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I'm andreasploeger2 from Berlin. I've been Qyping since 01-11-2009

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andreasploeger2's Qype profile

BLOCK HOUSE Steakrestaurant - Mitte

Friedrichstraße 100, 10117 Berlin

30-07-2011

Es gibt Tage an denen sind Licht und Schatten nicht weit voneinander entfernt. Hier der Beitrag zu dem strahlenden Part des Tages. (Schatten siehe Beitrag Holyfields).
Wir wollten einen schönen Nachmittag mit einem guten Essen verbringen und hatten uns aufgrund der weiteren Abendplanung ein Restaurant in Mitte ausgesucht. Da ich mich aber mit der Strasse vertan hatte, entschieden wir uns spontan in das noch relativ neue Block House direkt am S-Bhf. Friedrichstraße zu gehen.
Das Restaurant ist großzügig geschnitten ohne dabei ungemütlich zu wirken. Es vermittelt eine für Steakhouses typische Atmosphäre ohne dabei altbacken zu wirken. Es gibt auch einen größeren Aussenbereich, den ich persönlich aufgrund des Geräuschpegels zumindest für ein Essen nicht besuchen würde.
In der Mitte des Lokals findet sich die Salatbar und das integrierte Serviceterminal. Dieses ermöglicht den ausreichend vorhandenen Mitarbeitern, jederzeit aufmerksam zu sein und Wünsche der Gäste schnellstmöglichst zu bedienen.
Wir wurden freundlich von allen Mitarbeitern begrüßt und konnten uns auch gleich für einen schönen Platz entscheiden. Die Bedienung ließ nicht lange auf sich warten und brachte zeitnah die Karten. Wir bestellten zunächst die Getränke und wurden dann von einer weiteren netten Kellnerin begrüßt, die sich uns mit Namen vorstellte und sich dafür entschuldigte, dass gerade Schichtwechsel sei und Sie jetzt für unser Wohl sorgen werde. Toll!
Da ich gerade ein halbes Jahr Fleischentwöhnung hinter mir hatte (aus Tierhaltungsgründen → für alle die es interessiert, sei hier der Film " We feed the world" wärmstens empfohlen(alle Fleischprodukte im Block House stammen aus autarker und artgerechter Tierhaltung), mußte ich ein wenig mit mir in den Dialog gehen, da ich mich gar nicht entscheiden konnte. Hier half mir die Kellnerin gekonnt und so entschied ich mich für das Tagesangebot. Ein 300g Rumpsteak mit Backkartoffel und Brot. Meine Freundin wählte das Mrs. Rumpsteak und wir bestellten eine Portion Spinat und Grillgemüse dazu.
Das Essen wurde schnell gebracht. (In etwa genau die Zeit die es braucht um das Steak zuzubereiten).
Geschmacklich wurden unsere Erwartungen noch übertroffen. Sowohl das Brot, als auch die Backkartoffel, der Spinat und das Gemüse waren sehr lecker. Perfekt gewürzt. Die Steaks waren absolut hervorragend. Ich hatte mein Steak rare bestellt. Es waren auf den Punkt zu bereiten und aussen scharf angebraten und innen sehr saftig und dabei unglaublich zart.
Wenn es sich gelohnt hat, so lange auf Fleisch zu verzichten, dann alleine dafür.
Der einzige Nachteil bei einem solchen Menü ist leider der zu schnell einsetzende Sättigungseffekt. Für mich viel die Wahl des Nachtisches deshalb nur auf einen Remy Martin, der im Gegensatz zu den meisten Läden auch in einem Cognacschwenker gereicht wurde. Meine Freundin bestellte noch einen Kaffee und einen Apfelstrudel. Der Kaffee war stark und aromatisch. Der Apfelstrudel war auch lecker.
Insgesamt wäre ich jederzeit wieder bereit, den, in Vergleich zu in Berlin durchaus vertretenen günstigeren Restaurants und Steakhäusern, höheren Preis wieder zu bezahlen um sowohl den perfekten Service als auch die hervorragende Qualität der Produkte wieder in Anspruch zu nehmen.
Ich freue mich sehr auf meinen nächsten Besuch.

holyfields - Mitte

Unter den Linden 17, 10117 Berlin

29-07-2011

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5 Punkte gibt’s für das moderne und trotzdem klassische Interieur. Das weiß zu gefallen und war für mich leider der entscheidende Türöffner.
Nach einem wundervollen Menü im Block House in der Friedrichstraße und der sehenswerten Aufführung von Shadowland in der Komischen Oper (27.07.2011), wollten wir unseren Abend mit einem Cocktail gemütlich ausklingen lassen. Dazu diente das Holyfields als bevorzugte Adresse,so dachte ich jedenfalls, denn ich ließ mich stark vom visuellen Reiz beeinflussen. Als wir um 21.30 ankamen stand eine Servicekraft in Unterhaltung mit Bekannten vertieft vor der Tür. Unsere Frage, ob denn noch geöffnet sei, erwiderte diese schroff: “Ja, aber zu essen gibt’s nichts mehr!” Schön, allerdings mehr Antwort als nötig. Ebenso der Ton. Meine Freundin wollte zu diesem Zeitpunkt schon umkehren, trotzdem setzte ich meinen Kopf durch. Innen wirkte auf einmal alles viel größer als erwartet. Aber dadurch auch unterkühlt und steril. Zunächst bekamen wir wortlos einen Puk in die Hand gedrückt, auf welchen unsere Rechnungsbeträge gebucht werden sollten. Dann standen wir etwas hilflos in den endlosen Weiten. Nachdem wir dann irgendwann die richtige Bar gefunden hatten, bemerkte uns auch eine offensichtlich weder im Service noch an der Bar geschulte Fachkraft. Wir hatten uns für Mojito und Maracuja Split entschieden. Dies als Wunsch vortragend, wurden wir gefragt, wie stark oder schwach die Drinks denn sein dürfen. Etwas verwundert hatten wir also unsere geschmacklichen Vorlieben geäußert, trauten wir unseren Ohren kaum, als wir gefragt wurden, was in die Drinks denn an Zutaten so reinkäme. Dies aber nur vor sich hinmurmelnd studierte der leicht überheblich wirkende Barkeeper seine Karte mit den Zutaten. Dann gesellte sich ein arroganter Gast kaltschnäuzig an die Bar und forderte als elitärer Gast seinen, ihm zustehenden, Wein nachgefüllt zu bekommen. Und im Bruchteil einer Sekunde wurde von der Produktion unserer Cocktails abgesehen und erstmal ein neue Flasche Wein geholt, in aller Seelenruhe entkorkt und eingeschenkt. Diese Chance nutzte die Servicekraft vom Eingang uns anzubieten, doch die Gelegenheit zu nutzen und Platz zu nehmen. Angesichts der geringen Auslastung (der Herr mit dem Wein und ein Tisch mit 4 Gästen, welche alle bedient( ;-) ) waren), eine Idee die auch einen Tick eher hätte kommen können. Dann wurden die Getränke an den Platz gebracht. Der Maracuja Split war lecker, allerdings eher in die Kategorie alkoholfrei einzuordnen. Was in Anbetracht der Vorliebe auch in Ordnung ging. Beim Mojito war das Gegenteil der Fall. Ausreichend stark, auch das meinem Wunsch entsprechend, aber irgendwas konnte offensichtlich nicht stimmen, fehlte doch der Rohrzucker und der Cocktail war zwar trinkbar, aber alles andere als lecker. Das passiert wohl wenn man sich zwischendurch ablenken lässt und für andere Gäste springt, statt erst Mal eine Angelegenheit zu Ende zu bringen. Beim Zahlvorgang habe ich mich dann wohl auch ablenken lassen, erst später fiel mir auf, dass ich das Trinkgeld noch in der Tasche hatte.
Fazit: Modern und kühl. Aber trotz der hochwertigen Möbel wirkt es steril. Mit neuem Personal noch mal anfangen, dann wird’s vielleicht.
Lob aber an den Grafiker. Schickes Layout!

Museumsdorf Düppel - Zehlendorf

Clauertstr. 11, 14163 Berlin

25-04-2011

Wir waren am Ostersamstag im Museumsdorf und empfanden den Ort als Oase der Stille. Das Dörfchen in seiner historischen Ausprägung hinterlässt eine gute und greifbare Vorstellung vom Leben im Mittelalter, was durch einige ergänzende Informationen untermauert wird. Man bekommt vor allem in den kleinen und dunklen Wohnhäusern einen Eindruck von Leben und an der Teerschwebe oder Weberei vom Arbeiten. Das ganze ist weniger auf Kinder ausgerichtet, als ich anfänglich vermutet habe und besticht hauptsächlich durch seine Originalität.
Für den Eintrittspreis und die Erfahrungsqualität ein klarer Auflugstipp.

Erlebnisgastronomie im Gasthof Bauernlümmel - Friedrichshain

Frankfurter Allee 71-77, Plaza Passage, 10247 Berlin

25-04-2011

Wir waren vergangene Woche mit einer größeren Gruppe dort und speisten ein mal quer durch die Speisekarte. Das Ambiente ist angenehm ohne aufdringlich zu sein, die sanitären Anlagen sind sauber und der Servivce war freundlich und angenehm.
Für Fleischesser ist die Speisekarte paradiesisch, für Vegetarier allerdings sehr spartanisch. Der Umfang der Karte lässt kaum Wünsche bzgl. typischer Hausmannskost offen undauch die Getränkeauswahl ist sehr ordentlich. Aufgrund der unterschiedlichen Geschmäcker kam es zu unterschiedlichen Wertungen der einzelnen Speisen, die aber nur zwischen 3-4 Sternen schwankten, es gab keine großen Ausreißer, weder nach unten, noch gab es richtige kulinarische Highlights. Diejenigen die zuvor schon einmal hier gegessen hatten, waren eher etwas enttäuscht, der Rest war ganz zufrieden. Aufgrund der größeren Gruppe(sieben Personen) war die Wartezeit ok und man hatte das gute Gefühl, dass auch alleSpeisen frisch zubereitet wurden, alle Speisen wurden zeitgleich serviert. Nach dem Essen blieben wir noch eine Weile sitzen, ohne viele weitere Getränke zu bestellen. Wir hatten insgesamt alle das gute Gefühl als Gast willkomen zu sein. Insgesamt vergebe ich 4 Sterne, da nicht alles perfekt war/ist, aber der Laden als solches ein gutes Gefühl hinterlässt und ich weiß, dass ich wohl nicht, dass letzte mal hiergewesen bin.

Zebrano - Friedrichshain

Sonntagstrasse 8, 10245 Berlin

25-04-2011

Wir hatten an einem lauen Frühlingsabend die Qual der Wahl uns in der Gegend um die Sonntagsstrasse noch für ein Restaurant/ Bar zu entscheiden. Da wir die meisten anderen Läden schon kannten haben wir uns für das Zebrano entschieden und diese Entscheidung nicht bereut. Eigentlich wollten wir bloß ein Bier trinken, haben uns dann aber alle noch für eine kleine Mahlzeit entschieden.
Zunächst muß gesagt werden , dass man dem Laden gleich anmerkt, dass viel Liebe investiert wurde. Das Interieur und die Theke sind angenehm offen, die Tapete ist wunderschön und alles wirkt aufeinander abgestimt ohne dabei diesen faden Ikea-Eindruck zu hinterlassen. Die Bedienungen (alle 3 anwesenden Damen), waren sehr freundlich, aber trotzdem tough und konnten einen sehr angenehmen Eindruck hinterlassen. Die Speisekarten im Taschenkalenderdesign, bestechen durch ein ansprechendes aufgeräumtes Layout, eine klare Struktur und Übersichtlichkeit und dem Gefühl, dass der Inhaber diese mit dem Grafiker zusammen erarbeitet hat. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die darüber entscheiden, wie Dinge wahrgenommen werden.
Die Auswahl der Getränke war gut und die Snacks bzw. kleinen Speisen von einer sehr guten Qualität. Wir hatten uns für die Backkartoffel mit Sourcream, den Porree-Hackfleischtopf und für Oliven mit Aioli und Käsewürfeln entschieden. Alle Portionen waren sehr ausreichend bis üppig und wurden mit frischem Baguette serviert. Die Backartoffel wurde mit einer Salatgarnitur serviert und war ausreichend groß um fast zwei Leute satt zu machen, die Sour-Cream war sehr lecker. Der Porree-Hackfleischtopf schmeckte wie selbst zubereitet und war eine große Überraschung.(Tipp!!!). Ich hatte mich für Die Oliven entschieden und meine Erwartungen wurden glatt übertroffen, es gab je ein Schälchen grüne und schwarze Oliven, welche naturbelassen und von hervorragender Qualität waren, dazu gab es Aioli und eine großes Schälchen Käsewürfel(die wohltemperiert und daher aromatisch serviert wurden). Da ich vorher einen Dürüm gegessen hatte, konnte ich diese Portion leider nicht zu Ende geniessen, werde dies aber bei Gelegenheit nachholen. Insgesamt 5 Sterne und mit Sicherheit ein Wiedersehen.

La Parrilla - Mitte

Albrechtstrasse 11, Berlin-Mitte, 10117 Berlin

25-04-2011

Wir waren heute am Ostermontag zu Gast im La Parrilla und haben uns trotz der unterschiedlichen Bewertungen hier, dafür entschieden den mediterranen Brunch zu probieren. Wir haben kurzfristig reserviert und auch spontan einen Tisch bekommen. Dank der freundlichen Temperaturen, konnten die ersten Gäste auch schon draussen Platz nehmen. Das Restaurant war relativ gut ausgelastet (ca. 80%), die Bedienung trotz der Vielzahl der Gäste Aufmerksam und zügig. Die Einrichtung entspricht wohl dem was man von einem Steakhouse erwarten würde, und trifft sicher nicht jedermanns Geschmack, da sie jede Originalität vermissen lässt, angenehm fielen die riesiegen Fenster auf, die viel Sonne ihineinliessen.
Der Brunch unterschied sich von den üblichen Brunchangeboten angenehm durch den Fokus auf Salate und Warmspeisen. Die Auswahl an Wurst und Käse war eher gering, was für mich aber keinerlei Minuspunkte ausmacht, da ich eher auf Antipasti eingestellt war. Zunächst ist zu jedem Brunch ein Tee bzw. Kaffee im Preis inkl., der Kaffee ist von guter Qualität, der Tee stammt von Lidl(der allerdings auch ganz ok ist). Die Auswahl an warmen Speisen war ok, wenn auch nicht üppig. Es gab Reis, Rührei, Grillgemüse, Lachs in Sauce, vegetarische Pasta und ein Fleischgericht das sehr indisch anmutete, aber geschmeckt hat. Insegesamt kann ich die Qualität der warmen Speisen als gut bezeichnen, insbesondere Grillgemüse und Rührei waren besser als erwartet(allerdings auch immer schnell alle). Daneben gab es noch eine Auswahl frischer Salate(Eiersalat, Blattsalat mit Pepperoni, Tomatensalat, Gurkensalat und noch ein oder zwei weitere), Oliven(die eher mittlerer Qualität waren), eine Käseplatte auf der sich Feta, Mozzarella und ein Scheibenkäse fanden, und eine Wurstplatte zu der ich leider nichts sagen kann, da ich die Wurstnicht probiert habe, allerdings sah sie nicht besonders ansprechend aus. Der Gurken,der Tomatensalat und der Eiersalat waren lecker und konnten durchweg überzeugen. Als letztes gab es eine Auswahl verschiedener Süßspeisen: Obstsalat, Vanillepudding, Quark, Müsli in verschiedenen Varianten, Rote Grütze mit Vanillesosse und Croissants mit verschiedenen Aufstrichen. Der Kuchen und die rote Grütze haben wir probiert und konnten diese für gut befinden.
Insgesamt war es ein sehr angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis für die Gegend und auch der Preis für die zweite Tasse Kaffee, war mit 2,20€ angemessen.
Die Sanitäreinrichtungen waren sauber. Das Brunch würde ich mit 3 Sternen mit Tendenz zu vier Sternen bewerten, die Atmosphäre allerdings eher mit 3, den Service hingegen mit 4.
Ich würde jetzt nicht gleich wieder hingehen, aber sollte ich zur Brunchzeit mal wieder in der Gegend sein, würde ich bestimmt einen neuen Versuch unternehmen. (Die Hauptspeisekarte bietet Vegetariern allerdings null Auswah, dies fließt an dieser Stelle alerdings nicht in die Bewertung mit ein)l

New Orleans Haus - Kreuzberg

Görlitzer Straße 42, 10997 Berlin

25-04-2011

Wir waren am Ostersamstag hier und wollten ins Ratibor Theater. Da wir bis zum Veranstaltungsbeginn noch Zeit und auch reichlich Appetit hatten, hatten wir uns dafür entschieden, irgendwo zwischen Schlesischem Tor und der Cuvrystrasse Pasta zu essen. Dies sollte sich als schwieriger erweisen, als wir dies erwartet hatten, so dass wir schliesslich vor dem New Orleans Haus stehen geblieben sind und uns die kleine, familiäre Atmosphäre hineingezogen hat. Da es schon angenehme sommerliche Temperaturen waren, bestand die Möglichkeit auch ausser Haus zu essen, die wir prompt in Anspruch nahmen. Man merkt relativ schnell, dass es vielleicht an ein bisschen Professionalität mangelt, die wird aber durch die liebevolle Art wieder ausgeglichen. Daher störten wir uns auch nicht daran, dass der Service etwas hakte, da der freundliche Kellner insgesamt sehr bemüht auftrat. Die Karte war insgesamt angenehm übersichtlich und auch für kreolische Küche nicht ganz so bewanderte Personen nachvollziehbar.Die Getränkekarte war aussreichend, wenn auch nicht alle gerade vorrätig waren. Die Preise sind für die Gegend sehr angemessen bzw. eher im unteren Preissegment angesiedelt. Insgesamt gab es diverse Salate, ca. 6 Hauptspeisen und einige verlockend klingende Nachspeisen, auf deren Genuß wir aus Zeitgründen leider verzichten mußten. Als Hauptspeisen hatten wir uns für die Pasta mit Flußkrebsen und den Maccharoni Cheescake entschieden. Beide Speisen wurden optisch ansprechend serviert und konnten auch geschmacklich einen positiven Eindruck hinterlassen. Die scharfe Sauce auf dem Tellerrand war sehr angenehm, auch wenn die Portion ein wenig größer hätte ausfallen können. Ansonsten bereue ich es ein wenig, den Salat nicht probiert zu haben, dieser sah sehr köstlich aus. Insgesamt würde ich 3,5 Sterne vergeben, entscheide mich aber für den insgesamt sehr angenehmen Eindruck eher für 4 Sterne und empfehle jedem experimetierfreudigem Gaumen einen Besuch in diesem Kleinod mit Blick auf den Görlitzer Park.

Sports Cafe Schiller - Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Schillerstr. 3, 80336 München

26-02-2011

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Wir waren zum Frühstück hier und auf eine Enttäuschung folgte die nächste. Aber das Positive zu erst. Das Lokal war angenehm leer und mit vielen Devotionalien geschmückt, die eine gewisse Geschichtsträchtigkeit vermitteln. Die Kellnerin war zu Beginn, um es freundlich auszudrücken,reserviert. Das wir keine 5 Sterne-Küche erwarten konnten,war uns klar,aber ein dem Preis entsprechender Standard wäre durchaus im Rahmen des Möglichen gewesen. Das Haferl Kaffee kostet 3,60, der halbe Liter Bier 3,90, das große Frühstück 7,60.
Dieses beinhaltet einen Kaffee,der kräftig ist und positiv hervorzuheben ist, 2 Brötchen,1 Packung Honig, 1 Packung Marmelade, 1 Scheibe Leerdammer, 2-3 Scheiben Schinken,dabei handelt es sich allerdings um preiswerte Packungsware. Im Normalfall gibt es dazu ein gekochtes Ei, wir haben uns aber für Rührei bzw. Spiegelei entschieden. Die Spiegeleier waren gut, das Rührei gestreckt und ziemlich fettig. Butter musste separat dazu geordert werden. Eine der Tassen war nicht sauber und es befand sich ein Gesichtshaar darauf. Die Packung Honig war seit 8 Monaten Monaten abgelaufen, wurde aber anstandslos ersetzt. Die Kellnerin entschuldigte sich freundlich und führte dann noch ein nettes Gespräch,so dass die anfängliche Distanziertheit relativiert wurde und nicht in die Wertung einfließt. Für ein Bier zum Fussball in großer Runde sicher lustig,aber zum Frühstücken ungeeignet.