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I'm SGH from Hamburg. I've been Qyping since 25-06-2009

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Marseille - Altona-Altstadt

Grosse Elbstrasse 164, Links neben Henssler und Henssler, 22767 Hamburg

27-01-2013

Nach zahlreichen Besuchen kann ich das Marseille guten Gewissens über den grünen Klee loben.

Hier gibt es hervorragende, kreative, dabei aber nicht abgehobene Küche mit tollen Zutaten - egal ob frischer Fisch oder zartes Wildfleisch. Man bekommt eine Standardweinkarte (mit Klassikern aus Deutschland und Frankreich) sowie eine wirklich außergewöhnliche Weinkarte mit hochinteressanten Positionen, die nicht alle nach jedermanns Geschmack sein dürften, jedoch zu absolut erfreulichen Entdeckungen verleitet hat und immer einen perfekt passenden Speisenbegleiter parat hat. Der Service ist sehr herzlich, zwar nicht immer komplett fachlich auf der Höhe, behebt dieses Manko jedoch gerne bei Nachfragen. Und schließlich wird das Ganze noch zu einem wirklich fairen Preis veranstaltet.

Wie sagt man so schön? Immer wieder gern!

SGH Den gab ich gerne, zumal der Laden nach meinem Eindruck noch den einen oder anderen Besucher mehr verdient hätte.

BRABAND Bistro & Wein - Groß Borstel

Alsterdorfer Damm 18, 22297 Hamburg

26-02-2012

Auf den ersten Blick wirkt das alles ganz hübsch hier und man kann sich auch gut vorstellen, wie angenehm es im Sommer sein kann, wenn es ans Auf-der-Terrasse-Sitzen geht. Dann gibts noch eine relativ umfangreiche Weinkarte und auch die Beschreibungen der Gerichte klingen ganz anständig.

Sieht man allerdings etwas genauer hin, kommt man zum Schluss, dass doch etwas zu lieblos und etwas zu wenig kreativ und kundenorientiert ans Werk gegangen wurde und wird. Die Karte bietet speziell beim Wein (von den Digestifs mal ganz zu schweigen, wobei Lantenhammer die rühmliche Ausnahme ist) bestenfalls Ordentliches (oder halt überteuerte vermeintliche “Klassiker”), eine interessantere Position war schon auf der Karte “ausgetrunken”, eine andere dann auf Nachfrage. Für ein selbstdeklariertes Weinbistro ist das insgesamt zu wenig. Dass man mich mit dem hier ausgeschenkten König-Pilsener jagen kann, kann und will ich dem Lokal nicht ankreiden, damit fällt aber jedenfalls ein weiterer Grund zum Einkehren weg. Zu den (nicht zwingend allzu heißen) Heißgetränken gibts ein abgepacktes Nullachtfünfzehn-Gebäckteil. Dann lieber ganz weglassen! Beim Service geht zudem herzlich und aufmerksam leider anders als wir das erfahren konnten, ohne jetzt hier auf unschöne Details eingehen zu wollen.

All das wird den Erwartungen nicht gerecht, die man aufgrund der zunächst doch recht einladenden Atmosphäre und dem unterschwellig kommunizierten eigenen Anspruch des Ladens haben könnte. Wir fanden nichts, was sich positiv vom erwartbaren, normalen Standardgastro"konzept" abheben würde, dafür aber eben auch Unterdurchschnittliches. Wenn man dann noch dazurechnet, dass die Rechnung für diesen Teil der Stadt gefühlt 10-15% zu hoch ist (statt des Big-Mac- nehme ich da gerne den Weizenbierindex und der liegt hier bei 4,20 EUR), müsste man schon länger überlegen, warum man eigentlich wiederkommen sollte. Vielleicht ja im Sommer wegen der Terrasse. Dann könnte man evtl. auch die etwas harte 2-Sterne-Wertung korrigieren.

Kajüte SB 12 - Blankenese

Strandweg 79, 22587 Hamburg

29-10-2011

Nun nach mehrmaligem Vorbeilaufen und “Sieht ja ganz fein aus”-Denken auch endlich mal hier eingekehrt, lässt sich nachvollziehen, warum die Kajüte augenscheinlich so beliebt ist, wie sie ist: Angenehme Atmosphäre drin wie draußen, sehr ordentliche Weinkarte(! war bei einem doch eher imbissmäßig daherkommenden Laden doch ziemlich überraschend, ca. 20 Positionen und zwar durchaus jenseits der 08/15-Schiene zu finden), leckerer Kaffee.

Das Publikum entspricht den Erwartungen an die Umgebung, das Anstehen kann lange dauern, aber beides nimmt man gern in Kauf.

Allerdings nur noch bis Ende des Jahres, denn einem Aushang ließ sich entnehmen, dass der Vermieter leider den Pachtvertrag gekündigt hat. Wirklich schade, denn so relaxt habe ich in Blankenese selten ein Glas Wein getrunken.

Tschebull - Altstadt

Mönckebergstr. 7, Levantehaus, 20095 Hamburg

22-07-2009 (updated on 06-07-2011)

UPDATE: Nach einigen weiteren Besuchen, bei denen sowohl Service als auch Essen (dabei insbesondere die Vorspeisen der gewählten Menüs, mittlerweile aber auch die Hauptspeisen) sehr positive Akzente setzen konnten, gibts von mir den fünften Stern. Einigermaßen preisbewussten Gästen kann immer wieder empfohlen werden, die Angebote von Rindchen (dann mit leider nicht nur aufregenden, dafür aber großzügig ausgeschenkten Weinen) oder hamburg-kulinarisch (Schlemmersommer) wahrzunehmen, das schont den Geldbeutel doch deutlich.
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Ursprünglicher Beitrag:
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Und wieder mal Schlemmersommer.

Reservierung hat - entgegen anderer Erfahrungen hier - gut hingehauen, war allerdings auch nicht besonders gut besucht.

Der erste Eindruck vom Interieur: Ich kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Definitiv witzig gestaltet ist das hier, mit Kuhglocken an der Decke und kleinen "Miederkleidchen" (weiß das nicht anders zu beschreiben, wer kann helfen?) mit Hirschmotiven für die Stühle, bei ansonsten eher schlichtem Designer-chic. Eine gelungene Kombination aus alpenländischem Augenzwinkern (man beachte das zu späterer Stunde einsetzende "Alpenglühen") und angenehmem Großstadtambiente.

Mit dem Service wurden wir nicht so recht warm, was vor allem an der relativen Unkundigkeit in Sachen Weinempfehlungen lag. Die schließlich von uns selbst ausgewählten Gewächse waren allesamt ordentlich, auch angesichts des aufgerufenen Preises. Der Umgang mit zugegebenermaßen zahlreichen Sonderwünschen war effizient, allerdings nicht übermäßig souverän.

Ja, und nun die Hauptsache, das Essen: Insgesamt verließen wir das Tschebull nicht übermäßig beeindruckt. Das vorweg gereichte Schmankerl (mit dem gereichten Besteck nicht zu bespielen) schmeckte interessant, wenn auch in der Aromenkombination ein wenig zu eigenwillig und zu wenig harmonisch. Dann das Highlight, die Vorspeise bestehend aus zweierlei vom Saibling und Peperoni-Eis. Köstlich! Die freudig erwartete Speckluft hingegen konnte aromatisch keine Akzente setzen, ebenso wenig wie die Nockerln, die sie begleitete und bei denen die grüne Farbe das einzige war, das auf die versprochenen Wildkräuter hindeutete. Anschließend solide Kost mit Schulterscherzel und zum Dessert Honigpalatschinken.

Da ich ja wohlwollend bin, heben die Vorspeise, das Ambiente und der zum Schlemmersommer günstige Preis das ganze auf 4 Sterne, auch wenn ich eigentlich eher zu dreien tendiere.

SGH Speedlunch klingt zwar furchtbar (erinnert irgendwie so an Speeddating), aber trotzdem ausprobierenswert. Vielen Dank für den Hinweis.

StadtRAD Kümmelstraße / Robert-Koch-Straße (St. 2372) - Eppendorf

Kümmelstraße, Hamburg

20-06-2011

Im Ernst? Jede Stadtradstation hat ihren eigenen Eintrag? Im Ernst? Na gut, dann schreib ich halt meinen Senf auch zu irgendeiner.

Wollte nur mal sagen, dat dat ne feine Sache is mit die Stadträders, wa? Besonders mit den (echten) Service-Verbesserungen in diesem schönen Jahr 2011 kann das System als ausgereift gelten. Kein nerviges Code-Eingeben mehr und nach ein wenig Wartezeit, bis das offenbar doch relativ langsame Netzwerk sich sortiert hat, kriegt man an den Stationen sogar angezeigt, wo/ob in der Umgebung noch Fahrräder ausleihbar sind, wenn denn mal die eine (ich nehm jetzt einfach mal diejenige mit der Nummer 2372 Kümmelstraße / Robert-Koch-Straße) leergeliehen ist.

Beim letzten Punkt erfasst mich dann auch das einzige Stirnrunzeln, denn bei meinen allermeisten Fahrten handelt es sich juristisch korrekt tituliert tatsächlich um "Leihen", nämlich um eine unentgeltliche Gebrauchsüberlassung, weil man weniger als 30 Minuten unterwegs ist. Auch wenn ich hier schon aus Eigeninteresse nicht der Einführung von Gebühren auch für die ersten 30 Minuten das Wort reden will, frage ich mich dann doch, was das hier den Steuerzahler wohl alles kostet. Die Freude über den kostenlosen Service überwiegt aber letztlich doch.

In diesem Sinn: Weiter so, liebe StadtRAD-Station Nummer 2372 Kümmelstraße / Robert-Koch-Straße!

Kuala Lumpur International Airport (KLIA) KUL - Kuala Lumpur

KL International Airport, Sepang, 64000 Kuala Lumpur

09-06-2011

Irgendwie werden der KLIA und ich nur recht langsam warm miteinander und das liegt nicht nur an den eisigen Temperaturen, auf die die Klimaanlage das Terminal runterkühlt.

Da ist dann vor allem der weite Anfahrtsweg zu nennen, der sich mittels KLIA Ekspress-Zug immerhin auf 28 Minuten ab KL Sentral (Hauptbahnhof) verkürzen lässt. Wenn man sich allerdings nicht ohnehin dort irgendwo in der Nähe aufhält, kann man je nach Tageszeit noch mal locker die selbe Zeitspanne drauflegen. Mit Bus oder Taxi zum Flughafen ist aufgrund von Staugefahr ohnehin nicht zu empfehlen. Zum LCCT (Low Cost Carrier Terminal) dauerts trotz neu eingerichteter Zugtaktung mit anschließendem Shuttle-Bus mindestens eine Stunde ab Sentral. Zurück in die Stadt kanns dann auch mal sein, dass man über eine halbe Stunde auf ein Taxi warten muss.

Überhaupt, das LCCT: Fliegt man (vermeintlich) günstig mit Air Asia, bezahlt man das teuer mit dem Abflug und der Ankunft an dem doch recht basal ausgestatteten Budget-Terminal. Die Taxis dort sind schlechter ausgestattet, aber nicht weniger teuer, zum Flugzeug muss man draußen hinlaufen und das Taxi zum "richtigen" Terminal kostet (vergleichsweise) horrende Summen und benötigt ca. 20 Minuten.

Ist man dann einmal im internationalen Abflugbereich des "richtigen" KLIA-Terminals angelangt, ist die Welt wieder einigermaßen in Ordnung: Sauber, Duschen möglich und - wenn der Zug zum "Satellite-Terminal" fährt (bei meinem ersten Besuch tat er das nicht, so dass trotz Ankunft am "Finger" noch eine längere Busfahrt nötig war) - komfortabel. Negativ fallen da nur die vergleichsweise hohen Duty-Free-Preise auf.

Bedenkt man dann noch, dass gerade mal 20 % der Flüge, die ich hier absolviert habe, pünktlich waren, bleibt ein allenfalls durchschnittlicher Eindruck.

SkyBar, Traders Hotel - Kuala Lumpur

Kuala Lumpur City Centre, 50088 Kuala Lumpur

05-05-2011

Leider eine deutlich unterdurchschnittliche Bar-Erfahrung:

- Verwässerte Drinks zu hohen Preisen (Whisky Sour 60++ RM? Das ist selbst für KL Standards lächerlich)
- (extrem laute) Standardmucke
- Langsamer Service
- Atmosphäre deutlich touristisch geprägt, Hotelbar halt
- Blick auf Twin Towers gut, allerdings kein echtes "Rooftop"

Natürlich müsste man für ein wirklich fundiertes Urteil eigentlich noch mal hin, um den (schlechten) Eindruck zu bestätigen, aber das schenke ich mir wohl.

ocbgomme Weiterer Besuch überflüssig.
Die Cocktails sind jeden Tag bescheiden, und die Musik jeden Tag viel zu laut.

SGH Da bin ich ja froh, dass ichs sein lassen hab.

Luna Bar - Kuala Lumpur

Jalan Puncak off Jalan P.Ramlee, Pacific Regency Hotel, Menara Pan Global, 50250 Kuala Lumpur

31-03-2011

Nach dem bislang einzigen Besuch ein vorläufiges Fazit:

Das Ambiente ist ganz chic mit durchdesigntem Mobiliar, Swimming-Pool und Mezzanina, der Blick auf die Stadt-Skyline hat zwar nicht Quadruple-A+ Qualität (dafür benötigt man für meinen Geschmack freien Blick auf die Petronas Towers, hier sieht man nur einen der beiden von der Seite), lässt den Cocktail, der im Übrigen ganz ordentlich gemixt ist, gleich noch mal besser schmecken.

Auch noch akzeptabel sind die Preise, zumindest wenn man rechtzeitig kommt und sich so die Covercharge spart. Cocktails kosten so um die 30 RM inkl. (angesichts der irrsinnigen Alkoholbesteuerung in Malaysia fast schon "fair", zeigt andererseits aber auch, wie daneben die Preisgestaltung im Distil/Sirocco in Bangkok mittlerweile ist).

Was zum 5. Stern fehlt:
- Die Kellner sind bei der Ladies Night mehr damit beschäftigt, sicherzustellen, dass die Kerle nicht an den Free of Charge-Cocktails(!) ihrer weiblichen Begleitung nuckeln, statt schon mangels Kundigkeit Empfehlungen für vernünftige Drinks auszusprechen.
- Als Whisk(e)ys für einen Whisk(e)y Sour nur Chivas oder Jack Daniel's im Angebot zu haben, ist schon fast nicht mehr verzeihlich (ich weiß, First World Problems - aber wer - beinahe - First World Preise nimmt ...)
- Der DJ könnte angesichts seiner "Durchsagen" (today Ladies Night, come tomollow for Pool-Night, "und jetzt alle") auch gut im Autoscooter auf der Kirmes arbeiten.

Jedenfalls wohl nicht das letzte Mal dort gewesen.

Sky Bar / Sirocco Restaurant - Bangkok

Silom Road 1055/111, im Hotel Lebua / State Tower, 10500 Bangkok

10-07-2009 (updated on 31-03-2011)

Worauf ich hinweisen möchte: Es gibt dort oben auf dem State Tower zwei Bars: Das Sirocco, das gleichzeitig auch als Restaurant fungiert, und das Distil. Letzteres findet man nach der hinreißend herzlichen Begrüßung, die einem beim Aussteigen aus dem Fahrstuhl widerfährt, rechter Hand und ist, was die Cocktail- und Spirituosen-Karte angeht, etwas hochklassiger als ersteres. Insbesondere die Sours (mit Mango, Waldbeeren etc.) sind großartig.

Dafür könnte man behaupten, dass im Sirocco der Ausblick (noch) besser ist, außerdem spielt die Live-Jazz-Kapelle nur dort, während im Distil der Musikstil etwas kontemporärer ist, ohne dabei aber die eigentlich Flipflops tragen wollende Urlaubermeute zu vergrätzen. Dass hier auf ein (immer noch geringes) Mindestmaß an Stil bei der Kleidung der Gäste Wert gelegt wird, wird man weniger dem Lebua Hotel in die Schuhe schieben müssen, als vielmehr der durchaus legitimen Bestrebung, die Würde des Ortes (ja, man kann wirklich davon sprechen!) nicht allzu sehr in Mitleidenschaft zu ziehen.

Ein Must-Visit, das sich (leider) rumgesprochen hat.

Und noch ein caveat zum Schluss: Nach einem Besuch dieser Lokalität wird man jede andere vermeintliche "Sky-Bar", die man anschließend betritt, an dieser messen müssen und dabei rummurren, dass man entweder nicht hoch genug oben sitzt, es nicht warm genug ist, man durch eine Glasscheibe durchschauen muss, die Kellner nicht höflich genug sind, etc. etc. Zumindest mir ging es bislang so, dass ich weltweit nichts Vergleichbares gefunden habe.

EDIT: Die Preise haben mittlerweile meines Erachtens den Unverschämtheitsgrad überschritten - zumindest nach meinem Empfinden ist es generell unangebracht, für zugegebenermaßen leckere Cocktails 450 ++ Baht ausgeben zu müssen, in Bangkok schon überhaupt. Wenn ich das nächste Mal schlechte Laune habe, gibts nur noch 4 Sterne.

Maharaja - St. Pauli

Detlev-Bremer-Str. 25, Seitenstr. in Mitte der Reeperbahn, 20359 Hamburg

04-11-2010

Alle probierten Gerichte des zudem recht preiswerten Lunch-Angebots waren sehr aromatisch und dabei stimmig, die vegetarischen Varianten für Nicht-Aryuveda-Kundige durchaus ungewöhnlich und schon deshalb einen Versuch wert. Zurückhaltend freundliche Bedienung und angenehme Atmosphäre. Eine sehr feine Mittagessen-Location.

Branco1 Das kann ich nur bestätigen, bin schon mehrmals dort gewesen. Eine richtige Oase, wenn man nicht gerade an einem sonnigen Wochenende dort mit vielen anderen gleichgesinnten die Wege teilt, was sich aber auf Grund der Größe in Grenzen hält.