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I'm Pezon from Berlin. I've been Qyping since 29-08-2007

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Pezon's Qype profile

La Crêperie - Friedrichshagen

Aßmannstraße 48, Friedrichshagen, 12587 Berlin

10-06-2011

Ich habe hier eine sehr angenehme Mittagspause verbracht bei einer Galette trois fromages und einem, zu meiner Überraschung, in einer Tonschale servierten Cidre brut. Es war eine perfekte Kombination. Die Galette (eine aus Buchweizenmehlteig gebackene Crêpe) war kunstvoll gefaltet, an den Rändern von einer zarten Knusprigkeit und in der Mitte weich. Die drei Käse darauf schmolzen dahin und vermählten sich zu einer herzhaften aromatischen Einheit. Ich weiß, das klingt als ob ich mehr als einen Cidre getrunken hätte, es entspricht aber dennoch den Tatsachen.
"Darf's noch etwas Süßes sein?" Aber ja! Ich wählte die Crêpe des Tages, sie kam, diesmal zum Dreieck gefaltet, gefüllt mit sicherlich selbstgemachten, stückigen Apfelkompott, mit einer Kugel Vanilleeis darauf, kleinen Krokantstücken und leicht gesalzenem Karamell. Ein Traum! Dazu trank ich einen Capuccino. Ich habe in Italien keinen besseren bekommen. Stark, heiß, aromatisch, keine Spur von Säure, dichter Milchschaum. So muß das sein. Der Service war flink und freundlich, das Ambiente angenehm. Sowohl zum Cidre als auch zum Kaffee wurde mir freundlicherweise ein Glas Leitungswasser serviert. Der ganze Spaß hat achtzehnfuffzig gekostet, klingt erstmal viel, ist aber der Qualität der Gerichte, ihrer Zutaten und dem liebenswerten Service absolut angemessen.

Limoncina Schön, fast wie in der Betagne! War noch ein Klecks salziger Butter oben drauf, nett zerfließend? Ach nein, muss ja nicht, es war ja schon genug Käse dabei! Ah, und gesalzener Karamell ist was besonders Feines!

Chirag - Berlin

Unter den Eichen 42, 12203 Berlin

11-06-2011

Ehrlich gesagt verstehe ich die Euphorie der anderen Beitragsschreiber nicht. Mir ist das hier zu labberig und zu soßig wie bei den meisten Indern in Berlin. Von einer authentischen exotischen Diversität der Geschmäcker, wie sie auf der homepage versprochen wird keine Spur. Inder dieser Stadt, traut Euch doch endlich mal so zu kochen wie es in London üblich ist (oder in Indien, aber da war ich noch nicht)!

Clärchens Ballhaus - Mitte

Auguststraße 24, 10117 Berlin

13-12-2010

Weihnachtsmenü in Clärchens Ballhaus. Man sitzt etwas beengt an langen Tafeln und es zieht ein wenig. Der Service ist flott, freundlich und professionell. Einer mit Balsamico Essig gewürzten wohlschmeckenden Kürbissuppe folgte eine zarte aromatische Entenkeule und -brust mit Rotkraut und Kartoffelkloß. Leider war die Haut der Ente labberig und der Kloß war unnötigerweise in angeschwitztem Paniermehl gewälzt. Die Soße war ok. Zum Nachtisch gab es Quarkknödel mit schmackhaftem Lebkucheneis.

Als die Ente serviert wurde, setzte eine dumpfe Musik ein und die Tanzfläche wurde von sich verzweifelt aneinander festhaltenden Tanzpartnern bevölkert. Schauerlich gellten die Befehle der drahtigen Tanzlehrerin durch den dumpfen Klangbrei. "Hopsasa, hopsasa" keifte die Domina und die ihr willenlos ausgelieferten Zombies taten hölzern ein paar kleine Sprünge. Ich habe mir sofort ein zweites Bier bestellt. „Hopsasa“ und das Glas zersprang mir in der Hand und sein Inhalt ergoß… Na ja, so schlimm war es dann doch nicht.

Die Musik wurde lauter, wilder, souliger. Plötzlich stürmten Dutzende von Freestyle Tänzerinnen und Tänzern das Parkett, die verbliebenen Paartanz-Pinocchios lösten sich von einander und machten mit. Die Djane schaffte den Übergang in die 80er und die Tanzfläche brodelte. Unverzeihlich: Der Hymne „Tainted Love“ von Soft Cell folgte die ewige Nummer 1 auf meiner persönlichen Liste der übelsten Machwerke der Popmusik: „It’s raining men“ von den Weathergirls. Ich verließ fluchtartig die Tanzfläche und übergab mich in einen Sektkübel… Na ja, so schlimm war es dann doch nicht. Aber fast.
Ich betrat die Toilette. „Halleluja“ jubelten die Weathergirls schadenfroh aus dem Off. Ein Ort des Grauens. Kleinstadtbahnhofsatmosphäre und –geruch. Nichts wie raus.

Zum Publikum: Hier darf wirklich jeder rein. Egal, ob du alt oder jung, dick oder doof, ein sharpdressed man oder von Mami eingekleidet bist – Herzlich Willkommen! Die meisten hatten sichtlich Spaß hier, trotz breiigem Sound und teilweise merkwürdiger Musikauswahl wurde getanzt als gäbe es kein morgen. Aber es gab sie auch, die unvermeidlichen versteinerten Tanzflächensteher, die mit stumpfem Blick die weiblichen Gäste scannten und als Vorlage für ihre nächtliche Begegnung mit sich selbst ablegten.

Fazit: Ich kann verstehen, warum viele von Clärchens Ballhaus schwärmen. Dennoch hat dieser Ort für mich auch etwas Deprimierendes. Ist es das Hopsasa zur Ente oder vielleicht dieses rückwärtsgewandte Beschwören der guten alten Zeiten? Egal, wer solche Gefühle nicht hegt, sollte einfach hingehen und sich den Arsch abtanzen.

Taberski OHG - Zehlendorf

Machnower Str. 11, 14165 Berlin

18-07-2009

Meiner Meinung nach der beste Zehlendorfer Fahrradladen.

Ich finde die Beratung kompetent und dank guter Personalausstattung gibt es keine langen Wartezeiten.

Eine Ersatzteilbestellung für ein Einrad funktionierte problemlos.

Der Umbau meines Rades (Lenker, Schaltung, Bowdenzüge) wurde in 24 Stunden erledigt, obwohl das Fahrrad nicht hier gekauft wurde.

Das nur bei Taberski erhältliche ” Berlin-Rad” bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, es ist gut verarbeitet, alle verbauten Komponenten machen einen soliden Eindruck und es gab bisher keinerlei Probleme mit dem Rad meiner Tochter.

Bei Neukauf eines Rades ist die erste Inspektion kostenlos.

Loky Garten - Neukölln

Ziegrastraße 1, Neukölln, 12057 Berlin

28-06-2009

Ich hatte beruflich in der Gegend zu tun und durch Zufall entdeckte ich in dieser unwirtlichen Ecke zwischen Schrottplatz und Laubenpiepern den ziemlich abgefahrenen Loky Garten, der morgens um neun natürlich noch geschlossen hatte. Die Speisekarte versprach türkische Fisch- und Fleischspezialitäten vom Grill und so verabredete ich mich mit einem Freund am Freitagabend dort.

Parkplätze sollten kein Problem sein - dachte ich. Doch hinter den schäbigen Fassaden im Schatten des Hotels Estrel erwachte abends das Leben, irgendwo muss da eine Disko sein und ein Festsaal, in dem eine türkische Hochzeit stattfand. So war alles zugeparkt und ich mußte ziemlich weit fahren, bevor ich wieder zurücklaufen durfte.

Am Eingang wird man von einem freundlichen Kellner in Empfang genommen und zu seinem Tisch geführt. Da es nach Regen aussah, entschieden wir uns für die überdachte Variante. Für Weicheier gibt es komplett mit Klarsichtfolie “verglaste” Abteile, für Unentschlossene überdachte Plätze mit herablassbarer Klarsichfolie und für Hardcore-Gäste eine Art Hochsitz über dem zentralen Forellenteich. In letzterem schwimmen die Fische, die später gekeschert werden und gegrillt auf den Tisch kommen. Frischer geht’s nicht.

Wir entschieden uns jedoch für Fleisch in Form eines Lammspießes sowie für einen Grillteller mit diversen Leckereien (siehe Fotos).
Die Preise waren mit € 9,50 und € 15,50 in Ordnung auch wenn wir in dieser Nachtjackengegend günstigeres erwartet hätten.
Zuerst kam ein sehr frischer und leckerer Salat mit roten Zwiebeln, Olivenöl und Zitronensaft. Das dazu gereichte Weißbrot war pappig und hätte auch den Grill vertragen.
Das Fleisch hingegen war von guter Qualität, saftig und zart. Dazu gab es eine pikante kreuzkümmelige Soße - lecker! Knusprige, aber nicht überfrittierte Pommes frites, gegrillte Peperoni und Tomaten sowie ein Klacks warmer Kartoffelsalat mit Erbschen und Möhrchen von Bonduelle.

Der Service war aufmerksam und freundlich. Es gab einen nicht zu süßen Raki auf’s Haus und wir gönnten uns zum Abschluss einen guten Mokka. Die türkische Popmusik passte perfekt zum Ambiente.

Leider blieben ob des kühlen Wetters die meisten Plätze leer. Einige türkische Gruppen liessen aber so richtig auftischen mit Vorspeisen, mehreren Gängen und Nachtisch. So gehört es sich ja eigentlich auch.

Nicht so toll: die Toiletten.

Wenn’s tagsüber heiß und abends lauschig ist, wird die Bude hier garantiert voll und dann bin ich auch wieder da.

Interessant ist der Laden sicherlich auch für Gäste des Hotels Estrel, falls diese ganz nah ein Stück Berlin außerhalb ihres autarken Raumschiffes erleben wollen.

Bitte nichts im Wagen lassen, ich beobachtete auf dem Rückweg zwei Jungs auf Fahrrädern, die jedes Auto genau inspizierten. Allerdings waren die Blau-Silbernen auch da und so trollten sie sich unverrichteter Dinge.

Es war ein schöner Abend.

La Fontaine - Zehlendorf

Onkel Tom Strasse 1, Hinterhof, 14169 Berlin

24-06-2009

Lebhafte Kneipe mit freundlich- flinkem Personal. Spezialität sind die Flammkuchen. Sie kommen in zwei Größen und schmecken ausgezeichnet zum Bier oder zum Wein. Zur Spargelzeit gab es sie mit Spargelspitzen, Parmaschinken und einem Klecks Sauce Hollandaise. Sehr lecker. Die Theke wird von teils kauzigen Stammgästen bevölkert. Die Atmosphäre ist entspannt und kommunikativ. Im Gastraum mit Kachelofen oder im schön gepflasterten Innenhof kann man den Tag gepflegt ausklingen lassen oder das Wochenende entspannt einläuten.

BLOCK HOUSE Steakrestaurant - Zehlendorf

Teltower Damm 16, 14169 Berlin

24-06-2009

Sehr gute Steaks und etwas nervige Bedienung. Wenn die Dame am Tisch ihr Steak durch wünscht, dann sollte sie es auch ohne missionarische Belehrungen, dass ein nichtdurchgebratenes Steak besser schmeckt, bekommen. Zwar hat die Kellnerin durchaus recht, aber meine Frau kann’s einfach nicht mehr hören. Sie mag es nun mal so und gut ist.
Meiner dreizehnjährigen Tochter wurde der Kinderteller zwar verweigert, aber dafür die Malutensilien für Kleinkinder vorgesetzt. Majestätsbeleidigung! Den von der Kellnerin stark beworbenen Mini-Nachtisch im Glas gibt’s in dieser Qualität auch von Müllermilch und Konsorten im Kühlregal beim Discounter.
Mein Rib-Eye Mastercut, 12oz. hingegen war zart, aromatisch und auf den Punkt gegrillt, wie gewünscht, medium rare. Koch: Weiter so! Kellnerin: Klappe halten!

Fahrrad Krause - Mariendorf

Mariendorfer Damm 34, 12109 Berlin

15-02-2009 (updated on 27-05-2009)

Fahrrad-Krause hat aus meinem 18 Jahre alten halbverrotteten Mountainbike wieder ein flottes Fahrrad gemacht. Es wurde pünktlich zum vereinbarten Termin abgeholt, am nächsten Tag gab es telefonisch einen detaillierten und vor allem sehr akzeptablen Kostenvoranschlag und 3 Tage später stand das gute Stück frisch geputzt mit perfekt eingestellten Bremsen, leichtgängiger und exakter Schaltung sowie zentrierten Laufrädern wieder auf dem Hof. Sehr empfehlenswert!

edit: Leider muss ich meine 5-Sterne-Bewertung revidieren. Der Termin für die diesjährige Frühjahrsinspektion wurde von Seiten der Werkstatt um mehrere Wochen verschoben (Lieferfahrzeug defekt), die Rücklieferung verzögerte sich (Mechaniker krank) und alle vier Räder waren nach der Inspektion nicht in Ordnung. Mit dem Auswechseln teurer Teile (Reifen) war man schnell bei der Hand, alles andere (zb Bremsen einstellen, Ständer anbauen, Lichtanlagen reparieren, Gangschaltung einstellen, Schlauch wechseln)wurde trotz mitgelieferter to-do-Liste nicht gemacht. Die Griffe am Mountainbike waren sogar lebensgefährlich locker. Ein Stern dafür, dass nach meiner Beschwerde am nächsten Tag ein Mechaniker vor der Tür stand und die Mängel behob. Ich werde die Firma nach dieser Erfahrung nicht mehr beauftragen.

Schall & Rauch Pension - Prenzlauer Berg

Gleimstraße 23, 10437 Berlin

08-01-2009

Nicht schlecht um mal ein Bier zu trinken. Das Essen ist für meinen Geschmack enttäuschend: Die doch recht übersichtlichen Käsespätzle waren fad, beim zweiten Versuch gab es Wiener Schnitzel. Das Kalbfleisch war stellenweise blutig, dafür waren unter die Bratkartoffeln kleine Kohlewürfel gemischt. Das war wohl mal Speck. Langweilige Salatbeilage.

Im hinteren Teil des Restaurants (nicht abgetrennt) wird kräftig gequalmt.

Philcomputing Gequalmt wird nicht mehr. Der Laden müsste nun Schall ohne Rauch heißen …

I Due Forni - Prenzlauer Berg

Schönhauser Allee 12, 10119 Berlin

13-12-2008

Mir ist die Bude zu hektisch. Das Personal war nie wirklich unfreundlich, aber oft sichtlich genervt. Irgendetwas stimmt hier nicht, ich fühle mich (wie das nervöse Personal) unterschwellig unwohl. Die Pizza ist ok, die faden Billigartischocken aus der Dose sollte man allerdings meiden. Und, wer seinen Salat in einem Restaurant eigenhändig schnippelt, hat es nicht besser verdient. Was für ein dämlicher Gag.