I'm emha from Gießen. I've been Qyping since 28-06-2006
"Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. (Die Ärzte)"
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emha's Qype profile
Hautärztin Katja Krämer-Schultheiss - Gießen
Friedrichstr. 21, 35392 Gießen
12-07-2008
(updated on 16-02-2012)
Frau Krämer-Schultheiß hat zusammen mit Ihrem Mann eine Gemeinschaftspraxis und hat somit die Nachfolge ihrer Mutter angetreten, die früher als Hautärztin in der Frankfurter Straße 2 praktizierte. Meine Patientenkarte von vor >10 Jahren gab es tatsächlich noch…
Die Praxis (gehört zur Balserischen Stiftung) ist neu, sehr geschmackvoll und praktisch eingerichtet und grundsätzlich gut organisiert. Frau Krämer-Schultheiß ist eine sympathische Ärztin, die – wie ihre Mutter – genug Zeit, aber nicht zuviel für ihre Patienten verwendet. Ich fühlte mich ernst genommen und gut aufgehoben und erhielt ehrliche Antworten.
Das einzige wirkliche Manko ist das Terminmanagement. Man wird angehalten, einen Termin zu vereinbaren. Kommt man dann pünktlich, erfährt man als erstes die Zeit, die man wieder weggehen kann. Ich verstehe das einfach nicht. Neulich hatte ich um 12.30 einen Termin, wurde für 13.30 wieder herbestellt und sprach schließlich um 14 Uhr mit der Ärztin.
Das ist eine Unsitte, so mit der Zeit anderer Menschen umzugehen, und ich war kein Einzelfall, wie ich bei anderen Patienten mitbekam.
Also: aus fachlichen und menschlichen Gründen hingehen, aber bei dem Termin genug Zeit mitbringen.
DINEA Restaurant Gießen - Gießen
Bahnhofstraße 9, in der Galeria Kaufhof (Zweites Stockwerk), 35390 Gießen
25-02-2010
(updated on 30-01-2012)
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Die Schließung der Galeria Kaufhof wirft ihre Schatten voraus:
Am 31. Januar 2012 öffnet das Dinea-Restaurant das letzte Mal seine Türen. Bis zum letzten Tag des Warenhauses am 30. Juni 3012 kann man nicht mehr speisen.
Meine ursprüngliche Rezension aus dem Jahr 2010
Das Dinea-Selbstbedienungs-Restaurant im zweiten Obergeschoß der Galeria Kaufhof ist recht großzügig dimensioniert und hat eine Fensterfront zur Kaplansgasse hin, so dass man bei gutem Wetter in der Sonne sitzen kann.
An zwei Essensausgabestellen wird man von Personal bedient, das hier schon sehr lange tätig ist: am Eingang gibt es italienische Gerichte wie Fisch, Nudeln und Pizza, die meist frisch zubereitet werden.
Weiter hinten befindet sich die Ausgabetheke des warmen Essens; hier dominiert die Systemgastronomie. Die meisten Gerichte sind vorgekocht und werden nach Bedarf heiß gemacht. Für Vegetarier gibt es meist ein fleischloses Gericht, doch an manchen Tagen hat man Pech.
In der Mitte gibt es noch eine Salatbar, wo man sich selber seinen Wunschsalat mit frischen und angemachten Salaten zubereiten kann, die Teller werden dann an der Kasse gewogen.
Nicht vergessen darf man die Nachtisch- und Kaffee-/Kuchen-Ecke, wo es Filterkaffee, aber auch Kaffeespezialitäten aus frisch gemahlenen Bohnen (Jacobs) gibt.
Seit neuestem gibt es neben Flaschen- und Zapfgetränken (übrigens: Pepsi) auch frisch gepresste Säfte.
Die Sitzgelegenheiten verteilen sich über einen großen Bereich, der in der letzten Zeit teilweise renoviert wurde. Das hat zur Folge, dass es inzwischen Sitzmöbel aus drei Generationen gibt: Mit hübsch kariertem Stoff bezogene Holzbänke vorne, Rattangeflochtene Sessel am Fenster und furnierte Stühle in der Mitte, was dem ganzen einen unfreiwillig bunten Eindruck verleiht. Uptodate sind auf jeden Fall die abgehängten Leuchten im Galeria-Grün, die ein wenig an Ikea erinnern.
Das Personal ist freundlich und sorgt für eine zügige Abwicklung aller Essenswünsche. Der Chef sitzt oft sogar persönlich an der Kasse. Die Mahlzeiten kosten ca. zwischen 5 und 10 Euro und sind so, wie man das von einer ordentlichen Systemgastronomie erwarten kann. Besonders lecker finde ich den Kuchen, der manchmal sogar wie selbst gebacken schmeckt. Den zweiten Kaffee bekommt man mit dem Kassenbon als Nachweis günstiger.
Es gibt Toiletten, die nicht neu, aber dafür immer sauber sind. An der Kasse bekommt man Payback-Punkte, wenn man die entsprechende Karte vorlegt.
Ich komme hier gerne her, auch, weil nicht soviel los ist wie in anderen Einrichtungen in der Innenstadt. Hier kann man sich auch mal zu einem längeren Gespräch treffen, bei dem man nicht von Kellnern unterbrochen wird. Ebenso wie beim Personal kann man auch bei den Gästen viele Gesichter immer wieder entdecken, die Stammkunden wissen die Vorzüge des Dinea anscheinend zu schätzen.
Zusammenfassend: ein grundsolides, nicht unbedingt schickes, aber freundliches Restaurant, wo man schnell sein Essen bekommt und dann in aller Ruhe verzehren kann.
EM-Arena Open Air Fußball Public Viewing - Gießen
Karl-Glöckner-Str. 4, 35394 Gießen
15-05-2008
(updated on 18-01-2012)
Alle Jahre wieder Update: Auf dem Open-Air-Kinogelände im Schiffenberger Tal werden dieses Jahr alle live-Spiele der Deutschen Männer-Fußball-Nationalmannschaft um den EM-Titel auf einer LED-Großbildleinwand übertragen, weitere ausgewählte Begegnungen in der Vorrunde sowie die Finalspiele. Einlass ist eine Stunde vor Anpfiff bzw. zwei Stunden bei Spielen mit der deutschen Nationalelf.
Aus den Erfahrungen der vergangenen WMs und EM will man gelernt haben, so gibt es weiter optimierte Getränke- und Essensstände und ein Kinderbegleitprogramm. Essen darf mitgebracht werden, Trinken nicht.
Die Sterne gelten als Erfahrungs-Vorschusslorbeeren für den Veranstalter dtt als Dank, dass es so eine Aktion in Gießen überhaupt gibt.
Dieses Mal beträgt der Eintritt für die Spiele mit der deutschen Mannschaft zwei Euro erhoben, bei den übrigen Spielen ist der Eintritt frei. Bezuschusst wird das Ganze von der Stadt Gießen und mehreren Sponsoren.
Benediktus War sonst nicht freier Eintritt? Dann wäre ein Studentenrabatt gut. Und kann man auch sitzen oder muss man wieder lange in der Hitze blöd rumstehen?
18 January 2012
emha Mein Wissen beziehe ich aus http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/na... und http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/...arid,314481_regid,1_puid,1pageid,113.html
Freier Eintritt gab es bei der Frauen-WM, beim Mal davor war es auch schon so, dass man für die Deutschen blechen musste.
Zum Sitzen/Stehen: siehe Artikel…
18 January 2012
SCHLECKER Drogeriemarkt - Gießen
Asterweg 3-7, 35390 Gießen
05-01-2012
Die Filialpolitik von Schlecker werde ich nicht verstehen. Einst gab es vier Schlecker-Märkte in der Gießener Innenstadt.
Verblieben ist nur dieser in der Kernstadt, und auf meine Frage vor Weihnachten, wann man denn das neue Schlecker-Layout umsetze, kam die Antwort: “Gar nicht. Wir schließen.”
Am 11. Januar 2012 ist hier also Schluss, diese Bewertung ist also zugleich ein Abschied. Der Markt liegt bei mir am Weg, ich kann mich also getrost als “Stammkunde” bezeichnen. Seit Jahren ist in dieser Filiale nichts passiert. Von der Decke hängen nackte Neonröhren, die Regale stehen in Reih und Glied, aber es ist immer sauber. Dennoch herrscht hier eine gepflegte Lieblosigkeit, die man einfach spürt als Kunde. Die Sonderangebote werden einfach in irgendwelche Ständer am Eingang gepfercht. Die Aufkleber am Fenster werden immer weniger. Manche Produkte gibt es gar nicht mehr; auf Nachfrage gibt es aber auch keine Auskunft, ob diese nur temporär oder für immer aus dem Programm genommen wurden.
Nein, Schlecker tut im Gegenzug alles, um die Kunden zum Online- und Versandhandel zu prügeln. Haufenweise liegen an der Kasse Kataloge aus, mit Produkten, die es natürlich in den Filialen nicht gibt, die man sich aber (und das ist das einzig positive daran) in die Filialen liefern lassen kann.
Ich bestelle jetzt also meine Öko-Spülmaschienentabs online und hole sie mir in meiner Filiale ab. Absurd, oder?
Dieser Schlecker ist auch wegen seines Personals besonders. Hier gibt es keine große Fluktuation, schon seit Jahren sieht man die selben Gesichter hinter den Kassen. Man liest ja viel über die Methoden von Schlecker und die Bezahlung der meist weiblichen Mitarbeiter. Dass diese demotiviert sind, wäre also kein Wunder. Trotz allem bin ich hier aber immer mit einer – nennen wir es bodenständigen – Herzlichkeit aufgenommen worden. Meine Anliegen wurden zwar nicht immer positiv, aber immer beantwortet (“Haben wir nicht!”). Nein, dem Personal die Schuld für die Schließung der Filiale zu geben, griffe zu kurz.
Ich glaube, Schlecker hat einfach die Zeichen der Zeit verpasst. Wenn man das Ambiente eines dm- oder Rossmann-Marktes anschaut, kann man das einfach nicht vergleichen: Wasserspender und Schaukelpferd für die Kinder sind zwar nur kleine Elemente, tragen aber ebenso wie der Wickeltisch zur Wohlfühl- und Aufenthaltsqualität bei. Erst vor ganz kurzem wurde bei Schlecker die Deutschland-Card zum Punkte-Sammeln eingeführt. Auch die Öffnungszeiten (man schließt hier um sechs) sind nicht mehr zeitgemäß. Ja, und die Konkurrenz ist in den letzten Jahren schon gestiegen. Neben den beiden oben genannten gibt es in Gießen noch den Müller.
Trotz allem: ich werde “meinen” Schlecker vermissen. Ab sofort gibt es Umwege für Drogerieartikel. Und was aus dem Ihr Platz auf dem Seltersweg (gehört ebenfalls zum Schlecker-Konzern) wird? Man darf gespannt sein…
Subway - Gießen
Schulstr. 1, 35390 Gießen
20-09-2011
Dieses Subway, die vierte Filiale in Gießen, hat nun faszinierenderweise wieder geöffnet. Wenige Monate war hier mit dem McElester Sandwich Bistro eine lokale Konkurrenz beheimatet, jetzt hängt auf einmal wieder das Subway-Schild im Fenster.
Ich persönlich habe mehrfach versucht, meinen (Mittags-)Hunger mit den “Subs” genannten Sandwichs zu stillen – vergeblich. Insbesondere das Brot (und das mag fünfmal “Vollkorn” heißen) gibt mir gar nichts, ich habe hier das Gefühl, ich könnte Pappe essen und würde satter werden. Das Grundkonzept – maximale Auswahlmöglichkeit aus frischen (zumindest beim Gemüse) Zutaten – ist schon ganz nett, aber mir reicht’s auch dann nicht, wenn ich mir ein langes Baguette belegen lasse.
Naja, am Marktplatz gibt’s also nun wieder Subs, die Preise konnte ich mit McElester leider nicht vergleichen, das wäre noch spannend, ob der Franchisenehmer hier mehr verlangen muss.
Heladeria Pasteleria La Barca - Arona
Paseo del Marengo 10, Los Christianos, 38660 Arona
13-07-2011
Direkt am schönsten Strand von las Americas, Playa las Vistas, liegt das Centro Commerciale (CC) "Vista Sur", wo man auch Ferienwohungen im ersten Stock buchen kann. Im Erdgeschoss findet sich Einzelhandel sowie meine persönliche Lieblings-Konditorei "La Barca". Wenn man das Angebot spanischer Bäckereien kennt, dann ist man vor dieser Kuchentheke stehend erst einmal vollkommen geplättet. Von der klassischen Schwarzwälder Kirsch bis zur Sachertorte, vom Käse- bis zum Bisquitkuchen gibt es hier einfach alles, was man sich nur vorstellen kann. Richtig sensationell sind jedoch die wirklich ausgefallenen Torten mit x Schichten, Böden, Füllung, Verzierung und Decke...
Wir waren nun schon wirklich oft hier, haben aber jedes Mal wieder neue Konditoren-Kunstwerke entdecken können. Klar, es gibt auch richtige Kalorien-Bomben, aber auch genug Kuchen, wo man sofort ein zweites Stück haben möchte :-) Dabei war immer alles frisch, der Durchsatz ist hier einfach so groß, dass die Torten meines Erachtens gar keine Zeit haben, alt zu werden. Enttäuscht wurde ich noch nie. Dazu gibt es alle Arten von Getränken, auch der Kaffee ist sehr gut zu genießen.
Neben dem Kuchenangebot gibt es noch eine Eistheke mit verschiedensten Sorten, ob das Eis auch selbst gemacht ist, habe ich nicht herausgefunden.
Die Toiltetten befinden sich über eine Treppe erreichbar ein Stockwerk tiefer im gleichnamigen (Fisch-)Restaurant und sind normal. Was ich gut finde, dass uns in all den Jahren immer das selbe Personal bedient hat, was in meinen Augen ganz klar für den Laden spricht. Die Damen, die zum Teil asiatische Wurzeln haben, sind immer sehr freundlich und sprechen eine Vielzahl von Sprachen.
Ich bin sicher, dass mich ein nächster Teneriffa-Besuch wieder in diese Konditorei führen wird. Ich weiß nicht, welcher Bäcker hinter diesen Kunstwerken steckt, aber manche Geheimnisse sind auch ganz nett, wenn sie nicht aufgeklärt werden.
Kopierstudio - Gießen
Waagengasse 6, Innenstadt - Nähe Marktplatz (früher: Ludwigstraße 3), 35390 Gießen
28-04-2011
Reviewed using Android. Get the app
Die wirklich netten und kompetenten Inhaber sind von der Ludwigstraße umgezogen in die Innenstadt, man findet nun also einen Copyshop direkt hinter dem Marktplatz. Die Waagengasse bietet nicht so viel Laufkundschaft wie früher, deswegen kann man dem Laden nur wünschen, dass sich seine Qualität herumspricht.
Hier erhält man Kopien ab 4,5 Cent in schwarz/weiß, dafür sind die Geräte aber recht hochwertig mit bequemen automatischen Einzug und können duplex kopieren, was ich sehr gut finde. Sehr praktisch ist auch, dass man zum Beispiel PDF-Dokumente direkt von einem PC aus selber drucken kann, so dass man auch von großen Downloads genau die Seiten hat, die man braucht und das, ohne die heimische Patrone zu belasten. Heften und lochen ist inklusive, ebenso wie die freundliche Beratung. Das Personal hilft auch bei dem Ausdruck von Diplomarbeiten bzw. Master Thesis, hier habe ich aber keine eigene Erfahrung. Logischerweise gibt es für Großabnehmer Rabatt, ab 500 Kopien zahlt man nur noch 4 Cent.
Weiters im Angebot gibt es Papier, Stifte und Foto-Ausdrucke auf allen möglichen Dingen wie Shirts und Tassen, das habe ich aber auch noch nicht ausprobiert.
Fazit: Innenstädtischer kleiner, aber sehr persönlicher Laden, den man kennen sollte.
Chau Vy Asia Imbiss - Gießen
Alter Wetzlarer Weg 4, 35392 Gießen
14-04-2011
Ein neuer asiatischer Imbiss in Gießen muss natürlich getestet werden. Ein kleiner Raum mit Schaufensterfront in Richtung Fahrradabstellanlage am alten Wetzlarer Weg bietet Platz für einen Tisch mit vier Stühlen, einen Tresen und dahinter die typische Stahl-Küchenzeile mit Woks auf Gasherd. Der Boden ist gekachelt und sieht sauber aus, so mein erster Eindruck. Eine Frau hinter dem Tresen, auf dem viel Papier herumliegt, ist die Köchin und nach kurzem Studium der Karte bestelle ich die 81: "Fischfilet paniert mit grünen Bohnen, Gemüse und Curry Soße (scharf)", meine Begleitung die 37: "Hühnerfleisch mit Champignons, Paprika, Gemüse, Kokosmilch und roten Thai-Curry (scharf)".
Was auffällt: auf dem Ess-Tisch liegen Utensilien zum Zigaretten stopfen: Filterhülsen, eine Dose und auf der Plastetischdecke loser Tabak. Die Bedienung macht auch keine Anstalten, das wegzuräumen. Ob es ihr gehört?
Im Tresen ist ein buddhistischer Altar eingelassen, an dem merklich oft Räucherstäbchen angezündet werden, die Luft riecht sehr stark nach diesem Geruch.
Der Raum erscheint ungeheizt, die Bedienung trägt wohlweislich eine gefütterte Weste.
Das Essen kommt und sieht ganz passabel aus: frische Zutaten, frisch zubereitet, dazu der übliche Basmati-Reis, soweit okay. In der Sauce dominiert die Sahne bzw. Kokosmilch und vor allem eine sehr starke Schärfe, die eventuell vorhandenen Geschmack vollständig überdeckt.
Meine panierten Fischfilets sind steinhart, vor lauter fritierter Panade kann man kaum den Fisch erkennen.
Laut Karte bereiten sie die Speisen "ganz nach Wunsch zu: mittel, scharf oder auch sehr scharf". Das habe ich zu spät gesehen, nach meinem Wunsch gefragt wurde ich nicht. Interessant auch der Hinweis: "Auf Wunsch auch alle Speisen ohne Geschmacksverstärker". Auch zu spät gesehen...
Der Name des Imbiss, so finden wir heraus, wird übrigens "Tschau wie" ausgesprochen, nicht - meiner Assoziation folgend - wie das französische "Chauvi" und bedeutet irgendetwas mit Gold.
Mir ist unklar, wen dieser Imbiss ansprechen soll. Ich werde nach diesem Test kein Stammkunde und kann ihn auch nicht weiter empfehlen. Noch dazu gibt es ganz in der Nähe eine Alternative.
Evangelische Stadtkirche - Laubach
Kirchplatz, 35321 Laubach
14-04-2011
Die Kirche mitten in der historischen Altstadt des Fachwerkstädtchens Laubach ist ein Schmuckstück und man sollte sie bei einem Besuch unbedingt gesehen haben. Über den Kirchplatz, ist sie auf dem Weg vom Marktplatz zum Schluss sehr gut erreichbar, parken kann man dort auch.
Die Kirche ist als Denkmal geschützt und in in ihren Ursprüngen schon sehr alt. Das Bauwerk bietet sowohl von außen als auch von innen einige Hingucker: außen wären da der aus Fachwerk gebaute Gang vom Schloss zur Kirche, der es den Grafen erlaubt(e), trockenen Fußes den Gottesdienst zu erreichen. In der Wand sind auch einige Figuren eingelassen, die eindrucksvoll auf den Betrachter wirken.
Innen gibt es ein Tonnengewölbe und vorne im viel niedrigeren Chor ein Kreuzrippengewölbe mit herrlichen Malereien. Auch die geschnitze Kanzel ist es wert, dass man den Inneraum betritt, der glücklicherweise sehr oft im Programm "Offene Kirche" zugänglich ist (aktuelle Öffnungszeiten auf der Homepage). Wirklich beeindruckend ist auch die Barockorgel auf der Empore, die seit 2005 in einer großartigen Gemeinschaftssaktion restauriert wird. Sie ist es wert, denn das (kirchen)musikalische Programm, dass die Gemeinde anbietet, kann sich sehen lassen.
Die Stadtkirche ist sowohl ein Ort der Stille und ein Ort der Musik, wunderschön anzuschauen und zu Recht ein Mittelpunkt der Stadt Laubach.
Kuchen & So - Gießen
Ludwigsplatz 11, 35390 Gießen
24-03-2011
Wer die exzellenten Kuchen und Torten des Dachcafés essen will, ohne mit mit dem Service-Personal im 13. Stock zu tun zu haben und wer insbesondere auf den Ausblick des Dachcafés verzichten kann, der ist im "Kuchen&So" richtig. Die Produkte kommen nämlich aus der selben Backstube und es ist ein Selbstbedienungsladen.
Das Ambiente finde ich persönlich ganz witzig, man kommt sich vor, als wäre man in einer Heimatstuben-Küche: "alte" Fliesen, gusseiserne Accesoires, ein riesiger Ofen.
Verwirrend finde ich jedoch die Raumaufteilung. Betritt man den Laden, hat man zunächst links eine Kühlheke mit angesagten "kultigen" Getränken und rechts eine Art Regal aus Obstkisten, in dem sich Antipasti und ähnliche Feinkost befinden (offenkundig zum Mitnehmen gedacht). Man läuft dann auf eine Kuchen-/Tortentheke zu, hinter der sich noch ein Regal mit ebenfalls selbstgebackenem Brot befindet. Nun muss man dem L-förmigen Raum folgen, kommt dann an den Backwaren vorbei und erst nach der nächsten Säule rechts (also nach zwei mal 'Abbiegen') kommt dann das &so>
Hier bekommt man die herzhaften Stullen, Focaccias und Quiches, die ich allesamt sehr empfehlen kann. Die Beläge auf die frisch gebackenen Brotscheiben kann man sich selbst auswählen: frische Zutaten wie Käse, Schinken, Salami, Rucola, Pesto undsoweiter lassen viele Kombinationen zu und bescheren deswegen jedesmal ein anderes Geschmackserlebnis. Gerade die Quiche sind ausgenommen lecker, nur braucht es eben Spürsinn, um den Weg bis zu dieser Theke zurück zu legen.
Dadurch, dass Selbstbedienung angesagt ist, geht alles ganz flott, zumindest bei mir bisher. Schade finde ich, dass es so gar nichts warmes zum Mittagstisch gibt; das ist der Grund, weswegen ich nicht öfters herkomme. Als Name wäre "Kuchen&Brotzeit" angemessener gewesen, aber so hat man nun das "&so". Ach ja, meine Empfehlung bei den süßen Sachen: die Nussecken-ähnlichen Mandelschnitten - mmmmmmmmmmmmmmmmmmm!
emha Danke für den Hinweis, es heißt natürlich Quiche, ich hatte gerade meinen französischen Rechtschreibdetektor ausgeschaltet :-)
25 March 2011
Berta21 och, nicht so schlimm, war nur grad im Zweifel, ob ich da was nicht mitbekommen hatte, von wegen neuer Rechtschreibung und "eingedeutschter" Wörter - franzdeutsch oder so;-)
26 March 2011
30-01-2012
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