdem über uns freute.

enimem das hatten wir hier auch schonmal. Ist normal, im Fertig, deshalb werden wir nie wieder herkommen.

nrwnsäge Köbes halt, watt willste da maache. Einfach nicht so ernst nehmen das ist nicht so gemeint wie es ankommt :) Die Brauhausetikette ist gewollt. Wenn man zu spät kommt hat man leider ‘Pech’.

Vina Asia Express - Neustadt-Süd

Bonner Straße 30, 50677 Köln

08-11-2011

Ich war früher des öfteren take-away-technisch hier und was mir aufgefallen ist, ist das doch bei vielen Gerichten arg viel Bambus als Füllmaterial verwendet wird. Und Bambus verweilt auf meines kulinarischen Präferenzskala so ziemlich am Boden…

Die gebratenen Nudeln, die ich hier im Pappbecher mitnahm haben leider ihr Seepferdchen in Fett gemacht. Und bestanden. Brrrrr.

Ohne Bambus und wenn man die Nudeln ignoriert, ist der Rest ok.

Schlosshotel Lerbach - Bergisch Gladbach

Lerbacher Weg, 51465 Bergisch Gladbach

26-09-2011

Endlich hatten wir es geschafft, das Arrangement in Anspruch zu nehmen, es handelt sich um ein Arrangement namens “Summer Feelings”, welches eine Übernachtung, Fühstück, ein 3-Gänge-Menü, die Minibar, den Eintritt in eine Therme (nicht im Hotel) und ein schickes Schlosszimmer beinhaltet und nur bis Ende des Monats einzulösen war. Die Reservierung klappte wie am Schnürchen, sogar eine kurzfristige Verschiebung war möglich (wegen Krankheit). Chapeau für die Flexibilität!

Der Empfang verlief auch herzlich, die Dame (das Pagenmädchen) war jedoch so schmal und zierlich, dass mein Freund nach kürzester Zeit seine Tasche wieder zurück forderte. Selbst Amnesty hätte da Einwand gehabt, die junge Frau unsere Taschen schleppen zu lasssen!

Das Zimmer war hübsch, ruhig und heimelig! Vor dem Dinner statteten wir dem Spabereich noch einen kurzen Besuch ab und stellten fest, dass der Spabereich kleinst gehalten war. Mit 4 Personen ist die Saune hoffnungslos überbucht. Den Pool könnte man auch das “Blue Hole” nennen, allerdings nicht mit Karibik im Sinne. Aber alles in allem recht gemütlich und gut ausgestattet!

Abends dann das Dinner. Und da hakte es gewaltig. Der Service war bemüht, aber es mangelte ein wenig an Übersicht. Als Gruß aus der Küche gab es Oliven und eine wunderbare Wurst (Wildschwein? Esel? Wir wurden im Unklaren gelassen) und Brot mit Olivenöl. Lecker. Der bestellte Cabernet Sauvignon war zu kalt. Man konnte zwischen zwei Vorspeisen und zwei Hauptgerichten wählen, ich entschied mich für eine Art Lachs-Kräutercrèpe Schichtung, die ich so besser und aromatischer hinbekommen hätte. Auch hatte die Portion Flugzeug-Serviergröße, passte in den hohlen Zahn, war fad und kühlschrankkalt…. Die Kürbissuppe mit Jakobsmuschel meines Gegenübers war sehr gut, für meinen Geschmack allerdings nicht sämig genug.

Das Hauptgericht ließ dann erst einmal auf sich warten. In der Zwischenzeit hatten wir das gesamte Brot vertilgt, ohne wären wir auch nicht satt geworden, das nur am Rande. Dann endlich kam der Hauptgang. Im Umfang wohl eher ein Zwischengang. Mein Lamm auf mediterranem Gemüse war kalt. Wirklich kalt. Das einzig Warme an dem Gericht war der Teller. Ich hatte aber inzwischen so lange gewartet, war so hungrig, dass ich es aß. Auch im Hinblick auf die Mirkoportion Fisch auf laffen Graupen, die mein Begleiter offeriert bekam. Hätte ich das Lamm zurückgehen lassen, hätte ich alleine essen könnten. Das mediterrane Gemüse schmeckte wie Omas Gemüsegarten nach dem ersten Frost. Auf Nachfrage ob es geschmeckt hatte, sagte ich wahrheitsgemäß, dass das Gericht kalt war, ich aber nicht noch länger warten wollte und es daher gegessen hätte. Antwort: “gebe ich an die Küche weiter” inkl. irritierter Blick.

Warten auf’s Dessert. Bestand aus einem Sorbet, welchem als Hauptattribut “süßimQuadrat” hatte, ein bestimmtes Aroma konnte ich nicht ausmachen. Links griemelten mich drei Scheiben Dosenpfirsich an, ich lächelte nicht zurück. Seit Pfirsich Melba nach Art der 70er ist mein Enthusiasmus für Dosenobst gestorben. In der Mitte war ein Schokoladenklopps mit Eischnee, der “süßimquadrat” noch toppte und obendrein die Zunge in einen festen Verbund mit dem Gaumen brachte. Dies ließ sich erst durch einen Schluck Wasser beheben.

Das Frühstück war gut und entspannt, bis auf die Tatsache, das der Kellner das auf den Boden gefallene leere Teesieb wieder in meine Teekanne stopfte. Aber doch lecker, wenn auch in dieser Hotelkategorie schon inspirierter und mit mehr Grandesse erlebt. Die Abreise war reibungslos. Mein persönliches Highlight war Carlos der Hotel(schmuse)kater.

Im Fazit würde ich sagen, dass das Hotel für Events (Firmenevents, Hochzeiten) eine wunderbare Kulisse bietet, ich aber Hemmungen hätte, dies zu buchen. Denn wenn das hoteleigene Restaurant nicht mit Leistung überzeugt, hätte ich Sorge meinen Event zu gefährden oder ob des nicht stimmenden Preis-Leistungsverhältnisses in frustige und frostige Stimmung zu geraten.

coloniaexpress Vielleicht war dem Spabereich das “r” runtergefallen…? Sparbereich…?

La Patata / La Plata - Neustadt-Süd

Kurfürstenstr. 24, 50678 Köln

03-08-2011

Im Rahmen unserer Nachbarschaftstestreihe (wir arbeiten peut a peut alle Restaurants der Südstadt ab) kehrten wir auch im La Patata ein.
Bei dem einen Besuch wird es wohl auch bleiben. Irgendwie war alles schwer unstimmig. Das Rumpsteak war aus (früh am Abend), die Zweitbesetzung, das Lammfilet war nicht wie gewünscht blutig sondern ziemlich durch.
Nach der Bestellung des Tintenfisch/Gamba Tellers schlug meine Begeisterung wenig Wellen, als ich beobachtete, wie die Kellnerin flugs in einer Garage verschwand, um kurz darauf mit einer Tiefkühlpackung Tintenfisch-Tuben wieder aufzutauche. Böh, erhaltet mir doch wenigstens die Illusion des Frischfischs! Aufgetischt, schmeckten die Gambas bitter, der Reis nach gar nichts, der (Eisberg)Salat unispiriert. Resümmiert erschienen auch die Damen im Service irgendwie bossy oder nett gesagt sehr bestimmt. Naja. Zwei Sterne für die schönen Wildrosen auf dem Tisch und den leckeren Wein.

Krone Weinhaus - Eltville

Platz von Montrichard 3, 65343 Eltville

01-08-2011

Hier stimmte (fast) alles: Die Preise z.B. 11 Euro für eine Flassche Riesling Classic, 9,80 für eine wirklich schmackhafte Wildschweinsülze mit äußerst gelungenen Bratkartoffeln. Auch der Hackbraten war prima!

Am Nachmittag ab 16:00 Uhr gibt es bis Abends die Schlemmerkarte, auf der die o.g. Gerichte zu finden sind. Es war einfach nur schön auf der Terasse den Schiffen hinterher zu sehen und den putzigen Puppenstubenflair dieses hübschen Städtchens auf sich wirken zu lassen.

Was die Freude ein wenig trübt (daher auch ein Punkt Abzug) sind die EXTREM ungemütlichen Stühle. Hat da mal jemand vor dem Kauf Probe gesessen?? AUTSCH!

Aber wären die noch bequem, würde man womöglich die Terasse gar nicht mehr verlassen wollen…

Zum goldenen Schuss - Neustadt-Nord

Antwerpener Straße 38, 50672 Köln

25-05-2011

Zwiegespalten. Beim ersten Besuch, spontan zum Fußballschauen, war es sehr nett, die Bedienung zuvorkommend, freundlich, die Atmosphäre relaxed. Preise ok. Obwohl wir von einem überambitionierten Fußballfangast als ''widerliche Menschen" bezeichnet wurden, da wir offensichtlich nicht Anhänger seines Vereins waren. Nun gut. Erst einmal kann der Laden nichts für seine Gäste.

Die Einstellung änderte sich aber beim nächsten Fußballschauen erheblich. Diesmal rappelvoll, klar war auch Fußballderby. Unglücklicherweise hielt es ein Gast für eine gescheite Idee, sich über die Tore des Derbygegners zu freuen. Mit dem Ergebnis, dass ein paar Hardcore FC Fans sich mit ihm prügeln wollten. Als dies möglich machendes Hilfsmittel drohten diese Primaten mit einem Stuhl. Super. Ich erwarte hier das Einschreiten des Wirtes, mit Lokalverweis. Wenn nötig beider Parteien und nicht nur des Agressors. Der Wirt aber ignorierte den Zwischenfall , obwohl sogar Kinder anwesend waren. Unprofessionell. In so einem Fall muss konsquent gehandelt werden, egal ob der Affe ein Stammgast ist oder nicht. Raus. Wir sind dann gegangen. Zwei Punkte wegen der anfänglichen Euphorie. Ach ja, der Name ist wirklich saudämlich, egal welche Erklärung. Man assoiiert immer nur das Eine.

Anja Bei dem Spiel war ich auch im Schuss und ich habe es irgendwie ganz anders wahr genommen. Die Jungs sind ja hingegangen. Der “Wirt” ist im Schuss selten der dicke Mann mit Schürze. Ich muss allerdings auch sagen, dass mir das Verständnis dafür fehlt, das Gladbach Fans in eine FC Kneipe gehen um, wie es schien, dort zu grölen und pöbeln. Ich finde die Wertung von 2 Sternen ungerechtfertigt aufgrund eines solchen Gast-Deppens (oder 2).

Leonni Die zwei Punkte gab es nichts wegen des Gastes sondern wegen des nicht erfolgten Lokalverweises der Beteiligten. Das ist in so einem Fall die einzige gangbare Vorgehensweise. Ich habe lange genug in der Gastronomie gearbeitet. Außerdem hat mich der Laden generell nicht vom Hocker gezogen. Die “Jungs” ohne Schürze fand ich etwas zu bemühlt lässig.

La Creperie Bande A Part - Altstadt-Süd

Silvanstr. 1, 50678 Köln

17-05-2011

Ein sehr symathisches Lädchen! Der Service war herzlich aber zurückhaltend, sehr angenehm. Bei der Auswahl tat ich mich ein wenig schwer, da meine erste Wahl (Galette mit Babyoctopus) mit Fenchel zubereitet werden sollte. Mein Gau-Gemüse. Also fragte ich, ob dies auch ohne ginge und dies war kein Problem. Ich bekam anstelle des F-Gemüses lecker Spinat. Das erfreut, da es zeigt, dass das Essen nicht vorgefertigt sondern frisch zusammengerührt wird. We'll be back...

La Société - Neustadt-Süd

Kyffhäuserstraße 53, 50674 Köln

16-05-2011

Die Reservierung lief problemlos und in einem nett-lockeren Ton. Am Tage selber wurde man noch einmal kontaktiert, um nachzufragen, ob es bei der Reservierung bleibt, was völlig in Ordnung geht. Dort angekommen wurde uns ein wirklich schöner Tisch zugewiesen. Da er aber von Kerzen überfrachtet war und ich mein Gegenüber durch eine flackernde Flamme ansprechen wollte, räumten wir die Kerzen unauffällig an das Ende des Tisches, überzeugt davon, dass der Service dies bemerkt und sie wegräumt. Dem war auch so. Dem war zuviel. Denn der Cheffkellner (Maitre? Patron des Hauses?) begann sichtlich genervt und kopfschüttelnd die Wachsarmada abzuräumen. Als ich noch augenzwinkernd und gewollt situationsentschärfend anmerkte, dies wäre unser kleiner Altar, sagte er: "Dann sterbt doch" Autsch. Riesenautsch. Schlagfertig mit Schmerzgarantie. Geschmacklos obendrauf. Geht gar nicht. Ich bin sicherlich nicht auf den Mund gefallen aber in diesem Moment fiel mir nichts mehr ein, aber die Farbe aus dem Gesicht. Monsieur, als Köbes könnten Sie.... aber im Société? Diese nassforsche Art zog sich dann den ganzen Abend noch durch, Schluckaufbenehmen.

Die restlichen Servicekräfte sind davon ausgenommen, diese waren reizend, flott und hilfsbereit.

Das Essen war vorzüglich, auch die vielen Grüße aus der Küche stimmten froh. Zwei Punkte Abzug für Monsieur "Werauchimmer* Er sollte sich einfach mal überlegen was geht/was nicht. Habe keine Lust auf ein Rededuell und möchte auch kein Feuerwerk der Pointen. Nicht in dieser Preiskategorie, da möchte ich betüttelt werden. Sonst kann ich ja ins Brauhaus gehen.

VerenaBecker Falls die Aussage wirklich stimmt, sollte dort wohl jemand gekündigt werden. Es gibt im La Societe immer wieder diese kleinen Ausrutscher, die einen zweifeln lassen, ob sie wirklich das Zeug zum Spitzenrestaurant haben. Jedenfalls sind eine Armada von Kerzen auf dem Tisch nicht gerade ein Zeichen von Stil. Und dann immer diese wenig schmackhaften “Kölschen Tapas”, ach was haben wir gelacht.

mannaman Ja, in der Societé ist der besagte Monsieur nicht sehr stilsicher. Wir waren auch irritiert. Zwar gab es bei uns keine üblen Ausrutscher, aber die Kumpelei hat uns doch zu schaffen gemacht.

28-01-2012

  • Leonni commented on a review of Mar y Sol at 11:41