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Aquis Agios Gordios Hotel - Kérkyra

Agios Gordios, Kérkyra

19-05-2012

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Dieses Hotel hatten wir u.a. wg. der guten Bewertungen bei Tripadvisor und Holidaycheck gewählt. Die Lage in Agios Gordos ist traumhaft und die Aussicht, zumindest den Bildern auf der Website zu entnehmen, absolut von Postkarten-Qualität. Das Geschäft wird hauptsächlich mit All-inklusive Gästen gemacht. Leider wussten wir das nicht vorher. Es gibt nur wenige, die so wie wir, Halbpension gebucht haben. Das saudämliche Bändchen am Arm für die Alles-und-jederzeit-Fresser ist auch wirklich unnötig, denn man sieht es dem Klientel schon von weitem an den wohlgeformten Körpern an. Das Haus hat zu 60% britische und 30% deutsche Gäste. Na das passt ja!!! Hier sieht man dann auch sehr bildlich, wer die Übergewichtsliga in Europa weit vorn anführt. Wie jedes Urlaubshotel, insbesondere wenn es gerade primär vorgenannte Kundschaft als Klientel wähnt, stellt man sich auch hier auf deren kulinarische Armut ein. Masse statt Klasse insbesondere für den Dummdeutschen "Schnitzel - Wiener Art" Esser und den "fish&chips" gewohnten britischen Gourmet-Gaumen. Traditionsküche ist leider auch hier im Hotel ein absolutes Fremdwort. Dennoch ist die Qualität, die in Urlaubshotels nun schliesslich generell eher unterdurchschnittlich ist, hier sogar halbwegs in Ordnung. Nicht gerade begeisternd aber zumindest etwas über Durchschnitt. Die Weine treffen allerdings meine Erwartung und stellen sich als unterirdisch dar. Bei hauptsächlich all-inclusive Gästen würde ich als Hotelier allerdings auch nichts besseres über den Ladentisch gehen lassen. Als zahlender Kunde hätte ich allerdings gern die Wahl gehabt. Wie gesagt... ich bezahl es ja schliesslich. Dafür ist der Service mehr als unterdurchschnittlich und verdient auf einer 5 Punkte-Skala gerade mal einen, und das auch nur für die sehr wenigen auch wirklich serviceorientierten MitarbeiterInnen. Die vielen kompletten Fehlbesetzungen lassen die Wertung leider abstürzen. Hier gibt es zwar keinerlei professionelles oder ausgebildetes Personal, wie dies in Griechenland auch normal ist, aber dennoch ist mit ein wenig Freundlichkeit und insbesondere Ehrlichkeit schon viel geholfen. Nicht nur, dass wir als Halbpensionsgäste kaum bedient wurden, Mitarbeiter ergriffen sogar schon die Flucht als sie Gäste ohne Band am Arm sahen! Es dauerte teilweise 15 Minuten bis die Getränke geordert werden konnten, da wohl nur ein oder zwei Mitarbeiter überhaupt Halbpensionsgäste bedienen dürfen (sprich Geld in die Hand nehmen dürfen). Gern folgte die Aussage "but you have to pay for ...". Of course, das ist uns schon klar! Dann wurde mehrfach bei der Rechnung betrogen und größere Summen gebongt als bestellt oder bekommen. Ein "Versehen" was sich wiederholte und immer wieder zu Diskussionen führte. Einzig eine Mitarbeiterin, die uns nach dem ersten Trinkgeld immer wieder gern und gut bediente, stach positiv hierbei heraus und bekam immer und gern überdurchschnittliches Trinkgeld. Es ist selbstverständlich, das sich in den anderen Fällen sowohl der Umfang der Bestellung gering hielt als auch das Trinkgeld zu null tendierte, denn die Rechnungen mussten ja eh gekürzt werden. Kleiner Tipp an der Stelle => passendes Kleingeld hilft die Diskussionen kurz zu halten. Ein kleiner Einwand allerdings sei mir an diesem Punkt gestattet. Bei den vielen Gästen hier, die Stil für das Ende des Besens halten und sich aufführen wie die Schimpansen an der Futtertheke >>obgleich ich hiermit nicht die Schimpansen beleidigen wollte<< kann ich wohl oder übel z.T. auch nachvollziehen, dass man irgendwann als Servicekraft auf Schema F umstellt. Es war mir bisweilen peinlich aus dem selben Dunstkreis zu stammen wie jener übersättigte, überpriviligierte und dennoch unterbelichtete Mob an schwitzigen Friss&Sauf-so-viel-Du-kannst-und-benimm-Dich-wie-ein-Vollidiot Trotteln die sich hier nicht nur um das Buffet sondern auch noch um die Sonnenliegen prügeln. Hier wird jegliches Klischee ausgelebt, welches man über Briten und Deutsche ausgraben kann. Wobei die Sonnenliegen am Pool als erstes mit einem Handtuch markiert waren, da man sich hier überhaupt nicht mehr zur Bar bewegen muss, sondern seine minderwertigen, dafür aber für den "all in Gast" kostenfreien Getränke, hier sogar an die Liege geliefert bekommt. Zum Zimmer: Das erste Zimmer musste getauscht werden, da das bestellte Meerblick-Zimmer direkt die Sushi-Bar vor dem Balkon und die Lobby-Bar nebenan hatte. Damit wäre das Thema Meerblick erledigt und die abendlichen Bingo Partys unserer angelsächsischen Zeitgenossen bekommt man auch live bis tief in die Nacht mit. Genauso wie das dumme gelaber irgendwelcher Tanten aus Bad Gottleuba, Wessex Country oder Reinwartzhausen. Wir bekommen einen Tag später ein Apartment in einem der kleineren, vom Haupthaus entfernten Apartment-Komplexe. Man wird nicht müde uns zu erklären, das die Zimmer nicht im Haupthaus sind und wir später natürlich auch gern ein anderes Zimmer wiederum im Haupthaus haben könnten. Man gewinnt den Eindruck aus den Erzählungen, es würde sich um schlechtere Zimmer handeln. Weit gefehlt => die Zimmer sind mit traumhaftem Blick herunter zur Küste, einem in unserem Fall etwas größerem Zimmer und besser gestalteten Bad gesegnet. Die Zimmer sind gnadenlos ruhig und man hört nur noch das Meeresrauschen... genau so hatte ich es mir eigentlich auch vorgestellt. Deshalb kleiner Tipp an dieser Stelle, denn wir hatten uns ein paar Zimmer angesehen. Die entfernten Apartment-Häuser sind generell die beste Wahl. Das Haupthaus ist immer laut, insbesondere auch wegen der vier Bars an denen sich der typische all-inclusive Gast bis zum erbrechen den letzten Dreck reinkippt so lange es geöffnet und kostenfrei bleibt. An Privatsphäre ist in dem Bettenbunker nicht zu denken, da immer irgendeiner vor dem Balkon rumwegetiert und aller Welt an seinen Nichtigkeiten teilhaben lassen möchte. Gerade hier zeigt sich mal wieder wie ähnlich sich Deutsche und Briten sind. Abgesehen vom vielleicht sprachlichen Unterschied zeigt sich hier die grimmige Fratze des gemeinen Pauschaltouristen auf abscheulichste Weise. Leider sind die personellen Defizite auch beim Housekeeping zu spüren. Wie üblich befindet sich im Bad der Hinweis, dass Handtücher auf dem Boden ausgetauscht und Handtücher am Haken behalten werden. Hier werden die Handtücher vom Boden vom Housekeeping aufgehoben und wieder an die Haken gehängt. Austausch ist nicht... Gleiches gilt auch für Tee und Kaffee auf dem Zimmer. Finde ich sehr bedenklich, denn mit derartigen Facilities wird öffentlich geworben. Wifi gibt es in nahezu allen Bereichen des Hotels, allerdings mit einer Datenrate, die einen an die allerersten Gehversuche des Internets erinnern. Vielleicht kann sich noch jemand in die Zeit zurückversetzen, als man mit dem Wählscheibentelefon und einem für den Hörer passenden Modem sich eingewählt hat und dann minutenlang vor seinem kontrastarmen grünstichigen Monitor darauf gewartet hat wie die Bites einzeln durch die Leitung knackten. Ja... genauso verhält es sich hier auch. Allein das Smartphone braucht schon nur für das updaten des Wetterberichtes mehrere Sekunden. Laptop-Nutzung, skype oder VoIP ist also definitiv ausgeschlossen, aber es ist ja auch Urlaub... wer will das dann schon. Ich finde in diesem Zusammenhang allerdings die viel geäußerte Aussage zum "very fast broadband internet" dezent übertrieben. Generell bekommt man das Gefühl, egal wo in diesem Hotel, als Halbpensionsgast eher zweite Wahl zu sein. Gerade beim Servicepersonal eigentlich verwunderlich, denn ein All-inklusive Gast zahlt kein Trinkgeld. Ich kann mich also den vielen positiven Kritiken nur bedingt anschliessen. Die Hardware ist durchaus gut. Leider reicht das wie so oft selten aus!

mostro Ach ja, die Ostseite der INsel ist wirklich der schöne Teil – man tut gut daran, dieses Paradies dem Party-Gedöns im Westen vorzuziehen… schade, dass Du so schlechte Hotel-Erfahrungen gemacht hast….

Very Important Qyper medal for Kiwi2008

Kiwi2008 Die Handtücher einfach wieder auf den Haken zu hängen, das ist schon frech!

Und das All-In nicht überall so gepflegt praktiziert wird, wie auf unserer Kreuzfahrt haben wir uns zwar gedacht, aber du bestätigst meinen Verdacht.

Café Louvre - Prague

Národní 22, 11000 Praha

14-05-2012

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Da das Frühstück in unserem Hotel sehr unterirdisch sein soll und wir uns sogar später von der Richtigkeit dieser Aussage überzeugen durften musste ein Cafe mit vernünftigem Angebot her. Das Louvre war eine Empfehlung der wir gerne gefolgt sind. Dieses Jugendstil-Cafe liegt im zweiten OG eines ohnehin schon sehr klassischen Gebäudes. Man kommt sich sich fast schon underdressed vor bei all den Servicekräften mit Bluse, Fliege und Kaffeehaus-Schürze. Allerdings sieht das Publikum genauso leger aus wie wir.
Es gibt einen Raucher und Nichtraucher-Bereich. Beide sehr schön gestaltet und nahezu voll besetzt. Wir bekommen einen kleinen Tisch am Fenster und bestellen uns Cappuccino, Saft und zwei unterschiedliche Frühstücksangebote. Alles in allem nicht sonderlich viel aber eindeutig zu viel für diesen kleinen Tisch… wie bei allen anderen Tischen auch. Jeder Gast versucht mit der Servicekraft zusammen mit Tellern und Tassen jonglierend irgendwie alles unter zu bekommen. Glück für den der eine Sitzbank mit genügend Platz zur Verfügung hat.
Alles in allem ist die Qualität ganz Ok, sowohl bei Getränken als auch bei den Frühstücksangeboten. Mir ist allerdings nicht ganz klar welcher Freggel geschrieben hat “das Czech Breakfast” wäre das beste überhaupt und er hätte nie etwas besseres gegessen??? Mein ernst gemeintes Beileid dafür!!!
Das Czech Breakfast ist ein einfaches Frühstück mit zwei Scheiben Käse und zwei Scheiben Kochschinken, die beide qualitativ Discountware sind. Für den hierfür verlangten Preis durchaus in Ordnung und es hat mir ausgereicht… aber Hallo, ein Highlight ganz sicher nicht!

Also nochmal in Kurzfassung. Das Louvre ist ein Ereignis für die Augen und m.E. ein must see in Prag. Die Qualität des Frühstücksangebotes ist in Ordnung (…aber ganz sicher nicht herausragend!) und der Preis ist tschechischer Durchschnitt, also sehr preiswert für unsere Gefilde. Wir haben inklusive Getränken und saftigem Tip gerade mal um die 14 Euro für zwei Personen bezahlt.

Café Imperial - Prague

Na Poříčí 15, 110 00 Praha

14-05-2012

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Das Cafe Imperial ist das zweite getestete Jugendstil-Cafe in Prag. Es offeriert seinen Hotelgästen ein Brunchbuffet, seinen sonstigen Gästen das Frühstück bestellbar per Karte. Hier sieht man schon den Fokus auf Eierspeisen und Co. Klassische & einfache Frühstücksangebote finden sich eher kaum. Dafür ist für den britischen und amerikanischen Gaumen mit entsprechend warmem Frühstück gesorgt.
Die Portionen sind klein aber noch in Ordnung.

Die Gestaltung des Cafes ist wirklich sehenswert!

Leider gibt es massiv Abzug durch folgenden Punkt. Mal abgesehen vom recht miesen Service wurde bereits ein 10% Trinkgeld auf die Rechnung gesetzt. Da man dies nicht vorher erwähnt, baut man hier auf erneutes Trinkgeld von den Gästen, so wie es bei uns der Fall war. Als ich nachfragte um welches 10% Forfait es sich hierbei handelt (war in tschechisch eingebongt) wurde ich erst darauf hingewiesen. Die nicht gerade niedrige Mehrwertsteuer wird dann sowohl auf die Rechnung als auch auf den fest eingebongten Tip erhoben. Eine ziemlich miese Masche wie ich finde, zumal mich wundern würde wenn der Mitarbeiter das Geld auch bekommt. Es geht mir nicht um die Summe, die Art und Weise ist nur daneben. Er hätte gern von mir wie üblich Trinkgeld bekommen, dann allerdings wie üblich leistungsbezogen und steuerfrei. Das ist schliesslich in beiderlei Sinne.

Very Important Qyper medal for Kiwi2008

Kiwi2008 Ist denn das generell so üblich dort?

Design Hotel Elephant - Prague

Na Florenci 29, 110 00 Praha

14-05-2012

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Das Elephant Design Hotel macht von der Website her einen recht guten Eindruck. Das Hotel liegt sehr zentral und nur fussläufig von der Altstadt entfernt. Die Haupt-Metro-Station Florenc liegt gerade mal 2 min. entfernt und sorgt für hervorragende Anbindung falls der Weg mal zu weit zum laufen sein sollte. Die Fernreisebusse halten ebenfalls hier.
Das Hotel verfügt über keine eigene Tiefgarage, aber im angeschlossenen Parkhaus kann das Auto für satte 20 Euro die Nacht vermeintlich sicher geparkt werden. Leider muss der Betrag am Ende in Bar am Automaten beglichen werden, ohne neue Scheine geht das also eher nicht. Alte werden vom Automaten ungern genommen. Eine von Personal besetzte Kasse gibt es nicht.
Komme ich also auf den Ursprung dieser Rezension zurück… das Hotel. Es ist leider, wie ich schnell feststellen darf, sehr gut für die Website abgelichtet worden, die Realität sieht aber dezent anders aus. Design sucht man vergebens. Man spielt sehr mit unterschiedlichen Einrichtungselementen. Es macht allerdings eher den Eindruck, als wenn man hier Mobiliar und Ausstattung bisweilen nach Preis eingekauft hat und dann sinnlos miteinander zu kombinieren versuchte. Egal wie, nicht sonderlich schön aber zumindest selten.
Die Rezeption braucht eine Weile um unsere Reservierung zu finden, dabei lässt sich aber sehr schön die Besetzung beobachten. Einer der Mitarbeiter ist sehr freundlich, wobei für mich ein wenig zu aufgesetzt, aber leider wenig hilfreich. Der andere ist wenig freundlich, dafür allerdings hilfreich… wenn er denn muss. Und er musste, denn Kollege A kam wirklich nicht sonderlich mit seinem Arbeitsgebiet klar.
Der Zimmerschlüssel mutet eher nach Fahrzeugschlüssel an, die Tür geht allerdings dennoch nicht besser auf. Das Schloss kann unbegrenzt gedreht werden, nur irgendwann wird die Tür dann dennoch freigegeben. Nach welchem Prinzip allerdings, das ist uns bis zum dritten Tag unverständlich geblieben.
Die Zimmer sind recht klein aber ok. Dafür, das es ein Nichtraucherhotel ist, wird aber in den Zimmern selbiges recht gern getan. Das war auch der Grund für einen Zimmertausch gleich zu Beginn. Zigaretten gehen ja eigentlich noch, aber warum verdammt müssen es immer die Leute sein die unbedingt Zigarre rauchen wollen aber dann nicht das nötige Kleingeld für vernünftige Ware ausgeben wollen. Diese billigen Ostblock- Kuhdung-Cohibas bringen mich dem Würgreiz bedenklich nahe.
Das Bad ist 08/15 Standard und mal wieder… wie in den meisten älteren Hotels… gibt es keinerlei Aufhängemöglichkeiten. Nicht einmal die Handtücher können aufgehängt werden, geschweige denn die eigene Tasche. Das ist einer der Gründe, warum man heutzutage üblicherweise sein Personal Probe-Übernachten lässt. Um derartige vom Architekten verwurstete Schwachsinnigkeiten bereits im Vorfeld auszuschalten. Egal, geht auch irgendwie so.
Man sollte nicht den Fehler begehen nach einem Zimmer mit guter Aussicht zu fragen, denn man bekommt dann eines mit direktem Blick auf die Schnellstraße vor dem Haus und deren Geräuschkulisse gratis dazu. Die ruhigeren Zimmer sind im Anbau und haben Sicht auf eine Einkaufspassage, was nicht großartig aber auch nicht störend ist. Hat uns vollkommen ausgereicht.
Das Frühstück wurde uns für 10 Euro angeboten, auf Grund der sehr schlechten Kritiken hierzu haben wir uns dieses allerdings geklemmt, da auch für hiesige Verhältnisse deutlich überteuert.

Generell ist das Haus, wenn das Angebot gerade stimmig ist, durchaus eine gute Wahl. Wer ein echtes Design-Hotel erwartet wird allerdings enttäuscht werden.

Michael Zoll Donnerwetter nicht noch mal, ein so ausführlicher Beitrag mit dem Android!
Da können sich sehr viele ein Beispiel nehmen :-)

Very Important Qyper medal for Kiwi2008

Kiwi2008 Ein Nichtraucherhotel mit Raucherzimmern?

hektikfood - Friedrichshain

Revaler Straße 99, Hinter den Fotoautomaten auf dem RAW-Gelände, 10245 Berlin

06-05-2012

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Danke an mrschtief für diesen Tipp. Ich habe ihn umgesetzt und bin sehr dankbar dafür. Dieser alte, zum Imbiss ausgebaute englische Bus kann noch nicht lange hier am Eingang zum RAW stehen. Mir war er bis dato zumindest nicht bekannt.
Wie gesagt war ich vorgestern mit einem Freund von mir hier. Wir nahmen die Currywurst – & Meat-Bomb-Pita. Die Jungs hinter der Theke sind locker drauf und überaus freundlich. Unsere Bestellung wird aufgenommen, zwei Astra folgen als Abrundung und wir setzen uns auf das Oberdeck des Busses. Die Musik ist durchaus annehmbar und die Bässe knallen uns um die Ohren. Letzteres lässt uns zwar überhören das unsere Sandwiches fertig sind, die Jungs bringen uns aber netterweise die Pitas sogar nach oben.
Der Laden läuft auf jeden Fall… denn es ist ordentlich Betrieb. Es ist den Betreibern zu wünschen das es dabei bleibt, denn die Idee ist gut, die Lage sogar herausragend und das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus in Ordnung.

Beide Daumen hoch und schön das es Euch gibt.

Swissotel - Innere Altstadt

Schloßstraße 16, 01067 Dresden

04-05-2012

Dieses niegelnagelneue Hotel liegt so zentral wie sonst nichts. Hinter dem Taschenbergpalais, nur einen Steinwurf vom Kulturforum und einen Nieser vom Schlossensemble entfernt. Das Haus greift äusserlich den Altstadtcharakter des Umfeldes auf und setzt diesen fort, während im inneren moderne Gestaltung und Farbelemente eine angenehme Atmosphäre schaffen. Die Vorfahrt mit dem PKW gestaltet sich schon etwas schwierig, da man am Taschenbergpalais vorbei direkt in die Fussgängerzone einfährt und im Menschengewühl kaum durch die Touristenmassen kommt. Da die Tiefgarage des Hotels voll war, habe ich mein Fahrzeug in der Garage der Altmarkt-Passagen abgestellt. Genau betrachtet sollte man das vielleicht so oder so machen, denn man kommt besser mit dem Auto ran und der Weg von dort zum Hotel zu Fuss ist dann auch nur noch 100m.

Der check in gestaltet sich freundlich, schnell und kompetent. Wir werden auf das Zimmer gebracht und auf die mitunter nicht sofort zu findenden Schalter und techn. Spielereien aufmerksam gemacht. Das Zimmer ist groß, freundlich, hell und modern gestaltet. Wie heutzutage üblich ist das Bad zum Zimmer hin offen gestaltet, Toilette und Dusche sind jeweils abgetrennt. Nespresso-Maschine und Wasserkocher sowie eine grosse Auswahl an Kaffee- und Teesorten steht kostenfrei zur Verfügung wie auch zwei grosse Wasserflaschen. Die Minibar ist unbefüllt, man kann sich aber jederzeit selbige nach Wunsch befüllen lassen.
Pay-TV soll, wie man uns sagte, ebenfalls inkludiert sein, da ich bei meinen vielen Hotelaufenthalten niemals den Fernseher benutze kann ich dies allerdings nicht aus eigener Erfahrung bestätigen.

Das Bett… wie ich dies von den Swissotels gewohnt bin… ein absoluter Traum. Es gibt wie bei der Kette üblich ein Pillow-Menü direkt neben dem Bett. Ich habe dies allerdings nie in Anspruch genommen, da ich mich auch so hervorragend aufgehoben fühle.
Die uns empfohlene Dachterasse enttäuscht leider ein bisschen, denn ein wenig Aussicht wäre sicher schön gewesen. Dennoch bei schönem Wetter nicht zu verachten. Die Loungemöbel allerdings sehen zwar sehr stylisch aus, sind aber dermaßen höllisch unbequem, dass man den Aufenthalt auf dem Metallgestühl eher kurz ausfallen lässt.

WLan ist kostenfrei an allen Stellen des Hauses verfügbar und die Verbindung ist schnell und stabil!

Das Frühstück ist recht umfangreich und qualitativ ganz weit oben. Die angekündigte „Schweizer Ecke“ mit schweizer Spezialitäten geht aber leider unter. Die Platzierung ist eher schlecht gewählt. Eine Live-Cooking-Station gibt es leider nicht. Dafür kann in der Küche eine Eierspeise bestellt werden, was dann auch wieder in Ordnung ist. Viele Hotels bieten hier mehr, nur stellt sich die Frage ob das wirklich notwendig ist. Ich habe zumindest nichts vermisst.
Es kann nicht nur drinnen, sondern auch auf der Terrasse gefrühstückt werden, was wir gern in Anspruch genommen haben. Selbige kann durch ein Stoffsegel abgespannt werden um den Sonneneinfall zu dämpfen.
Der Service agierte durchweg grandios! Freundlich, schnell, professionell… alles Attribute die man von Swissotel kennt und immer wieder findet.

Der Tagungsbereich ist eher „niedlich“, aber das Hauptklientel auf welches das Swissotel setzt ist wohl auch weniger der gemeine Tagungsgast!

Die Preisgestaltung ist „noch“ OK, allerdings ist das Haus auch noch neu und möchte seine Stammkunden noch finden. Es ist nicht so überkandidelt wie das Nachbarhotel „Taschenbergpalais“ und ganz sicher nicht so abgeranzt wie das nahe liegende Hilton. Von allen Dresdner Häusern ist dieses nun wohl mein neuer Favorit.

MARITIM-Hotel Magdeburg - Magdeburg

Otto-von-Guericke-Str. 87, 39104 Magdeburg

04-05-2012

Eine ganze Woche in Magdeburg ist ja schon recht gewöhnungsbedürftig, eine ganze Woche hier im Hotel fordert aber schon einiges von einem ab.
Das Hotel liegt sehr zentral und ist gerade mal 2 min. vom Bahnhof entfernt. Die wenn auch kleine aber dennoch recht nette Altstadt ist in knapp 5 Minuten erreicht. Soweit so gut, zentraler geht es also kaum. Damit haben sich meine Lobhuldigungen aber auch schon erschöpft.

Das Hotel ist so modern wie Rollschuhe, Herrenhandtaschen und die Vokuhila – Frisur sowie so geschmackvoll eingerichtet wie Erichs Lampenladen. Damit entspricht es also dem bundesdeutschen Durchschnitts-Maritim-Hotel, was es allerdings nicht wirklich besser macht. Die 70er Jahre Ausstattung zusammen mit all dem Messing-Tant sorgt nicht gerade für Gemütlichkeit. Das Personal an der Rezeption würde ich als teilweise bemüht umschreiben. Manchmal mehr, manchmal weniger. Hilfreich ist dies allerdings selten.

Die Zimmer setzen den angestaubten und zeitlich mehr als überholten Stil fort und sind z.T. schon ziemlich heruntergewirtschaftet. Bei meinen vielen Aufenthalten in den letzten Jahren habe ich weder eine einschneidende Renovierung oder eben Modernisierung wahrnehmen können. Die Ausstattung wird modernen Häusern dieser Kategorie keinesfalls gerecht. Es finden sich nicht einmal Wasserkocher oder eine Kaffeemaschine auf dem Zimmer wie heutzutage üblich und die Badausstattung ist mehr als dürftig, abgesehen vom generellen Zustand.

Das Bankett-Personal ist durchaus kompetent und hilfreich, aber in meinen Augen das einzig positiv zu wertende hierbei. Die Säle sind ebenfalls heruntergewirtschaftet, die Vorhänge rissig und versifft, die Paravents ein schlechter Witz und die technische Ausstattung ein blanker Abtraum. Wenn ein Teil des Personals dann auch sogar noch alkoholisiert antritt ist der Spaß an dieser Stelle für mich vorbei!

Die Küche ist genauso mieserabel wie ich sie noch aus meinen vergangenen Einsätzen hier im Gedächtnis habe. Es wird Hotelküche mit bester Qualität propagiert aber auf Kantinenniveau gekocht. Nudeln werden mit literweise Öl in den Chevi gekippt, billiges Fleisch in eingekochter Sauce wird in vollkommen sinnlosen Zusammenstellungen mit z.T. zerkochtem Beilagen kombiniert. Alles schwer, ideenlos und billig gekocht. Wäre nicht das Problem, wenn ich die gemachten Verträge und dem entsprechend den von uns bezahlten Preis nicht kennen würde. Dafür sollte man gerade hier deutlich bessere Qualität erwarten können.

Zweifelsohne, es ist das größte Tagungshotel im Magdeburger Dunstkreis und bietet recht viele Meetingräume an. Gerade das hatte uns auch erneut hierher verschlagen. Damit wird es sich aber zukünftig wohl erledigt haben.

Very Important Qyper medal for looker

looker Danke ArndtIris, aber Werbung war nicht meine Intention diese Rezension zu schreiben!

ArndtIris wollte nur mal ein kleinen Tipp geben wenn wieder mal so was ist Danke für deine Aufrichtigkeit Gruß Iris

Coffee Fellows - Magdeburg

Bahnhofstraße, 39104 Magdeburg

23-04-2012

Ich mag diese Kette irgendwie. Ich komme auch selten an einem der Läden vorbei, da die Qualität der Kaffee-Spezialitäten durchaus gut ist. Der Cappu ist ausreichend kräftig und aromatisch. Preislich liegt das ganze im Mittelfeld.
Dieser Laden im Magdeburger Hauptbahnhof stellt auch schon fast das gastronomische Highlight dar. Das Personal agiert professionell und schnell.
Schön das Du hier bist…

Tadim - Kreuzberg

Kottbusser Tor, gegenüber U-Bahnhof neben Durchgang, 10999 Berlin

23-04-2012

Wir sind hierher gekommen, weil wir guten yaprak-Kalbsdöner essen wollten. Die Qype-Bewertungen sind ja recht unterschiedlich was diesen Laden angeht, ein Grund mehr mir selbst eine Meinung zu bilden!
Das Tadim befindet sich direkt am Kotti und ist damit garnicht mal schlecht erreichbar. Das Kalbfleisch ist gut gewürzt und schon recht lecker. Alles andere an Salat und Sauce ist dann aber schon unterer Durchschnitt. Leider ist mein Dürüm recht… sagen wir mal Diätkonform gebaut. Sprich die Teigrolle im Zigarrenformat ist dann eher für den hohlen Zahn gedacht. 3.50 EUR sind ja eigentlich OK, aber für die schmale „Vorspeise“ dann wohl doch eher zu hoch. Mein Kumpel hat sich den Döner im Fladenbrot für 3,- EUR gegönnt. Auch hier ist die Füllung eher minimalistisch. Das schmale Sandwich reicht nicht um den Hunger zu stillen. Schmeckt ganz gut aber leider auch nicht herausragend.

Das Personal ist zwar mit vier Personen schon ganz ordentlich besetzt, reagieren tut allerdings dennoch nur einer. Der nicht gerade mit der grossartigsten Freundlichkeit und Umsicht gesegnete Kollege bekommt die Kiemen kaum auseinander und checkt erstmal was Du bestellen möchtest. Die Bestellung direkt aufnehmen kann er aber irgendwie nicht. Dafür bekommen diejenigen die auf türkisch bestellen gerne mal eine Vorzugsbehandlung. Wer auf deutsch bestellt ist ja schliesslich auch selber Schuld…
Ist zwar nicht bei uns passiert, direkt nach uns allerdings spielte sich genau das ab und ich hätte ehrlich gesagt den Laden verlassen wenn er die Nummer bei mir gebracht hätte.

Alles in allem ist allein das Kalbfleisch ein plus dieses Ladens. Alles andere ist eher unterdurchschnittlich und definitiv zu wenig für eine Top-Bewertung.

filafood - Friedrichshain

Warschauerstr. 16, 10243 Berlin

14-04-2012

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Dieser noch recht neue Imbiss ist wirklich was besonderes… Sagen wir mal er ist ziemlich speziell. Das vom Besitzer selbst an den Regenabflussleitungen angebrachte Schild “polnische Küche” hängt nahezu jeden zweiten Tag schief. Entweder läuft über Nacht immer irgendein Spriti dagegen oder es wird immer wieder auf polnische Art und Weise gerichtet. Egal wie, komischerweise ist gerade das schief hängende Schild der größte Hingucker. Von aussen macht der Laden nicht sonderlich viel her und lässt nicht wirklich auf gute Küche schliessen. Ehrlich gesagt fällt die chemische Reinigung daneben eher ins Auge als dieser Imbiss. Sehr schade eigentlich, denn der polnische Inhaber macht hier ganz ordentliches Essen. Nicht die gehobene Restaurantküche, aber das war ja polnisches Essen ohnehin noch nie. Hier gibt es deftige Küche zum schmalen Preis. Ordentliche selbst fabrizierte Pelmeni, Piroggen und auch polnische Baguettes sind im Angebot. Der Besitzer überredet mich zum “Männer – Gericht” => Fleisch – Pelmeni mit Speck. Gesunde Küche sieht anders aus… Dafür schmeckt’s, ist günstig und bildet eine ordentliche Grundlage für den nicht wirklich leberschonenden Männerabend. Das Gespräch mit dem Betreiber war wirklich nett und trotz längst überschrittener Ladenöffnungszeit hat er uns nicht rausgeschmissen.

Ein wirklich unerwartet guter Laden!!!

19-05-2012

09-05-2012

06-05-2012