I'm jaya from Erlangen. I've been Qyping since 22-12-2008
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jaya's Qype profile
Zahnarzt Claudius Klein - Erlangen
Artilleriestr. 20, 91052 Erlangen
17-04-2011
Ungeachtet der vielen kulinarischen Entdeckungen, war hier auf Qype mein wichtigster Suchtreffer wohl die Praxis von Herrn Klein. Neu in der Stadt und nur mit Freunden ausgestattet, die ihren Stammzahnarzt im Heimatdorf ihrer Eltern aufsuchen, war ich anfangs etwas skeptisch, ob ich mir hier in Erlangen wirklich einen Zahnarzt über Qype suchen sollte.
Bereits der erste Termin nahm mir jedoch alle Zweifel, denn sowohl Herr Klein, als auch seine Zahnarzthelferinnen waren freundlich und kompetent. Man bekommt leicht einen Termin und das Wartezimmer ist anscheinend nur für diejenigen da, die einen zur Behandlung begleiten, denn ich musste selten länger als 3 Minuten warten.
Bei der Behandlung selbst sind Herr Klein und seine Helferinnen sehr vorsichtig, warnen einen vor, falls etwas unangenehm werden sollte und erklären vor, während und nach der Behandlung alles, was man als Patient so wissen muss. Fragen werden sachlich, verständlich und gerne beantwortet.
Weil man bei Herrn Klein und seinen Helferinnen als Patient ernstgenommen und professionell behandelt wird, werde ich seine Praxis selbst nach einem eventuellen Umzug in eine nahegelegene andere Stadt aufsuchen.
Cucina di Napoli - Erlangen
Engelstraße 15, 91054 Erlangen
28-05-2009
Wenn man es nicht kennt, wird man an diesem, in der Altstadt Erlangens gelegenen Ristorante, als Laufkunde eher nicht vorbeigehen, dafür liegt es in der Seitenstraße in der Nähe des Kauflands doch etwas zu abseits. Wenn man es kennt, nimmt man jedoch auch Umwege in Kauf, damit man in den Genuss der italienischen Küche kommen kann, die man hier aufgetischt bekommt.
Im Restaurant selbst war ich nur einmal, einfach mal um mit eigenen Augen zu sehen, in welchem Ambiente meine Lieblings-Lieferpizza so zubereitet wird, aber auch um einen etwas vollständigeren Bericht abliefern zu können. Zwar war ich zu einer Zeit im Ristorante, in der für gewöhnlich weniger Besucher anwesend sind, die Anzahl der anwesenden Leute/Kellner in Kombination mit den zahlreichen Tischen drinnen wie draußen, lässt jedoch darauf schließen, dass man hier auch mit starkem Andrang umgehen kann. Ich wurde schnell, freundlich und höflich bedient. Die Inneneinrichtung vereint fränkisches Fachwerk mit klassisch-reinem Weiß der Wände und Tischtücher, das Mediterrane bleibt auch nicht außen vor - man fühlt sich gleich beim Betreten des Ristorantes wohl.
Die Speisekarte beschränkt sich auf die Klassiker, typische Vorspeisen, Salate, Pizzen, Pasta, sowie einige Fleisch- und Fischgerichte; die Tageskarte erweitert das Standardangebot um einige erlesene, ausgefallenere, aber auch teurere Speisen. Das einzige, was man gegen die Auswahl einwänden könnte, wäre der fehlende Mut zu Gerichten in der Standardauswahl, die zwar typisch italienisch, aber weniger gefragt sind, wie zum Beispiel Risotto oder Polenta.
Kennengelernt habe ich die Cucina di Napoli übers Internet, als ich nach einem guten Lieferservice für Pizzen in Erlangen gesucht habe. Nicht nur wurden meine Erwartungen bestätigt, sondern sogar übertroffen. Die Pizza ist genau richtig, knusprig, dünn, nicht zu viel Käse, aber auch nicht zu wenig, der Käse ist nicht verbrannt, die Zutaten schmecken nicht nach Dosenfutter, wie bei anderen Lieferdiensten - man holt sich hier den Italiener nach Hause.
Bestellen kann man erst ab 2 Gerichten, die mindestens 12 EUR überschreiten [Stand 28. Mai 2009], die Familienpizza, die ich üblicherweise bestelle, geht anscheinend als zwei Gerichte durch.
Preislich liegt man günstig für ein Restaurant, durchschnittlich für einen Lieferservice. Da Bringdienste aber nicht der Standard sein sollten, sehe ich dies auch nicht als Sache an, die man gegen die Cucina di Napoli werten könnte. Die Qualität ist jeden Cent wert.
Non La - Innenstadt Nord
Kirchenweg 22, 90419 Nürnberg
31-01-2009
Das Non La erreicht man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ziemlich gut über die Haltestelle Friedrich-Ebert-Platz mit der Straßenbahn. Ein Bus hält zwar auch irgendwo in der Nähe, die Straßenbahn zu nehmen, ist für mich jedoch bequemer. Nach drei Minuten Fußmarsch in Eiseskälte kamen wir abends vor dem hell erleuchteten Eingang des Restaurants an. Bislang war ich etwa vier mal im Non-La in Abständen von einem halben bis hin zu zwei Jahren, geändert hat sich an den Speisen und dem Gesamtkonzept jedoch eher wenig.
Betritt man das Lokal meint man sich erst einmal in einem minimalistischen Yuppie-Szene-Restaurant in der mit Stickstoff gekocht werden könnte. Dieser eher negative Eindruck verfliegt jedoch gleich beim Betrachten der Gemälde, Bedienung, Gäste und Speisekarte, denn der Minimalismus, den man hier zelebriert, dient meiner Meinung nach dazu, jeglichen Kitsch anderer vietnamesischer Restaurants zu vermeiden und den Fokus auf das Ess- und Trinkerlebnis zu richten. Ein weiteres Argument, dass hierfür spricht, sind die getrockneten Hülsenfrüchte und Blumen, die unter einer Glasplatte auf allen Tischen außer den kleinen angebracht sind.
Wir hatten das Pech an einem Abend da zu sein, an dem das Lokal voll war, somit mussten wir etwas warten. Lange dauerte das jedoch nicht, denn der stets um schnelle Bedienung bemühte Kellner schien an diesem Abend Kilometerzulagen zu bekommen, so schnell und oft ging er mit Speisen, Rechnungen und Getränken hin und her.
Ein großes Manko dieses Restaurants sind meiner Meinung nach die über dem Durchschnitt Nürnbergs liegenden Preise. Ich möchte damit nicht sagen, dass es hier teuer sei. Mit im Durchschnitt etwa 8 bis 10 EUR liegt man bei den Hauptgerichten an und für sich ganz gut, die dafür angebotene Menge an Essen sind wie ich finde jedoch eher als ausreichend zu beurteilen. Es sind zwar keine Mikroportionen, der Teller ist gut gefüllt und Reis wird im Metallschälchen mit Deckel dargereicht, ein wohliges Sättigungsgefühl mochte sich bei mir jedoch nicht einstellen. Aus eigener Erfahrung verzichtete ich dann auch auf eine der Nachspeisen, die auf der Speisekarte so vollmundig klingen - ca. 4,50 für ein bisschen Eis, gebackene Bananen oder Pudding und vereinzelte Linien Schokosauce sind meiner Meinung nach Augenwischerei.
Geschmacklich bewegt man sich hier jedoch auf sicherem Terrain. Der Schärfegrad 4 bei Hauptgerichten ist für Menschen, die es gewohnt sind scharf zu essen, jedoch nur als “gut scharf” zu beurteilen. Die zahlreichen verschiedenen Gemüsesorten, die frisch sind, ermöglichen eine erlesene Geschmacksvielfalt. Die Sauce, die zwar sehr lecker schmeckte, schien meiner Verdauung jedoch nicht so gut getan zu haben - und das trotz der Tatsache, dass ich daheim gerne und oft indische, vietnamesische und thailändische Gerichte zubereite. Ich vermute, und ich betone das “vermute”, dass in der Sauce Geschmacksverstärker enthalten waren, die ich nicht vertragen habe. Vermutlich war das aber nur bei dieser einen bestimmten Sorte so, deren Namen ich mir leider nicht notiert habe. Die anderen Male hatte ich hinterher keine Probleme mit der Verdauung, da hatte ich aber auch etwas anderes gegessen.
Alles in allem kann ich weder eine herausragende Empfehlung für das Restaurant aussprechen, noch kann ich es übermäßig tadeln. Man sollte sich bei dem Besuch einfach nur bewusst sein, dass man hier Preiswertes nur zur Mittagszeit im Mittagsmenü vorfinden wird, ein Hauptgericht alleine zum Sattwerden nicht reicht und man bei empfindlichem Magen vielleicht sicherheitshalber bei der sehr freundlichen Bedienung nachfragen sollte, welche Inhaltsstoffe das jeweilige Gericht enthält. Das Ambiente zählt zu einem der schönsten Nürnbergs, das Personal ist ein eingespieltes Team und überzeugt durch Freundlichkeit, Schnelligkeit und Service und die geschmackliche Vielfalt der Gerichte sucht seinesgleichen.
Souptopia - Innenstadt
Lorenzer Straße 27, 90402 Nürnberg
16-01-2009
Souptopia ist nun der erste Ort, den ich einzig und alleine aus der Qype-Community heraus kenne und besucht habe und somit die erste echte Web 2.0 Lokalempfehlung. Als aufgeschlossener Vegetarier kann man den Willen zu anderen Küchenkonzepten gastronomischer Form ja eher selten unter Beweis stellen; deswegen war ich auch so froh hier mal was anderes gezeigt zu bekommen entgegen den gängigen Restaurants, Bistros, Bars und Lokalen.
Bevor ich jedoch ins eigentliche Geschäft aufgebrochen bin habe ich mir erst mal die Homepage des Ladens angesehen.
Als erstes möchte ich lobend drauf eingehen, dass die einzelnen Themenbereiche innerhalb des Ladens deutlich und funktional gekennzeichnet sind. Speiseplan, Lieferservice, Catering. Die Adresse und die Öffnungszeiten sind gleich auf der ersten Seite - meistens genau das, was man sucht, wenn man sich über einen Laden informieren will. Ich verabscheue unübersichtlich gestaltete Homepages mit Flash-Intros und langen Ladezeit, auch wenn sie noch so toll im Design sind.
Wenn man unter dem eher unscheinbaren Ladenschild durch die Tür geht findet man Barhocker und Stühle vor, die man eher aus dem Nachtleben her kennt. Einen sehr guten Überblick des Interieurs kann man auf der Homepage mit einem 360 Grad Panorama-Foto bekommen. Die Kasse/Essensausgabe inmitten des Ladens erinnert ein wenig an eine Mensa, was aber einfach nur aus der logistischen Tatsache heraus entsteht, da die Suppen vorgekocht werden und per Schöpfkelle direkt nach dem Bezahlen auf dem Teller des Kunden landen. Mensa-Fraß wird einem hier auf keinen Fall geboten, sondern nahrhafte Suppen, deren Rezepte zum Teil auch auf der Homepage einsehbar sind.
Die wöchentlich wechselnde Speisekarte besteht aus zwei Angeboten. Einem Wochenenagebot und einem Angebot, das täglich wechselt. Hierbei wird jeweils eine Kartoffelsuppe, eine Suppe mit Fleisch, eine mit Fisch, eine exotische und/oder scharfe Suppe und eine vegane und/oder vegetarische Suppe aufgelistet. Die Kombinationen scharf/vegetarisch/vegan/Kartoffelsuppe können sich natürlich auch überschneiden. Die Bezeichnung Suppe ist für den Sprachpuristen hier jedoch manchmal falsch, denn es werden zum großen Teil auch Eintöpfe und Artverwandtes angeboten und so landet eben auch mal ein Chili con Carne auf dem Speiseplan.
Salate und Panini, also belegte Brotfladen vom Grille, werden auch angeboten, diese habe ich allerdings nur bei Mitgästen gesehen, kann über den Geschmack nichts sagen, weshalb ich diese mal außen vor lassen werde. Die Suppen werden in zwei Größen angeboten - die große Suppe sollte man allerdings nur wählen, wenn man wirklich großen Hunger hat, denn von der kleinen wird man zusammen mit dem Brot, von dem man zu seiner Suppe so viel nehmen kann wie man will, auch mit normalem Hunger ausreichend satt. Es gibt kulinarisch wenig schöneres als abwechselnd Baguette und Vollkornbrot in eine richtig leckere Suppe eintauchen zu können - und lecker sind die Suppen auf jeden Fall. Man kann alle Suppen übrigens auch mitnehmen und in den trauten vier Wänden zu sich nehmen.
Preislich ist man meiner Meinung nach für einen normalen Imbiss zu teuer und für ein Restaurant zu günstig. Ein gewöhnlicher Imbiss oder ein gewöhnliches Restaurant will man hier aber auch gar nicht sein, glaube ich. Kulinarischer Postmodernismus trifft auf Hausmannskost, Büroangestellte treffen auf Studenten und am Ende sind alle satt und glücklich. Wenn dieses Geschäftskonzept nicht schon von irgendwoher aufgegriffen wurde, ich sage euch: In 15 Jahren wird auch eure Stadt ein Souptopia haben, vielleicht nur nicht unter diesem Namen.
Ambal Store - Innenstadt Süd
Kopernikusplatz 24, 90459 Nürnberg
01-01-2009
Der Ambal Store ist ein kleiner Laden in Nürnbergs Südstadt am Kopernikusplatz gelegen, genau an der Ecke an der man zum Kino Casablanca einbiegt. Dass der Laden offen hat, merkt man meist daran, dass hier Okraschoten, Chilischoten und ein paar andere typisch indische Pflanzenfrüchte vor der Ladentür ausliegen; auch drinnen dreht sich alles um die Küche des indischen Subkontinents.
Links neben dem Eingang findet man scharfe asiatische Soßen, Gewürzmischungen wie z. B. Tandoori Masala oder Garam Masala, aber die häufigsten Einzelgewürze, die man so für indische Gerichte verwendet; auch frischen Ingwer und frische Chilis kann man hier finden.
Auf der rechten Seite findet man vorwiegend Konserven: Chutneys, Milchpulver, Fertigsaucen und Süßigkeiten.
Der Hauptgrund, weshalb ich diesen Laden aufsuche, ist jedoch der hintere Teil des Ladens, in dem man sowohl 5-Kilo-schwere Basmatireissäcke, als auch das berühmte, indische Butterschmalz, aus vielen Rezepten dem Nicht-Inder als Ghee bekannt, kaufen kann. Hier lagern auch viele verschiedene Linsensorten und getrocknete Kichererbsen, manchmal nur in Standardpackungen, oft auch in Großpackungen.
Grundsätzlich ist im Ambal Store alles auf die tägliche Küche ausgelegt. Wird eine Zutat in der indischen Küche oft verwendet, dann kann man davon ausgehen, dass sie hier vorhanden ist, oftmals auch in großer Menge.
Man muss bei den Preisen mit anderen asiatischen Lebensmittelläden vergleichen, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder Laden bestimmte Waren günstiger als andere anbietet, auch wenn die Mehrheit der Läden vermutlich beim gleichen Großmarkt einkauft. Im Ambal Store ist jedoch nichts überteuert, vom Schnäppchen bis zum Durchschnitt ist hier preislich alles drin; genau deswegen gehe ich hier auch so gerne einkaufen.
Marktkauf GmbH & Co. OHG - Innenstadt Nord
Am Plärrer 19, 90443 Nürnberg
29-12-2008
(updated on 30-12-2008)
Der Marktkauf am Plärrer ist meiner Meinung nach Nürnbergs bester Großsupermarkt, denn hier bekommt man ohne lange Laufwege das, was man für den Alltag so benötigt. Viele Großsupermärkte haben ja den Nachteil, dass ihre gesamte Verkaufsfläche auf einer Ebene stattfindet und man für bestimmte Waren manchmal Wege vollbringen muss, die der Länge eines Golffeldes gleichkommen. Da die Plärrer-Filiale des Marktkaufs jedoch auf zwei Etagen Waren anbietet, hat man aus der Mitte heraus einen besseren Überblick. Die einzelnen Etagen sind mit stufenlosen Rolltreppen miteinander verbunden, auf denen man seine Einkaufswägen von der einen in die andere Etage transportieren kann; Rollstuhlfahrern empfehle ich eher einen der Aufzüge zu benutzen.
Das Warenangebot reicht von verschiedenen Markenlebensmitteln bis hin zu eigenen Hausprodukte der Marke 'Gut & Günstig’ deren Motto ich so unterschreiben kann. Bio-Gemüse findet man direkt neben dem Industriegemüse, seit einigen Monaten muss man es auch nicht mehr selbst abwiegen, da dies die Kassiererin für einen übernimmt. Die Tiefkühltruhen bieten manchmal Waren von Herstellern, die man in keinem anderen Großsupermarkt Nürnbergs findet. Ebensogroß ist die Auswahl an Konserven, Drogerieartikeln, Getränken, vor allem Weinen, Süßigkeiten und Teesorten. Da man im Erdgeschoss des Marktkaufs bei den Zeitschriften nicht von den strafenden Blicken eines Ladeninhabers ermahnt wird, kann man hier auch schon mal die eine oder andere Zeitschrift durchlesen. Der Rest des Erdgeschosses besteht vor allem aus kaufhausähnlichem Sortiment. Besteck, Geschirr, jeder nur erdenkliche Artikel, den Fackelmann produziert und typische Spielwaren wie Lego und Brettspiele trifft man auf dem Weg zu einer der zahlreichen Kassen an, an denen man nur vor Feiertagen schon mal länger als 10 Minuten warten muss. Erwähnenswert sind vielleicht noch die automatischen Pfandrückgabeautomaten, die anders als in vielen anderen Großsupermärkten nicht ständig geleert werden müssen, wenn großer Andrang da ist.
Trattoria de Sebastiano - Östliche Aussenstadt
Laufamholzstr. 118, 90482 Nürnberg
30-12-2008
Die Pizzeria Luna ist mein Geheimtipp unter Nürnbergs italienischen Restaurants. Neben den typischen Pasta- und Fleischgerichten, die mich bisher alle nicht so sehr interessiert haben kriegt man hier die, meiner Meinung nach, beste Pizza Nürnbergs. Betritt man die an der Hauptstraße Mögeldorfs gelegene Pizzeria, fühlt man sich erst mal dank der liebevollen Inneneinrichtung wie in Italien. Der Steinofen und Teile der Küche sind von den Sitzplätzen aus zu sehen, man kann den Köchen und Pizzabäckern also bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die freundliche Bedienung, der Chef ist hier besonders charmant, bedient zügig und lässt auch bei vollem Hause nie lange auf sich warten. Die Höchstzeit die wir hier mal auf unser Essen gewartet haben waren mal 45 Minuten, meistens geht es aber schneller. Die günstigen Preise versteht man angesichts dieser Pizzen überhaupt nicht. Groß im Durchmesser, dünn, knuspriger Rand, frische saftige Zutaten und kein durchgeschmolzener, aber würziger Käse lassen diese Pizza zu dem werden, was ich mir unter einer perfekten Pizza vorstelle. Leider liegt die Pizzeria Luna nicht gerade zentral in der Innenstadt Nürnbergs, sondern in der Vorstadt; wäre die Lage besser würde man mich hier häufiger antreffen.
Eisdiele Cristallo GmbH - Östliche Aussenstadt
Ostendstr. 227, 90482 Nürnberg
30-12-2008
Diese am Mögeldorfer Plärrer gelegene Eisdiele verbinde ich mit Tiergartenbesuchen, Autofahrten aufs Land und warmen Sommerferientagen, an denen man nicht wusste was man denn tun solle. Genau an diesen Tagen suchte ich mit meiner Freundin das im Osten Nürnbergs gelegene Eislokal auf, um meistens eine Kugel Yougurtina und eine Kugel Banane aufs Waffelhörnchen gesteckt zu bekommen. Allen, die hier aufgrund des Geschmacks keine volle Punktzahl gegeben haben, möchte ich fehlende Geschmacksnerven unterstellen, denn was man in der Innenstadt so teilweise als Milcheis angeboten bekommt, ist echt unter aller Sau. Was Eisdielen da “Bananeneis” schimpfen, geht auf keine Kuhhaut; ganz anders das Cristallo. Sicherlich ist es keine Erlebnismeile, auf der tanzende Clowns die Kinder begrüßen; aber wie verblendete Erwartungen kann man denn bitte von einer Eisdiele haben? Spielplätze für die Kinder, Wickelräume und Drive-In-Eis?
Das Cristallo bietet genau das, was man von einer gut geführten Eisdiele erwarten soll: Günstiges Eis, herausragende Qualität, Sitzplätze im Inneren, wenn es denn mal kein Waffeleis sein soll und kinderfreundliche Bedienungen. Sicherlich kann man monieren, dass hier kein Raum für Stühle im Freien vorhanden ist, aber das Cristallo liegt nun mal an der Haupstraße; da wäre die Aussicht sowieso nicht panoramaartig. Allein die Tatsache, dass man hier Eis serviert bekommt, das so schmeckt wie Eis schmecken sollte, ist es mir wert, die volle Punktzahl zu geben.
China-Restaurant Zur Frühlingsrolle - Erlangen
Luitpoldstr. 19, 91054 Erlangen
30-12-2008
Betritt man den Sitzimbiss, der direkt neben einem Asia-Lebensmittelladen beheimatet ist, dann kommt man sich erst einmal vor wie in DDR-Finanzamtkantinen, so schlicht und dröge ist die Inneneinrichtung. Der Begriff Restaurant ist hier eher nicht angebracht, doch das soll meine Meinung über die Frühlingsrolle nicht im geringsten trüben. Denn die Hauptklientel, Schüler und Studenten in Freistunden zur Mittagszeit, sehnen sich sowieso nicht nach pfiffigem Art Déco, sondern nach knallhart kalkulierten Niedrigpreisen bei maximaler Geschmacksausbeute. Genaus das kriegt man hier auf dem Din-A4-Speisezettel, denn es ist wirklich nur ein Zettel und keine Karte, geboten. Wenn man sich vorstellt, dass man beim chinesischen Lieferdienst bestellt, nur die Hälfte des Preises bezahlt und die gleichen Riesenportionen erhält, dafür die Speisen aber selbst abholen oder im Lokal essen muss, dann hat man die genau richtige Vorstellung des Lokals 'Zur Frühlingsrolle’.
Kloster - Innenstadt
Obere Wörthstr. 19, Nürnberg
30-12-2008
Das Kloster ist ein Raucherclub, dessen Mitgliedschaft einen Euro im Jahr kostet. Im Allgemeinen übertönt die Musik jede längere Form der Konversation, ab einem gewissen Alkoholpegel des Gesamtpublikums. Dann sieht man durchaus mal Muskelpakete zu Morrissey singen, Versicherungskaufmänner im Vollrausch zu The Clash schunkeln und Frauen, die sich bei ihrem Junggesellinenabschied hierher verirrt haben, mit jeder Menge Bier intus zu den Red Hot Chili Peppers weinen. Es gibt aber auch Menschen im Kloster, die sich normal verhalten; die sind allerdings in der Minderheit und das ist auch gut so, um mal Herrn Wowereit zu zitieren. Im Kloster ist alles etwas derber, aber nicht prollig, die Stehhocker, Sofas und Stühle reichen in dem etwa 20m²-großen Laden niemals zur Genüge aus um allen Gästen eine Sitzgelegenheit zu bieten, die stickige Atmosphäre ist nicht für jeden geeignet. Oftmals ist das Kloster, das mit wechselnden Kneipen-DJs aufwarten kann, die letzte Kneipe, die noch zu später Stunde offen hat, weshalb hier für mich und viele andere der eine oder andere Abend betrunken geendet hat.
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