Niclas Grabowski's Qype reviews
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Krampnitzer Straße 1, Park & Heilandskirche, 14469 Potsdam
Niclas Grabowski
wrote on 13 April 2009
Preußen, das ist nicht nur eine Armee, ein großer Friedrich und immer wieder Krieg. Preußen, das ist noch viel mehr Bildung, Weltoffenheit und Kultur. Wie viel hier die preußischen Könige und deren Anhang so geschaffen haben, sieht man am besten im preußischen Arkadien, der Landschaft zwischen Berlin und Potsdam mit seinen vielen Gärten und Schlössern.
Das Schloss Sacrow ist ein recht kleines, aber sehr hübsches Beispiel für die Anlagen im Umfeld der Havel. Das Schloss würde man kaum als ein solches bezeichnen, wüsste man seinen Namen nicht. Ein kleiner, aber schöner weil gut proportionierter Bau steht hier mitten in einem schönen Garten. Klassische Konzerte finden hier statt, eine Fernsehserie wurde auch hier gedreht. Die Heilandkirche ist nicht weit. Und obwohl das Schloss nicht direkt am Ufer steht, gibt es schöne Sichtachsen zur Havel und zu den anderen schönen Bauwerken in näherer und weiterer Umgebung.
Den Belvedere auf dem Pfingstberg kann man vom Garten aus sehen, sowie den Cecilienhof. Steht man an der richtigen Stelle, erkennt man das Marmorpalais am Heiligen See. Dann wäre da noch das Casino des Schlosses Glienicke. Und auch die Potsdamer Brücke. Der Turm des Schlosses Babelsberg ist nicht zu übersehen. Wenn man den Schlossgarten verlässt und etwas nach Norden geht, hat man dann auch noch den Blick auf die Pfaueninsel mit einem weiteren, schönen Bau.
Zentraler kann man sich in dieser Paradieslandschaft mit Gärten und Schlössern ohne Ende kaum befinden. So ist es überraschend, dass die meisten Touristen nur einen kurzen Blick auf die Heilandkirche werfen und dann weiterziehen. Ich empfehle aber immer auch einen langen Spaziergang durch den Garten, mit offenen Augen für die Umgebung. Und vorsicht: Die postalische Adresse ist irreführend, man richte sich also besser nach der Karte.
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Schiffbauergasse 4f, Potsdam
Niclas Grabowski
wrote on 25 January 2009
Fluxus ist eigentlich ja Aktionskunst. Und als solche ist sie nur bedingt in einem Museum darstellbar. Zwar kann man sie durch Photos oder Artefakte dokumentieren, aber nicht immer sind die entsprechenden Objekte aus sich heraus selbsterklärend. So hilft es, wenn einen hier jemand durch die Exponate führt und erläutert, was so hinter den Dingen steht. Oft bekommt man dann erst Pointen mit, über die man dann wirklich herzlich lachen kann. Nicht zuletzt findet sich in einem Kunstwerk, welches versucht, die Entwicklung der Kunst grafisch darzustellen, “Joke” als ein Ausgangspunkt von Kunst.
“Leben = Kunst = Leben” ist eine Art Leitsatz dieser Kunstrichtung. Dieser Satz beschreibt Fluxus, stellt aber damit auch das konventionelle Kunstverständnis in Frage. Kunst kann es auch sein, wenn drei Düsenjets ein Konzert geben. Und dann eine Anfrage im Bundestag, was für komische Aktionen die Bundeswehr so unterstützt, dort zu protokolliertem Gelächter führt. Kunst kann es auch sein, wenn nach dem Abspielen von Ravels Bolero am Ende der Feuerlöscher abspritzen darf. Oder wenn man das Publikum in einer Performance auffordert, sich seine liebste Totsünde auszusuchen und sich danach entsprechend auszustellen (es ergab sich übrigens eine Gleichverteilung).
Das alles sich anzusehen und erklären zu lassen, ist hoch unterhaltsam und lustig. Im Obergeschoss wird es dann etwas ernster. Schwerpunkt hier ist Wolf Vostell, den meisten Berlinern als Schöpfer der Betoncadillacs auf dem Rathenauplatz bekannt. Und dort gibt es dann neben kreativ verwendeten Verkehrsmitteln auch Bilder über die Shoa zu sehen, sowie über solch ernste Themen wie zum Beispiel Frauen.
Enstanden ist das ganze hier aus einer Privatinitiative eines Berliner Unternehmers heraus. Einen Reitstall hinter einer Kaserne, unweit des Hans-Otto-Theaters hat man hier renoviert, dabei auch noch gleich ein kleines Cafe und einen Museumsshop eingerichtet. Noch im letzten Sommer war das ganze Gelände eine Baustelle, jetzt wirkt es wie ein schönes, historisches Ensemble. In diesem Sommer plant das Museum, Fluxus auch durch etwas eigene Aktionskunst darzustellen. Und so könnte hier einer der spannensten Plätze in der Umgebung Berlins entstehen.
Ach und bei dieser Gelegenheit mache ich jetzt noch gleich auch etwas Kunst:
Leben = Schreiben = Leben
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Schiffbauergasse 12, 14467 Potsdam
Niclas Grabowski
wrote on 6 January 2009
Eigentlich einer der üblichen Italiener, die man überall findet. Mit solider aber etwas langweiliger Küche und gutem, freundlichen, aber etwas zu routiniertem Service. Am ehesten fällt einem noch der günstige Mittagstisch auf, der zwischen sechs und neun Euro für Vorspeise und einfaches, aber leckeres Hauptgericht kostet. Dabei stehen dann gleich ein halbes Dutzend Hauptgerichte zur Auswahl.
Der Hit hier ist aber ohnehin die Aussicht. Direkt auf das Wasser, das zu dieser Jahreszeit teilweise gefroren ist. Und dahinter hat man dann einen wunderbaren Blick auf den Park des Schlosses Babelsberg.
Viele Gäste werden hier wegen des nahen Theaters eher bei Dunkelheit landen. Ich empfehle den Besuch doch vor allem bei Tageslicht. Das lohnt sich.
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Mangerstr. 34 -36, 14467 Potsdam
Villa Kellermann Ristorante und Catering
Niclas Grabowski
wrote on 4 October 2008
Gibt es irgendwo in Berlin oder Umgebung ein Restaurant mit einer schöneren Aussicht? Sitzt man hier auf der Terrasse, blickt man direkt auf den Heiligen See, und am anderen Ufer sieht man dann direkt das Marmorpalais. Selbst wenn sich dieses derzeit leider immer noch in Bauplanen hüllt, rechts und links davon ist Park mit hohen, schönen Bäumen. Und so kann man hier in Ruhe die Seele baumeln lassen, an vergangene, preußische Gloria denken und dabei auch noch gut essen. Und wenn es hier Abend wird, sich der Himmel im Westen verfärbt, dann müssen einfach romantische Gefühle aufkommen. Selbst nach jahrzehntelanger Ehe. Es ist wohl kein Wunder, dass sich das Wunderkind Joop nur wenige hundert Meter weiter die vielleicht schönste Villa der Stadt gesichert hat. Die Aussicht ist hier, von der Villa Kellermann aus, fast genauso schön. Mich persönlich erinnert es mich immer an einen schönen Abend am Comer See, den ich mal genießen durfte.
Sitzt man hier, kann es auch schon mal lange dauern mit dem Service und dem Essen. Aber erstens will man hier ja eigentlich lange sitzen, um diesen Platz länger genießen zu können. Und zweitens ist das auch die einzige Kritik, die ich hier über den Laden äußern will. Die leichte Mittelmeerküche ist bisher immer sehr lecker gewesen. Und die offenen Weine haben hier auch immer überzeugt. Dazu gibt es dann noch jenseits der schönen Terrasse ein paar gut renovierte Räume mit hohen Decken im Innern.
Sieht man allerdings genau hin, so fällt auf, dass die Räume und der Garten keineswegs so gut in Schuss ist, wenn sie nicht zum Restaurant gehören. Dieses ist hier nur Mieter. Und das ist dann eine etwas traurige Geschichte. Die Villa hat nach der Wende mehrere Besitzer erlebt, die allerdings nach dem Kauf wohl alle nicht mehr die Mittel oder Muße hatten, wirklich etwas aus diesem Kleinod zu machen. Statt dessen stritt man sich mit seinem Mieter, dem Restaurant. Und so ist dieses, nach wie vor, ein Ort auf Abruf. Niemand weiß, wie lange dieses Provisorium noch andauern kann. Es erinnert mich an die Zeiten kurz nach der Wende, wo oft nichts geklärt war, und die schönsten Orte, die besten Läden und die spannensten Clubs nur aufgrund des ungeklärten Eigentums existieren konnten.
Als Gastronom braucht man aber wohl doch etwas Sicherheit im Leben, und so hat sich das Restaurant inzwischen ein zweites Standbein in der Innenstadt von Potsdam geschaffen. Ich jedoch hoffe, dass das Provisorium der Villa Kellermann noch möglichst lange bestehen bleibt.
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Friedrich-Ebert-Str. 31, 14467 Potsdam
Niclas Grabowski
wrote on 4 October 2008
Von den vielen anderen Cafes in der Innenstadt von Potsdam unterscheidet sich dieses vor allem durch seine Lage. Es liegt direkt am Nauener Tor, wo am Samstag ein kleiner, aber feinder Wochenmarkt stattfindet. Hier sieht man die Potsdamer dann flanieren, gelegentlich auch ernsthaft einkaufen. Aber immer wenn sie von beidem die Nase voll haben, dann gehen sie in eines der zahlreichen Cafes, die voll mit Menschen sind, so wie wir es sonst nur aus Berlins Szenevierteln kennen.
Dreimal Frühstück haben wir hier im Daily Coffee bestellt. Das Daily Basic war eigentlich recht klein, aber vollständig, mit Ei, Marmelade, Käse, einer Scheibe wirklich guten rohen Schinkens und Brot. Dazu Bagels, die offenbar alle mögen außer mir, daher glücklicherweise als Alternative auch noch etwas getoastetes Brot. Ein guter grüner Tee dazu und man ist glücklich. Man muss zwar schon den gesamten Teller essen, um satt zu werden. Für 5,40 EUR aber durchaus in Ordnung. Das Daily Sweet ist eine Art Pfandkuchen, sehr lecker, sehr süß, dazu noch Nutella als Ergänzung zum Sirup. Und für die gesundheitsbewusste Dame unter uns gab es dann noch das Daily Refresh, was mir mit Früchten und Körnern etwas zu gesund aussah. Alles für unter sechs EUR. Für einen Ort, an dem sich durchaus auch Touristen einfinden, ist das aus meiner Sicht durchaus preiswert.
Die Räume des Cafes sind auch typisch für das Potsdamer Zentrum. Hier sind die Häuser alt und in der Regel zweistöckig plus Dachgiebel. Die Räume sind klein, verwinkelt. Nicht so großbürgerlich wie die schönen Cafes in Berlin mit den repräsentativen Räumen und den gewaltigen Deckenhöhen. Dafür geht es hier enger zu, die Tische sind dicht zusammen gestellt und der Service muss beweglich sein. Ergebnis ist aber ein besonderer Charme, den ich mag, gerade als Alternative zu meinen Lieblingsplätzen in Berlin.
Für einen Bummel durch Potsdams Innenstadt als Ausgangs- oder Endpunkt sehr gut geeignet.
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Russische Kolonie 1, Kolonie Alexandrowka, 14469 Potsdam
Russisches Restaurant und Teestube
Niclas Grabowski
wrote on 26 August 2008
Wie eng Deutschland und Russland schon in der Vergangenheit verbunden waren, sieht man unter anderem auch in der Kolonie Alexandrowka. Hier wurden 1826/27 Holzhäuser im russischen Stil erbaut, die russischen Soldaten im Dienste der preußischen Armee als Wohnsitz dienen sollten. Und da die Bewohner auch spirituell ein Heimatgefühl haben sollten, hat man auf einen kleinen Hügel nebenan auch noch eine kleine, orthodoxe Kirche gesetzt. Das ganze hat sich bis heute gut erhalten und ist für den Besucher wahnsinnig pitoresk anzuschauen. Man könnte fast von einem Puppendorf sprechen.
Tatsächlich werden die meisten der Holzhäuser hier privat genutzt. Man konnte sie in den 90er Jahren für relativ wenig Geld erwerben. Wenn man sich mit den Auflagen des Denkmalschutzes abfinden kann, dann ist einem hier eine Gelegenheit entgangen. Eines der Häuser ist vom Besitzer in ein kleines Museum verwandelt worden, hier kann man viel über die Geschichte der Kolonie lernen. Ein weiteres ist der Sitz eines kleinen, sehr stimmungsvollen, russischen Restaurants. Hier erhält man Blinis, Borschtsch und Tschi. Einfache, aber sehr leckere Küche. Ich schlage allerdings vor, sowohl auf russische Weine als auch auf russische Würste zu verzichten. Soweit man mit deren Geschmack nicht die Gefühle an die verlorene Heimat verbindet, empfinde jedenfalls ich sie als schlicht ungenießbar.
Dafür gibt es hier gelegentlich russische Musik, die von gestandenen, russischen Mädels gesungen und auf einer Art von Quetschkomode begleitet wird. Hat man Glück - oder hat einer der Gäste die Musiker gemietet - kann man hier einen wunderbaren Nachmittag mit russischen Volksweisen erleben. Das ist wirklich rührend, sehr gefühlvoll und passt zu größeren Mengen von Vodka, die es hier zum Trinken gibt.
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Im Wildpark/ Elisenweg 2, 14471 Potsdam
Relais & Chateaux Hotel Bayrisches Haus
Niclas Grabowski
wrote on 13 May 2008
Allein die Lage ist schön fürstlich zu nennen. Wenn man aus Berlin kommt, fährt man einfach durch Potsdam durch, bis man die Stadt gen Süden verlässt. Kurz nach dem Ortsschild biegt man dann nach rechts ab, mitten in den Wald. Nach einigen hundert Metern kommt man dann an eine Lichtung, die von einem typisch bayrischen Haus plus modernem Anbau und einigen Nebengebäuden dominiert wird. Und drum herum ist dann wirklich nichts außer dem Wald.
Das Bayrische Haus selbst, in dem sich heute Restaurant, Küche und Frühstücksalon befinden, wurde wohl für eine aus Bayern stammende, preußische Prinzessin gebaut, die Heimweh hatte. Ich weiß nicht, ob es geholfen hat. Der Bau allerdings sieht schon schön aus, etwas kitschig und mit viel Holz. Der Anschluss an den völlig preußischen, also sachlichen Neubau ist durch einen kleinen, mit viel Glas ausgestatteten Verbindungsbau realisiert, in dem sich dann auch der Eingang für Hotel und Restaurant befindet. Insgesamt erscheint mir das als sehr gelungen, denn im Altbau allein hätte sich ein solches Hotel natürlich nicht realisieren lassen.
Im Neubau gibt es dann eine kleine, aber schöne Hotelhalle mit Rezeption. Service ist großartig. Das Hotel wird durch die Eigentümer geführt und das merkt man dem engagierten Service an. Die Zimmer sind geschmackvoll nüchtern. Es gibt einen kleinen, aber sehr clever gebauten Spa-Bereich mit Sauna, Dampfbad und Massagen. Bei unserem letzten Besuch in 2007 war auch der Bau eines Schwimmbades im Gespräch. Wir werden dieses Jahr mal nachsehen, wie weit man damit gekommen ist.
Einer der Höhepunkte des Hotels ist das hervorragende Restaurant. Nach dem Juliette aus meiner Sicht das beste in Potsdam und Umgebung.
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Jägerstrasse 39, 14467 Potsdam
Niclas Grabowski
wrote on 7 January 2008
(updated on 29 June 2008)
Aus meiner Sicht ist dies das beste Restaurant in Potsdam. Es liegt in einem der typischen Häuser der Altstadt im Zentrum nahe des Nauener Tors. Parken ist abends kein dramatisches Problem.
Wenn man das Restaurant betritt, geht es erst einmal ein paar Stufen bergab, denn der Hauptteil liegt im Souterain. Der Raum ist einfach eingerichtet, aber immer mit Stil. An der Rückseite geht es dann eine halbe Treppe nach oben zu Küche und zu weiteren Tischen. Hier wird es im Sommer manchmal etwas warm, daher empfehle ich die Tische unten.
Das Essen ist wunderbar. Es gibt hier moderne, französische Küche. In den 80er Jahren hat man es als Nouvelle Cuisine bezeichnet, heute ist der Begriff etwas aus der Mode. Die Portionen sind nicht zu klein. Zu empfehlen sind aber ohnehin eher die Menüs aus mehreren Gängen, die dann sehr geschickt portioniert sind. Ob Fleisch, ob Fisch, hier ist praktisch alles perfekt, bei fast einem Dutzend Besuchen hatten wir bisher keinen einzigen Reinfall.
Eine sehr gute Weinkarte ergänzt das alles. Service ist gut, aber nicht umwerfend. Die Preise sind der Qualität des Essens angemessen. Also wird der Abend nicht billig. Aber es lohnt sich.
Nachtrag aus dem Juni 2008:
Vor einigen Wochen machte die schwierige Nachricht die Runde, dass der Küchenchef des Juliette gewechselt hat. Aber glücklicherweise kann hier auch eine gute Nachricht verkündet werden. Der Nachfolger ist der eigene Sous-Chef geworden, dem es offenbar gelingt, die Tradition der modernen, französischen Küche erfolgreich und lecker weiter zu führen. Gestern abend gab es die schon bekannte Variation von Stopfleber, für den Fan ein Gericht zum Sterben zu schön. Höhepunkt war dann das Hauptgericht mit Schweinerücken vom Iberico-Schwein, leicht asiatisch angehaucht mit einer reduzierten Soße aus Kalbsfond, Sojasoße, Sechuanpfeffer, Ingwer und Koriandersamen. Ein Gedicht, gerade weil man den Mut hatte, den butterweichen und aromatischen Fettrand am Fleisch zu lassen. Wenn man einen Unterschied zum Vorgänger in der Küche bemerken will, dann vielleicht den, dass die Gerichte etwas mehr geradeaus gekocht zu sein scheinen und etwas moderner. Dafür gibt es vielleicht eine Spur weniger klassisch französische Tradition.
Weinbegleitung bei Weisweinen sehr, sehr gut, bei den Rotweinen etwas volumenarm. Service unauffällig, aber trotzdem bei Bedarf immer da, kann man also nicht besser machen. Es war also ein rundum gelungener Abend.

Karde Der Park ist ganz zauberhaft unbd heiter in seiner Unberührtheit. Als ich ihn besuchte, wurde Gras gemäht. Der Duft überlagerte den gesamten Park - wunderbar.
14 April 2009