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I'm kingkarben from Wöllstadt. I've been Qyping since 11-06-2008

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My Pizza | Thai - One | Planet - Burger - Nidderau

Friedberger Str. 94, 61130 Nidderau

09-01-2012

Unmotiviert, uninteressant und ungenießbar – das sind die drei “Un-Worte” die das Essen, sofern man es noch so nennen darf, ohne anderem Essen hiermit unrecht zu tun, was man hier vorgesetzt bekommt, am besten beschreiben. Als Vorspeise entschied ich mich für die gebackenen Wan-Tan, die bei diesem Lebensmittel-Vergewaltiger allem Anschein nach aus alter Dachpappe und Sperrholz hergestellt werden – anders kann ich es mir nicht erklären, wie es ein Mensch schaffen soll, etwas Frittiertes derart hart und staub-trocken zu bekommen. Das darauf folgende Entenfleisch war trocken wie eine Wüste an einem heißen Sommertag, das Hühnchen an grünem Thai-Curry einfach nur ungenießbar verkocht und der gebratene Reis “mit Huhn” wird hier einfach mal ohne Huhn (keine Übertreibung), aber dafür mit einer Extra-Portion minderwertigem Fett serviert – widerlich! Hier bekommt man kleine Qualität zum großem Preis – der gebratene Reis mit dem hinzu zu fantasierendem Hühnerfleisch kostet beispielsweise großzügige 5,90€ und ist dabei eine schon fast lächerlich kleine Portion, was angesichts der nicht vorhandenen Genießbarkeit allerdings eher eine Erleichterung als ein Ärgernis ist. In der asiatischen Küche gehört fein geschnittenes Gemüse zum guten Ton – wer immer auch hier seine kochlichen Untaten treibt, hat davon vermutlich noch nie etwas gehört. Da wird einfach ein achtel Paprika lieblos am Stück in den angerührten Fraß geschmissen – fertig ist das Thai-Verbrechen aus Nidderau. Da hilft auch die Ein-Liter-Flasche Softdrink, die man ab 3 Hauptgerichten kostenlos erhält, nicht mehr um den Geschmack los zu werden. Ich rate jedem – wirklich jedem – aus meiner tiefsten und leidgeprägten Überzeugung davon ab, auch nur einmal jemals hier etwas zu essen zu bestellen, Ihre Geschmacksnerven werden es Ihnen danken!

Restaurant Kuhstall - Wöllstadt

Eisenbahnstr. 48, 61206 Wöllstadt

02-07-2010 (updated on 22-10-2011)

Am gestrigen Donnerstag Abend entschlossen meine Begleitung und ich uns dazu gemeinsam ins Restaurant “Kuhstall” hier in Nieder-Wöllstadt zu gehen. Das Lokal ist etwa 2 Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt und daher schnell zu erreichen.

Der Innenraum ist liebevoll im urigen Stiel gehalten – Holz und rustikale Einrichtungs-Gegenstände bestimmen das Bild. Insgesamt hat das ganze Lokal ein leicht schummerigen Charakter der ihm aber sehr gut steht. Aufgeteilt ist der Innenraum des ehemaligen Kuhstalls in drei Ebenen wovon die oberste eine Art Empore ist.

Hinauf die Treppe geht es über die oberste Ebene hinaus auf die großzügige Sommer-Terrasse – ein Garten ist nicht vorhanden. Auch hier dominiert dunkles Holz den Gesamteindruck. Schwere Bänke und Tische laden zum Verweilen ein. Bei den Bänken handelt es sich nicht um die übliche Biergarten-Garnitur, sondern um massive Bänke mit Rücken-Teil.

Die Atmosphäre ist gelassen und fröhlich – an allen Tischen wird geredet und gelacht. Trotzdem ist der Lautstärke-Pegel nicht störend gewesen.

Donnerstag ist der sogenannte “Schnitzeltag”. Auf dem Tisch lag eine kleine Karte mit etwa 6 verschiedenen Schnitzel-Variationen die allesamt vertraut waren – andere Gerichte gibt es an diesem Tag auch auf Nachfragen hin nicht. Der Preis von 6,00€ erschien mir doch recht günstig, aus diesem Grunde habe ich vorsorglich meine Erwartungen innerlich reduziert.

Zu allen Schnitzel-Variationen werden ein kleiner Salat sowie verschiedene Beilagen zur Auswahl gestellt (Kartoffel-Wedges, Pommes, Kroketten und Brot). Wir entschieden uns beide für das “Holzfällerschnitzel” so wie ein kühles Bier.

Das Bier war kühl, schmackhaft und frisch gezapft – auch das Dunkelbier meiner Begleitung kam frisch ab Fass was mich positiv überraschte. Der Preis von 2,10€ für ein 0,4L Bier ist sehr günstig und überraschte positiv.

Als erstes wurde der Salat aufgetragen. Ein grüner, knackiger Blattsalat zusammen gerieben Radi, Karotten und Kraut wurden aufgetischt. Dazu wurde eine hausgemachte helle Jogurt-Dill-Dressing gereicht. Alles im Allen war der Salat auf jeden Fall genießbar und übertraf leicht die Erwartungen in diesem Preissegment.

Anschließend wurde uns von der jungen Dame das Schnitzel gebracht. Auf den ersten blick überraschte mich die großzügige Portion. Auf dem zweiten Blick die Tatsache das Zwiebeln, Pilze und Speck nicht in einer 0/8/15 Soße ertränkt worden sind sondern ähnlich einer Pilzpfanne gemeinsam in einer Pfanne gebraten wurden. Pilze sowie Zwiebeln hatten noch Biss, waren einfach und gut gewürzt und waren eindeutig frisch. Wer pampige Soße auf seinem knusprigen Schnitzel bevorzugt dem sei gesagt das es sich eigentlich genau so wie es hier gereicht wurde gehört.

Das Schnitzel selbst war, wie bei dem Preis erwartet, ein Schweineschnitzel. Zu meiner positiven Überraschung handelte es sich hier nicht um eine dieser Fritösen-Monstrositäten, sondern um ein echtes Schnitzel aus einer echten Pfanne – eine echt positive Überraschung in dieser Preisklasse. Es war schön ausgeklopft, knusprig und äußerst schmackhaft.

Es sei dazu gesagt das Schnitzel eins meiner Leibgerichte ist und ich sehr großen Wert darauf lege das es traditionell zubereitet wird – eben aus diesem Grund war dieses Schnitzel für mich – auf Grund des Preises sowie der gebotenen Qualität – die positivste Überraschung seit langem.

Die Beilagen waren frisch und erwartungsgemäß – was kann man auch sonst von Kroketten erwarten.

Ich kann jedem der gerne Schnitzel isst und rustikales Ambiente mag den Kuhstall nur wärmstens ans Herz legen. Derartig faire Preise bei der gebotenen Qualität sind mir schon viele Jahre nicht mehr untergekommen.

tegut. Gutberlet Stiftung & Co. - Karben

Bahnhofstr. 190, 61184 Karben

01-09-2011

Unmotivierte Mitarbeiter und gammeliges Fleisch. Schon seit vielen Jahren bin ich Kunde bei tegut hier in Karben. Jedoch in letzter Zeit nimmt die Qualität der einst so guten Ladenkette spürbar ab. Das Prinzip “Qualität”, was dem Kunden früher geboten wurde, ist nun schnödem Supermarkts-Einerlei gewichen. Wo früher an der Fleischtheke motiviertes und fachkundiges Personal war, arbeiten jetzt desinteressierte Angestellte von der Stange. Wo einst frisches Gemüse den Kunden anlächelte, welkten jetzt die letzten Male pampiges Grün und alte Zwiebeln – ein Trauerspiel.

Den Höhepunkt dieser Tragödie musste ich neulich erleben, als ich für einen gemütlichen Grillabend eingelegtes Fleisch und Fleischspieße an besagter Fleischtheke erwarb. Schon beim Auspacken stieg mir säuerlicher Geruch von alten Fleisch in die Nase und nahm jede Vorfreude. Um mich zu vergewissern, und da es nun einmal da war, grillte ich das Fleisch trotz des unangenehmen Geruches. Der 1. Bissen bestätigte meinen Verdacht: das Fleisch war alles andere als frisch. Diese Tatsache dürfte auch erklären, warum es im Angebot war.

Eigentlich dachte ich mir, dass es sich hierbei um ein Versehen handele und verfasste einen Brief an die Geschäftsleitung, in dem ich den Sachverhalt darlegte. Dies ist nun mehrere Wochen her, jedoch eine Reaktion habe ich bis zum heutigen Tag nicht erhalten.

In der Zwischenzeit war ich noch einige Male hier einkaufen. Das Bild, was sich mir durch das alte Fleisch bereits geboten hatte, bestätigte sich durch angetrocknetes Hähnchen und grau anmutendes Hackfleisch an der Fleischtheke. Vor allem das neue Personal an der Fleischtheke, dass alles andere als motiviert und freundlich wirkte, ist traurig.

Ich finde dies sehr bedauerlich, da ich früher sehr gerne hier einkaufte. Ich werde mich zukünftig anderweitig orientieren und rate jedem anderen, es mir gleich zu tun.

Gaststätte Inh. Markus Traband Deutsches Haus - Karben

Heldenberger Str. 15, 61184 Karben

25-06-2011

Früher war ich öfters und durchaus gerne im "Deutschen Haus" Karben essen. Bei meinen letzten beiden Besuche nach einigen Jahren konnte das "Deutsche Haus" leider nicht an die erwartete Qualität vergangener Tage anknüpfen. Das Essen war zwar wunderbar präsentiert, aber geschmacklich leider eher als fade zu bezeichnen. Eine umfangreiche Kritik gibt es auf meinem Blog unter: http://blog.kleinbild.org/2011/06/24/restaurant-deutsches...

China-Restaurant Lotos - Bad Homburg

Lindenallee 3, 61350 Bad Homburg

18-01-2011

Überraschend angenehm gestaltete sich der Aufenthalt im Lotus für mich. Im Gegensatz zur reichlich vorhandenen Konkurrenz wurde hier auf das obligatorische Aquarium, China-Kitsch und Fern-Ost-Geklimper verzichtet. Viel mehr fühlt man sich beim Betreten des unscheinbaren Restaurants wie in einem großen, asiatischen Wohnzimmer. Man merkt dem Ambiente zwar an, dass es bereits einige Tage auf dem Buckel hat, aber das tut der Gemütlichkeit keinen Abbruch.

Herr Chow, der Inhaber, begrüßt seine Gäste persönlich hinter der kleinen Theke, die den Mittelpunkt des Restaurants bildet. Neben dem Ambiente, das zugegebenermaßen Geschmacksache ist, überzeugte mich sofort die reichhaltige Karte, die sich erfreulicherweise in vielerlei Hinsicht vom zu häufig Gesehenen abhebt. Wer "vereuropäisierte" Kost erwartet und von den meisten asiatischen Restaurants gewohnt ist, wird vermutlich enttäuscht sein,  das ein oder andere Gericht nicht wiederzuentdecken. Wer sich allerdings für eines der durchweg selbstbereiteten Gerichte entscheidet, wird dafür belohnt werden.

Es ist wichtig Zeit mitzubringen. Viele scheinen aufgrund der hierzulande leider viel zu häufig vertretenen Ruckzuck-Glutamat-Schleudern vergessen zu haben, dass asiatische Küche, so wie jede Küche im eigentlichen Sinne, kein Fastfood ist. Also Geduld, Ihr Gaumen wird es Ihnen danken und Ihr Magen auch.

Aus der reichhaltigen Auswahl wählte ich nach einiger Bedenkzeit die Ente auf Kanton-Art und als Vorspeise die knusprig gebackenen Wan-Tan - beides eine gute Entscheidung, wie sich zeigen sollte. Meine Begleitung entschied sich für die hausgemachten chinesischen Nudeln mit gebratenen Krebs-Schwänzen - auch sie wurde nicht enttäuscht. Nach einiger Zeit hatte ich die knusprigen Wan-Tan vor mir und probierte. Im Gegenzug zur weit verbreiteten "0.8.15-Tiefkühl-Wan-Tan" überraschten diese mit einer reichlichen Füllung aus würzigem Hähnchen-Fleisch. Auch der Teig außen herum konnte durchweg überzeugen.

Die folgende Ente war außen kross und innen saftig-zart. Die Gewürzmischung war gut abgestimmt,  so dass der Geschmack insgesamt auf ganzer Linie überzeugen konnte. Das Gemüsebett, auf das die Ente gebettet war, war frisch und hatte noch Biss, auch hier überzeugte eine fein asiatische Note im Geschmack, die aber trotzdem nicht den Eigengeschmack überdeckte. Gereicht wurde hierzu Reis, von dem man beliebig nachbestellen konnte - selbstverständlich ohne Aufpreis.

Die Nudeln mit den Flusskrebs-Schwänzen waren auch sehr bekömmlich. Die Nudeln selbst waren fein abgeschmeckt und ergänzten sich wunderbar zu den Flusskrebs-Schwänzen, die dankenswerterweise nicht zu Tode gebraten waren.

Alles in allem merkt man Herr Chows Küche deutlich an, dass er 1972 eine Silbermedaille bei der internationalen Kochkunstausstellung des Hotel- und Gaststättenverbandes erhielt. Insgesamt lohnt es sich übrigens , sich mit dem Besitzer ein wenig über die Vergangenheit des Lotus zu unterhalten und sich die Fotos an den Wänden anzusehen, da hier in der Vergangenheit bereits diverse Berühmtheiten speisten und sogar aufgetreten sind. Von mir erhält das Lotus eine wohl verdiente Empfehlung und ich werde es sicher auch in Zukunft noch öfter besuchen.

Clubrestaurant, Bregenzer Segel-Club - Bregenz

Strandweg, 6900 Bregenz

18-07-2010

Ein wahrer Hochgenuss in großartiger Lage am Bodensee. Schon seit vielen Jahren fahre ich regelmäßig an den Bodensee nach Bregenz und jedes mal statte ich mindestens einmal dem hiesigen Clubrestaurant des Segelclubs einen Besuch ab.

Wer hier am Werke ist versteht sein Handwerk! Jede Speise ist frisch, köstlich und eine wahre Freude fürs Auge. Zu den Speisen wird meist eine frische Salatvariation, verfeinert mit bestem Kernöl, knackigen Kernen und hochwertigem Essig gereicht. Liebevoll bis ins Kleinste angerichtet verlässt hier alles die Küche. Selbst kleinere Gerichte werden mit Liebe bereitet und wissen ein ums andere mal aufs Neue zu begeistern.

Mein persönlicher Favorit ist das steirische Backhendl. Knusprig kross, herzhaft und saftig beschreiben wohl am besten diese Speise. Zusammen mit einem Schälchen feiner Preiselbeeren und dem bereits erwähnten Salat ist diese Speie hier einfach ein Gedicht. Positiv ist auch das das Hänchen nicht die kleinste Fettspur auf dem Teller hinterlässt.

Der Innen- und Außenbereich ist liebevoll hergerichtet. Jeden Tag zieren frische Blumenvariationen jeden Tisch. Im Außenbereich laden äußerst bequeme Sitzgelegenheiten und der traumhafte Ausblick zum Verweilen ein.

Die Preise sind für das gebotene mehr als fair, günstig trifft es am besten. Sowohl Getränke als auch Speisen sollten für jeden Erschwinglich sein.

Die LAge ist etwas abseits und im ersten Moment ist man in Versuchung am Lokal vorbeizugehen. Ich empfehle jedem der die Möglichkeit hat dem Segelclub-Restaurant Bregenz einen Besuch abzustatten, Sie werden es nicht bereuen.

Zum Zecher - Lindau

Bregenzer Str. 146, 88131 Lindau

18-07-2010

Auf Grund seiner Nähe zum hiesigen Campingplatz und zur Straße sicher eine gute Lage, aber auch ein gutes Lokal? Wohl eher nicht! Der hier gebotenen Küche ist mit dem Wort Phantasielos wohl noch geschmeichelt.

Angepriesen wird "Gutbürgerliche Küche", geboten wird undefinierbarer Einheitsfraß für die Massen. Zu meiner großen Verwunderung war das Lokal jeden Abend gut gefüllt - aber eigentlich können doch selbst die Geschmacksnerven von Campern nicht so abgestumpft sein?

Die Käsepätzle (eigentlich eine regionale Spezialität) waren an langweiligen Geschmack kaum zu übertreffen. Mehlig, öhlig und fade trifft es am besten. DDie Tradition verlangt hier einen kräftig/herzhaften Bergkäse, zurückgegriffen wird allerdings auf einen unaromatischen 0-8-15 Käse aus dem Großhandel was den eigentlich köstlichen Geschmack nicht einmal erahnen lässt. Die Tellersülze war ein trauriger Anblick, leerer Teller in Aspik hätte es wohl eher getroffen. Es ist mir ein Rätsel wie man die Frechheit besitzen kann 2 trockene Bratenscheiben vom Vortag, lieblos ertränkt in gewürz- und geschmacksfreiem Aspik, ohne ergänzendes Ei oder Gurke, so zu schimpfen. Auch beim Schnitzel wird schlechtes, fettiges Mittelmaß geboten - ein echtes Wiender Schnitzel vom Kalb ist erst gar nicht auf der Karte zu finden. Zum krönenden Abschluss wird das Bier bei magenfreundlicher Temperatur gereicht - ein wahrer Hochgenuss.

Der einzige Wermutstropfen ist die Pizza die im eigens hierfür hergerichteten Pavillon von einem echten Italiener zubereitet wird. Dünn, knusprig, heiß und herzhaft belegt sind deren Eigenschaften. Der Preis hierfür ist angemessen.

Ich empfehle dem Wirt dringend sein Hand(Mach)Werk niederzulegen und das ganze Etablissement in eine Pizzeria umzuwandeln, damit würde er sich, den Gästen und vor allem der eigentlich sehr guten regionalen Küche einen großen Gefallen erweisen.

Köchlin - Lindau

Kemptener Str. 41, 88131 Lindau

18-07-2010

Nach meinem Aufenthalt in Österreich kann ich jedem das Köchlin empfehlen der einen schönen Biergarten so wie gutbürgerliche Küche mag. Die Karte ist übersichtlich und regional passend gehalten. Lediglich vom Salat würde ich Abstand nehmen, nicht etwa weil er nicht frisch sei, sondern viel mehr weil er doch recht phantasielos und uninspiriert ist. Standart Blattwerk, Standart-Dressing (nicht hausgemacht) so wie Gemüse aus der Dose machen den Salat zu einem teuren Trauerspiel. Besonders zu empfehlen sind übrigens der Zwiebel-Rostbraten, die Sülze so wie die Haxe. Gemessen am Preis würde ich ebenso von Lenden-Gerichten abraten - hier wird für den verlangten Preis zu wenig auf dem Teller geboten. Die Qualität ist gut, aber die Portionen hierbei sind gemessen am Preis zu klein. Alles Andere kann ohne größere BEdenken bestellt werden. Ich empfehle jedem Besucher ebenso einen kurzen Blick in die Innenräume zu werfen. Auch wenn im Sommer der Garten sehr verlockend ist, so sind die liebevoll restaurierten Innenräume einen Blick wert.

Theatercafé - Lindau

Linggstraße 6, 88131 Lindau

15-07-2010

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Sehr guter hausgemachter Kuchen und Torten und guter Café. Die Lage in der Altstadt leicht abseits von der verkommerzialisiertem und teilweise überteuertem Uferpromenade bietet ein ruhiges Plätzchen. Die Innenräume sind klimatisiert.

Spanisches Restaurant Olè - Wöllstadt

Friedrich-Ebert-Str. 12, L42, 61206 Wöllstadt

02-07-2010

Da ich in Wöllstadt wohne suchte ich naheliegender Weise auch das Restaurant Ole' auf. Mein Besuch ist zwar eine Weile her, aber die Enttäuschung über das gebotene ist heute noch präsent.

Die Speisen schimpfen sich zwar spanisch und unverschämter Weise auch noch "Spezialitäten", sind davon aber in etwa so weit entfernt wie Spanien von Peru.

Als spanisch ließe sich das gebotene ja gerade noch erahnen, aber von "Spezialitäten" merkte ich nichts - das hier gebotene ist einfach nur unterer Durchschnitt.

Als Vorspeise entschied ich mich für Gambas in Knoblauch-Öl. Für Gambas waren die Schalentiere doch reichlich klein geraten (Mittelklasse Tiefkühl-PRodukt aus dem Großhandel) und für den Preis doch recht wenig. Mit den billigen Großindustrie-Erzeugnis hätten sie nicht so geizen müssen, aber vielleicht wollten sie so den Eindruck von Exklusivität erzielen. Ich möchte darauf hinweisen das es schon an Betrug kränzt Tiefkühlwahre als "Frisch-Fisch" zu bezeichnen.

Als Hauptgericht folgte ein Steak - selbstredend bestellte ich medium und wiederholte dies auch nochmals. Natürlich war es dann letzten Endes nicht medium sondern wundervoll durch wie eine Schuhsohle. Medium und Durch lassen sich ja auch schon mal schnell verwechseln wenn man als Kellnerin bereits von 4 oder 5 Gästen (mehr waren es nicht) gestresst ist. Unfreundliche Kälte gehören hier zur traurigen Tagesordnung.

Sie suchen ein gutes Restaurant mit guten spanischen Gerichten, dann meiden Sie unbedingt das Olè - etwas anderes als unverschämt und traurig fällt mir hierzu nicht mehr ein.

wiktorundcaro Das mit den Gerichten könnte vielleicht stimmen, aber ich gehe dort regelmäßig hin weil es mir sehr gut schmeckt und am meisten gehe ich da hin wegen der Freundlichkeit. Es gibt kein freundlicheres Restaurant hier in der Gegend und das kann ich echt behaupten da ich noch aus der Hotelerie komme.

kingkarben Nun, das ist eine Meinung, aber definitiv nicht meine Meinung und entspricht auch nicht dem Erlebten. Es freut mich das das Etablissement Ihren kulinarischen Ansprüchen und Vorstellungen genügt und gerecht wird, den meinen entspricht es auf keinen Fall und wenn ich mir die weiteren Kritiken ansehe stehe ich mit meiner Meinung nicht ganz alleine da.

Allerdings muss ich der Fairness halber ergänzend erwähnen, dass das Restaurant Ole' kürzlich nach einem neuen Koch Ausschau hielt und es daher sein kann, dass sich die Qualität der Küche inzwischen zum Positiven gewendet hat. Entsprechendes werde ich bei Gelegenheit nochmals testen, selbstverständlich auch darüber berichten. Bis dahin stehe ich natürlich auch weiterhin voll hinter meiner Aussage.

Nur als kleine Randbemerkung, selbstverständlich ohne bösen Hintergedanken oder jemandem zu nahe treten zu wollen - die Tatsache allein, dass man aus einem Gewerbe kommt, zeugt nicht zwangsweise von der ultimativen Urteilsgabe. Der Koch des Ole' kommt (oder jetzt vielleicht kam) vermutlich auch aus der Gastronomie, trotzdem würde ich sein Urteil nicht zwangsweise über das Anderer stellen wollen. Aber das nur am Rande.

Letzten Endes ist es natürlich auch Geschmacksache was wem schmeckt und was nicht und das sei auch jedem gegönnt.

24-01-2012