I'm Sturmvogel from Cologne. I've been Qyping since 28-06-2011
"Ein Motto würde nur wieder bedeuten, dass man sich nen Riegel vorschiebt."
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Sturmvogel's Qype profile
ROC Hair Concept am Friesenplatz - Neustadt-Nord
Venloer Straße 2, 50672 Köln
08-03-2012
Etwas verspätet, aber nun muss ich auch mal von meinen Erfahrungen bei TRIO berichten.
Mittlerweile bin ich das zweite Mal dort gewesen. Das erste Mal bei Ewa, bei der ich heute leider keinen Termin hatte. Dafür hatte ich das Vergnügen mit Anja. Und ich habe es nicht bereut. Beide sind sehr sehr nett und beherrschen ihr Handwerk wirklich perfekt. Ich habe beide Male genau die Frisur bekommen, die ich auch wollte. Hier wird einem genau zugehört, was man sich vorstellt, und es wird einem nichts aufgeschwatzt. Darüber hinaus werden einem durchaus konstruktive Vorschläge gemacht, Tipps zur Pflege/zum Styling gegeben. Ich habe “asiatisches” Haar, was für manche Frisur eher problematisch ist. Aber das stellt hier kein Problem dar. Wie gesagt: Ich bin vom handwerklichen Können beider Damen wirklich begeistert. Zumal der Schnitt quasi beiläufig geschah, während ich nett mit Ewa bzw. Anja plauderte.
Die Atmosphäre im Salon empfinde ich als angenehm. Die Räumlichkeiten sind modern eingerichtet, groß, hell und luftig. Ich war jeweils am Vormittag/gegen Mittag dort, und da war kein Hochbetrieb, so dass es eher ruhig und gemütlich zuging. Man hat das Gefühl, dass man sich hier Zeit für den Kunden nimmt, und dieser nicht so schnell wie möglich abgefertigt werden muss. Zum Service gehört, dass einem ein Getränk angeboten wird, eine Kopfmassage, sowie auch einmalig nach dem Friseurbesuch innerhalb der nächsten 2-3 Wochen zum Konturennachschneiden wiederkommen zu können.
Preislich liegen die Leistungen auf einem etwas höheren Niveau, aber dafür bekommt man genau das, was man auch bezahlt: hochwertige Leistung. Da es bei mir mehr sein darf als der scnelle Kurzhaarschnitt mit der Maschine, und ich gern mal mit Frisuren experimentiere, bin ich aber gern bereit diese Preise (in meinem Falle kostet mich ein Schnitt mit Waschen+Föhnen und Styling 35 Euro) zu zahlen, weil ich weiß, dass ich den Salon begeistert verlasse. Ich habe auf jeden Fall meine Friseur in Köln gefunden.
Danke Ewa, danke Anja, für die tollen Schnitte. Wir sehen uns wieder ;-)
Kölner Weinkeller - Ehrenfeld
Stolberger Straße 92, 50933 Köln
13-01-2012
Immer auf der Suche nach einer Quelle in Köln für gute Weine (für den Genuss daheim), bin ich heute mal im Weinkeller gewesen. Ich bin auf Empfehlung dort gewesen, da ich diesen noch gar nicht kannte. Und bis ich den Laden erstmal gefunden habe, bin ich ganz schön rumgeirrt, weil er doch recht versteckt liegt. Aber es hat sich gelohnt die Suche nicht aufzugeben. Was man vorfindet, ist wirklich kein Laden mehr. Der Weinkeller macht seinem Namen nämlich alle Ehre. Man kommt in einen Vorraum, wo sich die Kasse und der Zugang zum Keller (per Treppe als auch per Lastenfahrstuhl) befinden. Unten angekommen, findet man sich in einem Gewölbekeller wieder, was man gar nicht so erwarten würde, rechnet man doch eher mit Lagerhallenflair. Aber weit gefehlt. Der Keller hat Stil. Und er ist groß und voller Weine. Die Auswahl ist wirklich groß. Man findet, gut sortiert nach Ländern und dann nochmal Regionen, Weine aus Europa und auch der neuen Welt. Von recht günstigen (5-10 Euro) bis zu exquisiten Tropfen (für jenseits der 100Euro-Marke) ist hier auch preislich alles vertreten. Hier dürfte wirklich jeder fündig werden. Und wer nicht weiß, wonach er/sie eigentlich genau sucht, kann sich auch beraten lassen. Die junge Dame, mit der ich heute das Vergnügen hatte, war sehr nett und hilfsbereit, kompetent aber nicht neunmalklug. Toll finde ich, dass man eigentlich so gut wie jeden Wein hier verkosten kann, was man auf die Schnelle an einem Tresen oder ganz gemütlich in einer Sitzecke mit Ledersesseln machen kann. Der Wein meines Interesses war nicht am Tresen offen vorrätig, also holte die gute Frau einfach eine Flasche und machte sie extra für mich auf. Das nenn ich Service. Denn so kaufe ich nicht die Katze im Sack, sondern weiß, dass ich gut beraten mit einem Wein, der mir auch schmeckt, nach Hause komme. Ich habe dann auch direkt mal zwei Flaschen mitgenommen, nachdem ich gleich mehrere Weine verkostet habe.
Ich kann den Weinkeller wirklich weiterempfehlen, und auch ich werde sicher regelmäßig als Kunde wiederkehren.
Skweeze - Neustadt-Nord
Hohenzollernring 43, 50672 Köln
13-01-2012
Ich war letzten Samstag zum ersten Mal im Skweeze. Meine Begleitung und ich hatten Glück noch einen Platz zu ergattern.
Optisch ist die Bar schon ganz nett eingerichtet. Das beste sind die zwei bequem aussehnden Ledersofas, auf denen wir aber nicht saßen. Aber Ledersofas haben eben Stil, vor allem in einer Bar. Die Location ist nicht groß, aber auch nicht zu klein. Aber da Wochenende war, war auch entsprechend viel los, so dass es schon sehr laut und voll war. Zudem kommt, dass es eine Raucherbar ist, und die Luft entsprechend dick und verqualmt ist, wenn soviel los ist. Desweiteren war die Musik doch recht laut, viel lauter als in anderen Bars. Man musste also ziemlich laut reden um sich unterhalten zu können, was auf Dauer einfach anstrengend ist.
Die Getränkeauswahl ist ok, auch wenn man wirklich Eigenständiges vermisst (da gibt es “speziellere” Bars in Köln). Die Preise sind auch ok, so wie die Qualität der Cocktails/Getränke. Ich muss dazu sagen, dass wir nicht zur Happy Hour da waren, wo die Preise nochmal niedriger sind – günstig um genau zu sein (bedenkt man die Lage auf dem Hohenzollernring).
Das Personal ist aufmerksam und freundlich, selbst großen Andrang scheint man souverän im Griff zu haben. Wobei man sagen muss, dass das Personal dort nicht unterbesetzt war, was ich positiv finde.
Was ich noch negativ bemerken musste war die Sauberkeit der Toiletten (bei den Herren). Das könnte man noch besser in den Griff bekommen.
Insgesamt eine Bar, die durchaus ok und empfehlbar, aber auch nur durschnittlich ist. Ich persönlich würde eher nicht nochmal wiederkommen, da ich in Bars gehe um das “Besondere” (z.B. ausgefallene Cocktaileigenkreationen) zu finden.
DELIX food & wine - Altstadt-Nord
Friesenstr. 72 -74, 50670 Köln
19-12-2011
Nachdem wir am gestrigen Samstagabend in einem anderen Weinlokal keinen Tisch mehr bekommen haben, haben wir unser Glück im Delix versucht. Dort haben wir dann glücklicherweise noch einen Tisch bekommen, wo wir es uns dann auch gemütlich gemacht haben.
Wir, sowohl die Dame, die mich begleitete, als auch ich, haben dort dann etwas gegessen und getrunken. Wir hatten eine gemischte Käseplatte, Datteln im Speckmantel, dazu wurde Baguette gereicht, und ein Schoko-Fondant mit Vanilleeis. Alles recht lecker. Jeder von uns hatte dazu noch 3 Gläser Wein, wobei weißer, roter als auch Dessertwein dabei waren. Bei Wein scheiden sich schnell die Geister, wobei Geschmäcker unterschiedlich sind und man darüber nicht streiten kann. Unsere ausgewählten Weine wußten allerdings alle zu überzeugen, der eine oder andere waren sogar sehr schmackhaft. Dabei waren die Speisen und Weine preislich nicht überteuert. Allerdings würde ich mir vielleicht noch eine größere Weinauswahl wünschen.
Die Bedienung war sehr flott und blieb, obwohl das Lokal gut gefüllt war, stets gutgelaunt und freundlich und schien auch untereinander gut gelaunt. Dazu kommen das gemütliche Ambiente und die kulinarischen Genüsse. Für mich ein toller Abend bei tollem Wein, tollem Essen, in einem tollen kleinen Lokal, mit einer wundervollen Frau ;-)
Kabuki - Brussels
Rue du Marché aux Poulets 32, 1000 Bruxelles
19-12-2011
Das Kabuki ist für mich ein Muss, wann immer ich in Brüssel bin. War bisher schon mehrmals dort und wurde nicht enttäuscht.
Das Kabuki ist ganz nahe der Börse gelegen, sehr einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer mit dem Auto in Brüssel unterwegs ist, findet in der Nähe auch Parkhäuser.
Das Lokal ist recht groß und offen. Wenn man vorn das Lokal betritt, kommt man direkt an der Sushibar vorbei. Die Theke ist recht lang und bietet viele Sitzplätze. Dort wird frisches Sushi von sehr guter Qualität, sowohl was Frische als auch Zubereitung/Geschmack angeht, serviert. Die Sushiportionen werden auf verschieden farbigen Tellerchen (jede Farbe entspricht einem gewissen Preis) auf einem Modellzug auf die Reise geschickt. Jeder kann sich dann einfach runternehmen, was er mag. Ausser Sushi wird auch anderes japanisches Fingerfood serviert.
Desweiteren gibt es noch eine Menge Tische, wo man gemütlich A la Care essen kann. Die Karte ist groß aber noch übersichtlich. Es findet sich ausser Sushi und den üblichen Gerichten, die man auch in durchschnittlichen japanischen Restaurants findet, auch eine große Auswahl an traditionellen Gerichten. Sehr empfehlen kann ich das Sukiyaki sowie das Shabu Shabu. Wobei ich sagen muss, dass ich eigentlich alles dort empfehlen kann. Die Köche verstehen ihr Handwerk bestens und wissen stets zu begeistern. Die Küche ist übrigens offen, sodass man die Küchencrew stets bei der Arbeit beobachten kann.
Im Bereich weiter hinten finden sich noch Tische speziell für Teppanyaki. Dort wird das Essen auf einer heißen Platte direkt am Tisch zubereitet. Das Ganze entwickelt sich dann zu einer kleinen Show, bei der der Koch artistisch mit seinen Kochutensilien umgeht, Messer und Bratwender schwingt, Fleisch flambiert, etc. Schön anzusehen. Auch toll: Weil Spritzer unvermeidlich sind, zieht man sich an den Teppanyaki-Tischen einen Kimono über (bei man anderen Teppanyaki-Lokalen reicht eine Plastikschürze). Allerdings muss man diese Tische reservieren.
Abgetrennt, in einem Bereich, der auch zu den Toiletten führt, gibt es nochmal eine Art Separee, das für größere Anlässe gebucht werden kann. Dieser Bereich ist etwas westlicher und moderner eingerichtet, und sieht auch recht edel aus.
Die Toiletten sind auch modern und sauber. Sehr sauber ist übrigens auch das ganze Lokal.
Preislich ist das ganze nicht gerade billig, aber dafür bekommt man japanisches Essen vom Feinsten. Zudem sind die Portionen mehr als ausreichend, weshalb ich die Preise sehr fair finde. Hier wird man als Gast oder Tourist trotz der Lage und der schönen Aufmachung nicht über den Tisch gezogen. Ich werde dem Kabuki auf jeden Fall weiterhin treu bleiben.
Holiday Inn Brussels City Centre - Brussels
Chaussee de Charleroi 38, 1060 Bruxelles
19-12-2011
Ich habe über eine entsprechende Plattform im Internet in diesem Hotel ein DZ günstig buchen können. Der gezahlte Preis war mehr als angemessen, denn ich hatte dort nichts zu bemängeln. Luxus darf man hier zwar nicht erwarten, aber das Gebotene ist grundsolide. Der Service an der Rezeption ist schnell und unkompliziert. Das Zimmer war geräumig, sauber, und entsprach dem üblichen Standard. Bequem fand ich vor allem das Bett/die Matratze (nicht zu weich, nicht zu hart). Das Bad verfügte über eine Wanne, die ich leider aber aus zeitlichen Gründen nicht nutzen konnte. Im Bad hat man hier und da gesehen, dass das Hotel mal renoviert wurde, was jetzt nicht negativ gemeint ist. Im Zimmer sah man das halt nicht, weil dieses “wie neu” daherkam. Einzig die Zimmertüre wies ein zu großes Spaltmaß auf, weshalb die Geräuschdämmung nicht gegeben war. Wenn Leute den Flur entlang gingen und sich unterhielten, hörte man das doch deutlich. Das Frühstück war in Buffetform. Die Auswahl war reichlich, wenn auch nicht üppig. Aber für jeden dürfte einiges dabei sein. Nachgefüllt wurde auch regelmäßig. Geschmacklich war es auch ok, aber nicht überragend. Wie alles eben solide.
Schön fand ich auch die Lage. Nicht weit weg vom Justizpalast und der Innenstadt, die Tram hält quasi vor der Tür. Ich würde bei meinem nächsten Brüsselbesuch dieses Hotel auch wieder in Erwägung ziehen, sollte ich wieder ein ähnlich günstiges Angebot bekommen.
Asia Gourmet Restaurant im Hauptbahnhof - Moabit
Washingtonplatz 1, 10557 Berlin
06-12-2011
Von einem Bahnhofsimbiss sollte man nicht zuviel erwarten. Aber das Asia Gourmet direkt im Berliner Hbf hat mich überrascht. Vor unserer Abreise am Abend wollten wir uns im Bahnhof nochmal einen kleinen Imbiss gönnen. Aber es sollte auch nicht zu fettig/schwer sein vor der längeren Bahnfahrt. Da kam das Asia Gourmet genau richtig. Dabei handelt es sich um ein SB-Lokal, man bedient sich also quasi selbst. Es gibt dort über der Theke, eine große Tafel, wo die Gerichte (inkl. Bilder davon) aufgelistet sind. Die Auswahl ist recht abwechslungsreich. Hat man an der Theke bestellt, bekommt man einen Pieper, auf dem man angepiepst wird, sobald die Bestellung servierfertig ist. Dies dauert auch bei gutem Betrieb nicht lange; wir zumindest hatten unsere Suppen sehr schnell. Diese waren beide sehr üppig geraten für den günstigen Preis, und schon schön schmackhaft gewürzt, so dass man kaum nachwürzen musste. Dies kann auch unter Umständen etwas problematisch werden, weil nicht jeder Tisch über die Töpfchen mit Gewürzen/Saucen dazu verfügt. Anscheinend machen die Töpfchen im ganzen Lokal die Runde. Zudem wird nicht jeder Platz direkt gesäubert nachdem der Gast fertig ist mit Essen, wobei der Platz (an dem Abend zumindest) meist direkt wieder besetzt war. Aber das ist bei McDo auch nicht anders und üblich in einem Imbiss.
Letzten Endes wurden wir nicht enttäuscht. Leckeres Essen, üppige Portionen, mehr als angemessene Preise, schnell und unkompliziert – so sollte Fast-Food sein.
Mr. Hai Life - Steglitz
Albrechtstraße 131, 12165 Berlin
06-12-2011
Schon irgendwie schick, der Laden. Wir sind abends ganz zufällig daran vorbeigekommen, weil wir vorher einen Abstecher ins nahe gelegene Globetrotter gemacht haben. Wir waren schon hungrig und wollten eine Kleinigkeit essen. Und die Tageskarte, die an der Tür ausgehangen war, hatte ein paar interessante Gerichte drauf, die wir gerne ausprobiert hätten. Eigentlich, denn nachdem wir drinnen dann zu einem Tisch gebracht wurden und die Speisekarten bekamen, wo wir diese Gerichte nicht finden konnten, haben wir nachgefragt, und man wies uns darauf hin, dass die Karte nur für den Mittagsservice gilt. Schade.
Aber die reguläre Karte war auch gross genug. Es finden sich vietnamesische Gerichte, sowie eine große Auswahl an Sushi. Auch vorne, direkt am Eingang, befindet sich eine große Sushi-Bar mit Laufband, wo das Sushi frisch zubereitet wird und die Sushiportionen auf Tellerchen ihre Runden drehen (sowas dürfte mittlerweile vielen bekannt sein). Aber uns war nicht nach Sushi. Wir bestellten dagegen ein Gericht mit mariniertem und gegrilltem Tintenfisch, einen scharfen Papayasalat mit Garnelen, und frittierte Sushi (3Stk.). Während wir auf das Essen warteten, nachdem wir schon unsere Getränke bekamen, schauten wir uns das Restaurant mal näher an. Das Interieur ist modern, die gedimmte und bunte Beleuchtung (wechselt seine Farben) soll noch einen Hauch Style dazu zaubern. Die Lounge-Musik war auch ganz angenehm, nicht zu aufdringlich laut, schließlich ist man im Restaurant, nicht im Club. Allerdings sprang die CD des öfteren, worum sich aber niemand kümmerte. Das empfand ich als durchaus nervend. Zudem gibt es eine durchaus große Cocktailauswahl. Der Service arbeitete an dem Abend recht zügig, aber doch recht “nüchtern”. Ein bißchen mehr Herzlichkeit wäre nicht verkehrt gewesen. Aber das Essen kam schnell. Der gegrillte Tintenfisch war sehr gut, aber Reis als Beilage wäre schön gewesen. Der Papaya-Salat war auch ganz ok, allerdings absolut nicht scharf, nicht mal pikant, und sehr an europäischen Geschmack angepasst. Das frittierte Sushi war allerdings eine Katastrophe. Von der angepriesenen Füllung war kaum etwas vorhanden, die Panade war viel zu dick, es wurde viel zu lange frittiert – insgesamt eigentlich nur eklig. Nach dem Essen gab es dann gratis aufs Haus noch ein kleines Gläschen Litschisaft (sollte es -schnaps gewesen sein, habe ich keinen Alkohol geschmeckt).
Alles in allem war es ganz ok, aber ich persönlich würde nicht unbedingt nochmal hingehen, weil für den Preis (moderat, aber trotzdem) einfach zu wenig geboten wurde.
Globetrotter Ausrüstung Denart & Lechhart GmbH - Steglitz
Schloßstr. 78 - 82, U-Bahnhof Rathaus Steglitz, 12165 Berlin
06-12-2011
Globetrotter dürfte allen Outdoorfreunden hierzulande ein Begriff sein. Ich kenne den Globetrotter in Köln ja bestens. Dass ich zum ersten Mal einen Fuss in die Berliner Filiale setzen würde, war eine spontane und aus der Not geborene Entwicklung. Denn auf meinem letzten Berlinbesuch vor ein paar Wochen musste ich feststellen, dass ich nicht genug warme Bekleidung eingepackt habe, weswegen ich am ersten Tag doch sehr gefroren habe. So bin ich also im Globetrotter gelandet.
Der erste Eindruck: ernüchternd. Die Kölner Filiale ist doch um einiges größer und auch schicker, aber an genügend Auswahl in allen Bereichen des Outdoorsports mangelte es auch hier nicht (genauere Infos über Ausstattung und Auswahl der Filiale kann jeder selbst im Internet herausfinden). Aber ich war ja auch nicht da um mir anzusehen, ob der Laden etwas hermacht. Und bei der großen Auswahl wurde ich auch schnell fündig. Ich wusste von vornherein in etwa, wonach ich suche und kenne mich auch entsprechend aus, so dass ich (diesmal) keine Beratung benötigte. Aber ich habe viele Verkäufer/Berater in dem Laden gesehen, die auch alle sehr beschäftigt waren Kunden fachkompetent zu beraten, zumindest war das mein Eindruck nachdem ich das eine oder andere Beratungsgespräch mitgelauscht hatte. Ich persönlich brauchte nur die Kältekammer, die diese Filiale zum Glück auch bietet. Dort habe ich das ausgewählte Kleidungsstück dann getestet und für gut befunden. Genau das Richtige zum angemessenen Preis (es war reduziert). Wobei Globetrotter ja bekannt ist für seine hohen Preise, die anderswo durchaus unterboten werden (wobei der Service, auch nach dem Kauf, und die Kulanz von Globetrotter natürlich hochklassig sind). Zum Thema reduzierte Ware: Die Angebotsauswahl hält sich bei Globetrotter in Grenzen, das ist in Köln sowie in Berlin gleich.
Alles in allem war ich ganz zufrieden. Globetrotter ist einfach eine der Top-Anlaufadressen wenn es um Outdoorausrüstung und bekleidung geht. Klar, die Artikel sind hochpreisig, aber es gibt dort auch “hauseigene” Marken, die ein gutes Preis/Leistungsverhältnis haben und auch zum schmalen Geldbeutel passen. Und Qualität hat eben auch ihren Preis. Auch, wenn es im Internet viele Artikel günstiger gibt, kann man viel verkehrt machen, wenn die Passform nicht stimmt, oder der Artikel nicht dem gewünschten Zweck entspricht. Die Beratung, die Möglichkeit zu testen (Kältekammer, Schuhtestgelände, etc.), der Service und die Kulanz nach dem Kauf, die große Auswahl – all das sollte einem ein paar Euro mehr wert sein. Denn wie so oft gilt: Wer billig oder falsch kauft, kauft zweimal.
Pierre Hermé - Vaugirard
185 rue Vaugirard, 75015 Paris
06-10-2011
In Frankreich und Belgien gibt es Macaronen schon seit längerem, und ich frage mich, warum es die Dinger nicht mittlerweile auch in Deutschland überall gibt. Denn die Dinger sind einfach toll. Sie gehören auch zu den Spezialitäten von Pierre Herme, der sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen und -kreuzungen kreiert. Die Preise sind hoch, zugegeben, aber für mich sind Macaronen keine Süßigkeit für schnell zwischendurch. Man sollte sie genießen, am besten mit anderen zu einem leckeren Heißgetränk oder gar mit einem Dessertwein als Begleiter. Denn genau das sind sie: purer Genuss.
Aber auch was Schokoladen und Pralinen angeht, hat Pierre Herme noch einige Leckereien parat.
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