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A2 am See - Münster
Annette-Allee 3, 48149 Münster
16-02-2012
“Ich brauche keine Bedienung mit Fliege sondern mit Herz!” – gerade eben gelesen bei Aaseesegler. Genau das ist es, was vom ersten Augenblick an für das Restaurant eingenommen hat – die Bedienung.
Eigentlich wollten wir schon kurz nach der Eröffnung mal reinschauen, Gutscheine von Kollegen zum Geburtstag verstärkten den Druck. Aber wie das so ist – Jahreszeiten kommen und gehen, Münster ist nicht unbedingt mein “Mekka”, und so blieb es dabei. Einen Anlauf im Sommer haben wir mal gestartet – Super-Sommer-Sonnen-Wetter und Menschenmassen ohne Ende am Aasee. Unten vor dem A2 knubbelte es sich besonders. Die gläserne Front geöffnet, essende Menschen auf jedem freien Fleckchen habe ich das Ganze eher für einen überdimensionierten Edelimbiss gehalten – nein Danke, da verging mir der Appetit.
Aber die Gutscheine wollten nun mal eingelöst werden – zu schade sonst für die Mühe der Kollegen. Ein guter Anlass war die ab und zu mal anstehende Shopping-Tour durch Münsters “gute Stube”. Danach kann man Stärkung gebrauchen, und so fiel unsere Wahl diesmal auf den Aasee. Still lag der zugefrorene See, keine Menschenseele weit und breit auf den großzügig angelegten Treppen, die zum Seeufer führen. Aber Vorsicht, nicht überall ist die Beleuchtung gut, und etliche leicht übersehbare Stolperfallen wären uns beinahe zum Verhängnis geworden.
Wir landeten zunächst mal vor der Tür von Bar/Bistro-Bereich in der Etage über dem Seeniveau – geschlossene Gesellschaft. Nun ja – wenn man sich nicht auskennt und kein Mensch weit und breit zu sehen ist, könnte man schon mal die “Segel streichen” und den Heimweg antreten – wir natürlich nicht ;-) Also weiter über Treppen und Absätze hinauf bis zur Annette-Allee, wo wir dann beim ebenso attraktiv wirkenden “Restaurant Am Aasee” landeten. Gehört das dazu ?? – gar nicht so leicht zu unterscheiden in dunkler Nacht. Aber nein, das sieht so vornehm aus – also weiter – diesmal wieder treppab bis zum See. Von dort fällt der Blick auf ein weiteres Licht in der Dunkelheit – das neue Clubhaus des Segelclubs Hansa wie wir später feststellten. Weiter am See entlang – und da war er, der gigantische “Imbiss” vom Sommer. Fest geschlossen die gläserne Front, ein heimeliges Licht fiel auf die Promenade – die kleine Eingangstür zum Restaurant war kaum zu finden.
Eine gemütliche langgezogene Höhle empfing uns, in der Mitte eine lange Tischreihe für die größere Gruppe. An der seeabgewandten Längswand unter tief heruntergezogener Decke zieht sich eine Polsterbank entlang, Tische und Stühle vervollständigen die Sitzgruppen. Vor der geschlossenen Fensterfront haben sich quer gestellte Tische mit jeweils 4 Stühlen breit gemacht. Die “Bedienung mit Herz”, die uns gleich am Anfang in ihre Obhut genommen hat, liess uns die Wahl. Wir setzten uns ans Fenster, der auch in der Dunkelheit wunderbaren Aussicht wegen – eine Fehlentscheidung, wie sich nach dem wärmenden Essen herausstellte. Denn da wurde es doch empfindlich kühl bei fast zweistelligen Minusgraden vor gläserner Front. Auch der traumhafte Blick auf den See und die wunderbar farbigen Lichteffekte am anderen Ufer konnten da nichts mehr ausrichten. Aber mit diesen Temperaturen haben wir ja wohl abgeschlossen für dieses Jahr.
Kommen wir zum Essen – deswegen waren wir ja da. Vegetarisch ist nun nicht gerade reichlich vertreten, aber die Fiochetti machten mich sofort an, so dass die Wahl nicht schwer fiel. Mein Mann begeisterte sich für das “Scharfe Hähnchen”. Nach normaler Wartezeit wurden uns zwei hübsch dekorierte Teller serviert, die Peter3 schon fotografisch festgehalten hat. Unsere Teller waren sogar zweifarbig mit schwungvollen Linien auf dem Rand gezeichnet – ein richtiger Künstler dieser Koch, oder wer immer verantwortlich zeichnet für dieses Dekor.
Das Hähnchenbrustfilet im Tandoorimantel, gegart in Kokosmilch ist auf asiatischem Wirsinggemüse, mit Sesamschupfnudeln und fruchtiger Orangensauce appetianregend angerichtet und schmeckt dem Vernehmen nach sehr gut. Meine Fiochetti sind kleine Nudelsäckchen mit Ricottafüllung, in cremiger Walnusssauce, die mit Tomatenwürfeln, Lauchzwiebeln, Möhrenjulienne und Champignons angereichert ist. Mir haben sie ausgezeichnet geschmeckt – genau die richtige Menge für ein abendliches Mahl, die Sahnesauce nicht dickpampig sondern leicht und flüssig, die Pilze frisch, die Walnüsse dezent. Der Preis von 13,50 Euro für das Hähnchen und 13,90 Euro für die Fiochetti ist allerdings keine Kleinigkeit, und der halbe Liter Maisels Weizen fällt mit 4,20 Euro auch aus dem Rahmen. Egal – es war lecker, das Ambiente war schön, die Umgebung draußen stimmungsvoll – und wir hatten ja unsere Gutscheine ;-))
Und noch einmal – Kompliment an die “Bedienung” – sehr freundlich, sehr natürlich und zupackend – echt, diese junge Dame hat den Bogen raus, damit Gäste sich wohl und angenommen fühlen.
peter-3 Das hört sich ja nach einer langen Reise an meme bis ihr mal was auf dem Teller hattet. Aber dann ist ja noch mal alles gut gegangen, ja die Preise sind etwas hochpreisig, aber dafür hat man die traumhafte Kulisse.
16 February 2012
Is Launeddas - Steinfurt
Lechtestr. 3, 48565, Steinfurt Steinfurt
21-11-2011
(updated on 13-02-2012)
12. Februar 2012
Ja so geht’s nicht – ich bin immer noch sprachlos.
Gerade habe ich uprocks Beitrag gelesen – so hatte ich mir das auch vorgestellt. Und heute abend wollte ich genau das erleben: freundliche Bedienung, leckere Pizza, angenehmes Ambiente.
Also habe ich für die Abendessen-Einladung am Sonntagabend das Is Launeddas vorgeschlagen – auch, damit ich Euch endlich berichten kann.
Voller Vorfreude standen wir vor dem erleuchteten und offensichtlich geöffneten Lokal, das gegenüber seinem Vorgänger schon durch eine gemütlichere Fenstergestaltung punkten konnte. auf dem Thekentresen stand eine Schüssel mit frischen Salatzutaten, Tische waren gedeckt. Ein Blick auf die kleine (um nicht zu sagen extrem kleine) Speisekarte schreckte nur kurz – Klasse statt Masse ist ja auch was.
Ein beherzter Griff zur Tür – geschlossen. Wie das, ab 18 Uhr sollte geöffnet sein, die Uhr zeigte etwa 18:15h. Irritiertes Rütteln – vielleicht klemmt ja was, Nix, auch kein Hinweis auf eine eventuell geschlossene Gesellschaft. Plötzlich tauchen aus dem Nichts zwei Gestalten auf. Ein “wild” aussehender Dunkelhaariger macht unklare Zeichen in Richtung Tür, ruft etwas wie geschlossen oder so, lacht dann – fast würde ich sagen diabolisch – zumindest sehr, sehr eigenartig das alles. Ein junger Mann will noch zur Tür kommen, anscheinend was erklären, wird aber zurückgepfiffen.
Uns haben Lust und Appetit verlassen, so was habe ich noch nie erlebt – unheimlich, das Ganze.
So leid es mir auch tut – die Vorschuss-Sterne muß ich erst mal wieder kassieren. Irgendwann werde ich sicher noch mal einen Versuch wagen – wer weiß, was da heute abend los war. Trotzdem – so geht man nicht mit Gästen um. Krankheit, geschlossene Gesellschaft – was auch immer – hätte ich verstanden. Aber ich möchte es doch vernünftig mitgeteilt bekommen.
Und ich hoffe wirklich auf einen einmaligen Ausrutscher – wäre einfach zu schade für Borghorst, wenn das nix wird.
November 2011
Da wollen wir sie mal willkommen heißen, die Nachfolger des so sang- und klanglos untergegangenen Quattro Mori.
Is Launeddas – 3000 Jahre alte sardische Flöten sind die Namensgeber des neuen Restaurants und gleichzeitig Programm, wie man am letzten Freitag in den Westfälischen Nachrichten lesen konnte. Denn neben leckerem Essen und guter Steinofenpizza soll es auch Musik geben, manchmal sogar live.
Im Moment kämpft man noch mit einem Wasserschaden im Keller, in den nächsten 14 Tagen soll’s aber losgehen. Ich bin gespannt und werde berichten :))
Vorab mal 3 gute Sterne schon allein für die Bereitschaft, sich in Borghorst gastronomisch zu engagieren ;-)
Ferienwohnung Töpferhof - Tangermünde
Töpferstr. 2, 39590 Tangermünde
01-10-2010
(updated on 30-01-2012)
Ein gelungener Urlaub steht und fällt – für mich – mit dem passenden Quartier. Wenn ich meine knappen Urlaubstage in einer Wohnung im “Gelsenkirchener Barock” Ambiente (sorry liebe Gelsenkirchener – ist bei uns so ein geflügeltes Wort) oder in ausgedienten Jugendzimmermöbeln der Vermieter verbringen müsste, würde ich lieber zu Hause bleiben.
Unter dieser Maßgabe fällt das Suchen nach einer geeigneten Bleibe nicht immer leicht, denn Unsummen soll es natürlich auch nicht kosten. Dass man Wohnqualität und Preiswürdigkeit durchaus auf einen Nenner bringen kann, zeigt mein diesjähriges “Fundstück”. Vorgegeben war aus logistischen Gründen erst mal die “Altmark”, unbekanntes Terrain für mich zumindest. Schon nach kurzem Suchen fand ich beim Anbieter HomeAway – FeWo-direkt das zauberhafte Häuschen in Tangermünde, in das ich mich auf Anhieb verliebt habe.
rot für Töpferhof 2 – gelb für Töpferhof 1
Töpferhof – der Name weist auf vor langer Zeit dort ansässiges Töpferhandwerk hin. Unter einer alten Falltür im Haus verbirgt sich noch heute ein Gewölbekeller, in dem man Reste, gefunden hat, die auf einen Brennofen hindeuten. Wir haben mal von oben reingeschaut – gruselig, interessant, allerdings nix zum Runtersteigen und Erforschen.
unheimlicher Untergrund – mögliche Töpferwerkstatt
Die alte Tradition soll aber evtl. wieder aufleben in Form einer kleinen Töpferwerkstatt im Hofgebäude – für Kinder oder kreative Erwachsene sicher ein ganz besonderes Urlaubsvergnügen. Das Haus wurde erst im Frühjahr dieses Jahres erstmalig vermietet. Vorausgegangen ist eine äußerst behutsame und liebevoll ausgeführte Restaurierung, die alle denkmalschützerischen Vorgaben berücksichtigt hat. Naturnahe Materialien – sichtbarer Lehmputz mit erhaltenen Fachwerkbalken und neues Fachwerk nach alter Väter Sitte mit Holzstiften verbunden – aber auch eine moderne Gasheizung mit Solaranlagen-Unterstützung und ein gemütlicher holländischer JAcobus Holzofen sorgen für Komfort und ganz besonderes Flair. Im Hof gibt es ausreichend Holzvorräte, perfekt für Männer, denen die Grillaktivitäten fehlen – gut für die in der Übergangsphase frierenden Gefährtinnen ;-)
Gut gefallen hat mir auch die Gestaltung des Hauses mit einer Kombination von alten und neuen Möbeln, konzentriert auf das Wesentliche. Schaut Euch am besten die Bilder (Website) an, sie sagen mehr als Worte. Einfach perfekt war das Schlafzimmer im Obergeschoss – sehr gute Matratzen, verstellbare Lattenroste, angenehme Bettwäsche, die ebenso wie die Handtücher im Mietpreis enthalten ist. Durch den Dachausbau hat man hier oben viel Raum und Luft, im Nachbarhaus schläft man unter den Dachschrägen.
Verbunden mit dem Töpferhof 2 ist der etwas kleinere Töpferhof 1. Die 310 Jahre alten Häuser wurden etwa 1945 von einem Elbfischer für seine Wohnzwecke umgebaut – vielleicht wurde damals aus zwei Häusern eines, ich weiß es nicht. Jedenfalls kann man die beiden Häuschen heute durch Verbindungstüren oben (doppelt) und unten öffnen und somit ein Ferienhaus für die große Familie oder Gruppe daraus machen. Auch hier verweise ich auf die Bilder im Netz. Für beide Häuschen gibt es einen gemeinsamen idyllischen Hinterhof mit authentischer Pflasterung, Gartenmöbel stehen in den Nebengebäuden bereit.
Hofimpressionen – Pflasterung mit antikem Sandstein
Martin Keune – Inhaber der Werbeagentur Zitrusblau in Berlin und seine Frau Martina Huchthausen, die für die wunderbare Ausgestaltung der Wohnungen verantwortlich ist, haben in Tangermünde noch ein drittes Häuschen restauriert, das Elbfischerhaus am Zollensteig. Auch in diesem fast 400 Jahre alten Häuschen würde ich gerne mal wohnen und über das Leben der Altvorderen sinnieren ;-) Und last not least gibt es zwei Apartments in Berlin – ebenso phantastisch wie praktisch gestaltet – ein super Tip für den Berlin-Trip.
Die Kommunikation und organisatorische Abwicklung lief übrigens über die “Zitrusblau” Mitarbeiterin Anna Streicher – ganz herzlichen Dank noch mal für die freundlichen Mails und das unkomplizierte Prozedere.
Kommen wir zum Preis – 60 Euro inclusive Bettwäsche, Handtücher und aller Nebenkosten für den Töpferhof 2 sind ein sehr guter Preis. Die Endreinigung schlägt mit 20 Euro zu Buche. Für den Töpferhof 1 werden 50 Euro pro Nacht fällig. Man bekommt nach der Buchung einen Zahlencode für die Haustür, der für die Dauer des Aufenthalts gilt. Be- und Entladen kann man in der schmalen Gasse direkt vor der Tür, Parken muss man in einer der Querstraßen – kein Problem, wir haben immer einen Platz gefunden.
Womit wir beim Thema Tangermünde sind – auch nicht unwichtig für den gelungenen Urlaub. Wenige Schritte durch die kleine Gasse, und man ist mitten drin. Eine wirklich hübsche Stadt mit mittelalterlichem Flair -das “Rothenburg des Nordens” wird sie auch genannt. Die Stadt ist noch komplett von der alten Stadtmauer umgeben, sie im inneren Zirkel zu durchmessen, ist zu Fuß leicht zu schaffen. Natürlich hat sie sich in neuerer Zeit auch weit darüber hinaus ausgedehnt. Wundervolle Backsteinbauwerke gibt es zu bestaunen – hier zu nennen das prachtvolle Rathaus.
beeindruckend – und ein Frauenort im Gedenken an Grete Minde
Eine Burg, Stadttore, Türme, eine pulsierende Einkaufsstraße und sehr originelle Restaurants machen einen Bummel zum wirklichen Vergnügen. Die nahe Elbe mit dem kleinen Hafen hat eine schöne Promenade bekommen, für Fahrradfahrer ein Paradies. Empfehlen würde ich zu gewissen Zeiten einen guten Mückenschutz. In diesem Jahr hatten sich die kleinen Biester aufgrund Überschwemmung und nachfolgender Schwüle wohl explosionsartig vermehrt. Zu einigen markanten Orten werde ich versuchen, weitere Empfehlungen einzustellen.
Elbepromenade mit Blick auf Tangermünde
meme … in der Tat – ein bisschen ;)
Die Villa Kunterbunt war schon immer (m)ein Traum – hinübergerettet ins reale Leben ?!
13 February 2012
Mode + Tracht Kollmann - Wasserburg
Schustergasse 3, 83512 Wasserburg
13-01-2012
Ich weiß nicht, warum das so ist, aber alle Trachtenmoden-Verkaufsläden, die ich in den vergangenen Jahren besucht habe, waren klein, eng, dunkel, gemütlich und altmodisch auf eine ganz charmante Art. Egal ob der total vollgestellte Trachtenladen in Lam oder die"dunkle Höhle" in Schliersee, wo selbst die Verkäuferin aussah, als ob sie sich nur selten dem Sonnenlicht aussetzen würde.
Nicht anders dieser kleine Laden in Wasserburg am Inn – weit zurückliegend in dunkler Gasse der Eingang, schlauchartig in die Tiefe verlaufend der Laden – im Eingangsbereich unterm steinernen Bogen ein Kleiderständer mit Angeboten passend zur Wies’n Zeit. Dazu muss man wissen, dass zum ausgehenden September in Bayern wohl ein großer Teil der Bevölkerung Trachtenkleidung bevorzugt. Bei unseren Fahrten durch Rosenheim habe ich mir anfänglich verwundert die Augen gerieben, bis mir in Höhe des Wies’n Platzes plötzlich klar wurde, warum so viele auch ganz junge Menschen in Lederhosen und Haferlschuhen mit dickbezopften Wadelwärmern oder prächtigen Dirndln von poppig bunt bis traditionell dezent herumliefen. It’s Wiesentime – da gehen die Uhren halt anders in Bayern.
Na wie dem auch sein, eine gewisse Vorliebe für Trachtenkleidung ist auch mir geblieben, seit ich vor Jahrzehnten eine Weile in Bayern gelebt habe. Dirndl für die Arbeit und Karohemden zur Bundhose für die Wanderung waren ein Muss. Ich kann mich noch gut erinnern, wie teuer ich meine Dirndl damals im Fachgeschäft bezahlen musste. Heute bekommt man sie als Massenware zumindest zur Wies’n fast “nachgeschmissen”. Ganze Kleiderständermenagen mit identischen Dirndln in verschiedenen knalligen Farben für knapp 50 Euro fanden sich im Münchener C&A. Tchibo mochte da nicht zurückstehen – auch dort (zumindest in Bayern) gab es Dirndl im Karton, etwas teurer als bei C&A. Da fühlt man sich doch eher an Fasching als an Tradition erinnert ;-)
Mit einem echten Dirndl haben diese “Spaßklamotten” allerdings so wenig gemein wie KiK mit Armani. Ein traditionelles Dirndl, aus edlen Stoffen und mit viel handwerklicher Feinarbeit hergestellt, kann schon mal einige Tausender kosten.
Zumindest teilweise deutlich günstiger, aber schöner und individueller als die Massenware im Kaufhaus waren die Dirndl im Laden unter dem Bogen in Wasserburg am schönen Inn. Magisch hingezogen zum kleinen Lädchen hatte mich eine rotkarierte Bluse mit dezent gesticktem Edelweiß auf dem Kleiderständer vorm Laden – bei rotkariert kann ich einfach nicht widerstehen. Also hinein zum Anprobieren. Eine sehr freundliche ältere Dame zeigte mir den Weg, machte Alternativ-Vorschläge – bester Service wie man ihn von einem Fachgeschäft erwartet. Die vielen Dirndl im altmodischen Ladenlokal habe ich nur im Vorbeigehen gesehen – so was kann ich heute im Münsterland nun wirklich nur im Karneval tragen ;-) Aber meine Bluse, die passte super – und die kommt, man mag es kaum glauben, aus eher nördlichen Gefilden, nämlich aus Halver im Sauerland. Also machen auch die Nordlichter schöne Trachtenmode.
Falls Euch meine Dirndl Exkursion zu ausufernd war – hier mein kurzes klares Votum für diesen kleinen Laden: Wer nicht Tausender ausgeben will oder exklusivste Trachtenmode sucht, findet hier bestimmt was Nettes – ein Mitbringsel zur Erinnerung an den Urlaub zum Beispiel. Eine gute Auswahl und sehr freundliche fachliche Beratung haben mir den Einkauf zum Vergnügen gemacht. Ich komme gern wieder, wenn ich erneut in Wasserburg am Inn Station mache :))
Lenz Also, Lederhosen hätte ich ja gerne. Ich glaube nur, dass ich damit lächerlich aussehe. Nicht jeder hat so kräftige Waden wie die Spieler von Bayern München. :o
16 January 2012
jurgenehre Unsere Meme im Dirndle?… das hätten wir aber gern gesehen!:=)Dann ziehen Lenz und ich auch eine Lederhose an…lach! ob Waden oder nicht!
22 January 2012
Café Feynsinn - Neustadt-Süd
Rathenauplatz 7, Ecke Heinsbergstraße, 50674 Köln
10-01-2012
Café Feynsinn also – na ja, allzu feinsinnig darf man nicht sein, wenn man dort geniessen will. Ellbogen sind schon sehr hilfreich für den Kampf um einen Sitzplatz am Tisch ;-)
Mir hätte ja ein Frühstück zuhause, im Hotel, oder von mir aus auch bei McCafé gereicht – Hauptsache Kaffee, Brötchen und Käse. Aber es sollte schon das Besondere sein, und so wurde ein Tisch vorbestellt im angesagten Café am malerischen Rathenauplatz. Aber was soll ich sagen, die Gäste quollen fast zur Tür hinaus am sonnigen Sonntagmorgen – nix mit Tisch und so. Nach einigen Stehminuten an der Tür wurde das “Wartetischchen” samt “Hochstühlchen” vor der Theke frei, weil die “Besetzer” auf einen freien Tisch wechselten – für den ersten Latte Macchiato des Tages reichte das erst mal.
Nach einer Weile kam von einer der netten jungen Damen des Service der sinngemäße Hinweis – gleich wird der Tisch frei, sofort starten, sonst isser wieder weg. Das war sicher sehr nett gemeint und wahrscheinlich auch gängige Praxis im hippen Etablissement. Aber ganz ehrlich, wenn ich schon einen Tisch reserviere, oder doch zumindest vor Ort auf Warteposition bin, will ich nicht noch zusätzlich darum kämpfen müssen ;-)
Sei´s drum – wir praktizierten einen fliegenden Wechsel mit den jungen Herren am Tisch in der langen Reihe. Stuhl um Stuhl und Bankplatz um Bankplatz wurde gewechselt, während noch der letzte der Herren mit der Abrechnung beschäftigt war. Dann saßen wir endlich – aufatmend konnte das “Extrablatt” ausgefüllt werden. Auch dabei ist nämlich Eigeninitiative gefragt – im positiven Sinn natürlich. Auf dem Blättchen sind zum einen die Frühstücksvariationen und zum anderen die Einzelkomponenten für die schmackhafte, alle Wünsche erfüllende Bereicherung des Frühstücks aufgelistet. Wir entschieden uns für “Total Normal”, dass dann auch relativ zügig serviert wurde. Nix Weltbewegendes, um es gleich vorweg zu sagen. Die Brötchen kamen mir nicht wirklich frisch und knusprig vor. Die Beläge (Gouda, Ei, Schinken, Butter, Honig und hausgemachte Marmelade) waren guter Durchschnitt, sollten bis auf Schinken und Marmelade aus Bio-Produktion stammen.
Bei der Jugend kam der warme Ziegenkäse mit Rosmarin und Honig gut an, was sonst noch an ausgefallenen Köstlichkeiten bestellt wurde, weiß ich nicht mehr, es war jedenfalls recht umfangreich – so umfangreich, dass wir überzählige Geschirrteile wie Untertassen und Zusatzteller erst mal anderweitig deponieren mussten, um uns dem Brötchen schmieren widmen zu können. Die Tischchen sind aber auch wirklich zu klein – zumindest für eine vierköpfige Runde. Kaffee ist übrigens nicht enthalten in der Frühstücksvariante – diverse Spezialitäten, auch Tees, Säfte, Milchgetränke etc. stehen zusätzlich zur Auswahl.
Preislich steht das Café Feynsinn für mich im guten Mittelfeld, dafür ist (soll sein) vieles ökologisch und biologisch erzeugt (lt. “Extrablatt” ist das Feynsinn zertifiziert nach der EU-ÖKO-Verordnung). Als Preisbeispiel mal unser “Total Normal” Frühstück zum Preis von 6,80 Euro – nicht eben teuer. Aber durch diverse Kaffeespezialitäten oder andere Getränke erhöht sich der Preis natürlich. Wobei sehr positiv anzumerken ist, dass handgepflückter, biologisch angebauter und fair gehandelter Kaffee serviert wird. Weitere interessante Informationen dazu gibt es auf der Website. Im Gegensatz zu den Brötchen hat mir der Kaffee auch sehr gut geschmeckt.
Gefallen hat mir persönlich am Café Feynsinn nicht so sehr die Küche – es wird neben dem Frühstück auch eine kleine Mittags- und Abendkarte angeboten – sondern das Lokal an sich. Es erinnert mich an einen vor vierzig Jahren an eben dieser oder einer benachbarten Ecke des Rathenau-Platzes ansässigen “Griechen”. Eine verschwenderische Fülle von Dekorationen von Kunst bis Kitsch, alte Dielen und schöne alte Möbel – Enge, Wärme, ein verwinkelter Raum, Menschen im angeregten Gespräch, übersprudelnde Geschäftigkeit – irgendwie hat das was.
Über das Motto auf dem “Extrablatt”: “Jedem Tag einen Schimmer verleihen – mit einem ruhigen Frühstück (bei uns bis 16 Uhr) in einem der schöneren Cafés der Innenstadt (und an dem einzigen Kölner Platz, der den Namen „Platz“ überhaupt verdient …)” konnte ich allerdings nur lächeln. Ein unruhigeres Frühstück habe ich selten genossen – wenn auch ein sehr anregendes.
Neben der meist jungen Gästeklientel sah ich viele ältere Herrschaften, die kamen und gingen, geduldig auf einen Platz warteten. Man fühlt sich so lebendig hier und ein kleines bisschen wieder jung – vielleicht macht das unter anderem auch den besonderen Charme dieses hübschen Cafés aus. Und gewiss zeugt es auch von einer gewissen Coolness, wenn man sich trotz dicker Patte an der Tür zum Warten aufstellt, zum Warten auf einen kleinen Tisch im angesagten Veedelscafé ;-)
Solltet Ihr das Café Feynsinn besuchen, vergesst nicht, den Blick auch mal gen Himmel zu richten – es lohnt sich. Mächtige Lüster aus gläsernen Scherben funkeln mit allerlei Spiegelkram an den Wänden um die Wette. Ein Besuch ist in jedem Fall ein optisch sinnliches Erlebnis.
Und wie viele Sterne soll ich vergeben? Nie fiel mir die Entscheidung so schwer. Alles in allem und alles gegeneinander abgewogen gebe ich 4 Sterne, denn ich würde jederzeit auf einen Latte Macchiato oder mehr wieder reinschauen.
Schlemmertöpfchen Wenn man ein Frühstück namens “Total Normal” bestellt, darf man (logischerweise) keine Antithese erwarten.
Aber warum die Frühstück bis 16:00 Uhr anbieten, ist mir schleierhaft. Naja, ist halt was für junge Leute. Wer um 6:00 Uhr ins Bett geht, der frühstückt dann auch schon mal am späten Nachmittag. ;)
10 January 2012
Lenz Mein Gott, das ist ja wie im Pariser Coupole zur Hauptspeisezeit. Da gibt es die “Wartebar”. :o
16 January 2012
Cafe Balthasar - Sülz
Euskirchener Str. 9, 50937 Köln
09-01-2012
Verwundert reib’ ich mir die Augen – so ein schönes Restaurant, so unterschiedlich beurteilt. Fast hat man den Eindruck, dass sich DINKS gegen “Kinderwagenschieber”, Yuppies gegen Schmuddelkinder, Veedel gegen Veedel Scheingefechte liefern – im Auge des Sturms das Balthasar ;-)
Kurz entschlossen haben wir uns morgens zum Abendessen angemeldet, da das eigentlich favorisierte indische Restaurant eine längere Vorlaufzeit für die Tischreservierung gebraucht hätte, Spontanbesuch völlig ausgeschlossen.
Also auf nach Sülz. Ein Spaziergang über den Barbarossaplatz – grausig anzusehen am Wochenende nach dem 11. im 11. – Müll, Flaschen, Dreck, fettige Gehsteige vor unappetitlichen Frittenbuden. Die KVB kommt schnell, wenige Stationen und schon flanieren wir über die gepflegte Sülzburgstraße in Richtung Café Balthasar. Wir passieren das zauberhafte Casaretto Lädchen, an dessen Fenster ich mir die Nase platt drücke. Etwas weiter findet sich ein wahrhaft “schickes” Restaurant, das leider gerade schließt. Zu dumm, dass ich den Namen vergessen habe – da muss ich unbedingt mal hin.

Aber egal jetzt – wir sind im Balthasar angekommen. Heimelig beleuchtet zieht es magisch an. Freundlich werden wir empfangen und direkt zu unserem Tisch an der rechten Fensterwand geführt. Das Restaurant ist noch ziemlich leer, und wir würden lieber an der hinteren Wand auf den weichen Polsterbänken sitzen. Dort hat man den besten Überblick über beide Winkel des Raums – sowohl auf Theke und Eingang wie auch auf die Wand mit den Aquarien. Für die Damen vom Service ist das überhaupt kein Problem – schnell wird der gerade verlassene Tisch abgeräumt und abgewischt. Freundlich resolut und schnell ist unsere Bedienung auch im weiteren Verlauf des Abends – gefällt mir, ich mag schicki-micki-zicki Gehabe nicht, zupackende Freundlichkeit dagegen sehr ;-)
Schnell und professionell wird auch die Bestellung aufgenommen. Zweimal Chicken-Tikka-Massala, eine Maispoulardenbrust und einmal Thailändisches Gemüsecurry für mich. Ganz ehrlich – so vollendet geschnitten, gegart, kombiniert und lecker zubereitet habe ich Gemüse selten gegessen. Ein wirklicher Genuß – ich habe Fleisch im Curry keine Sekunde lang vermisst. Der Preis für diesen Genuß 10,70 Euro am 12. November 2011 – heute ist das Gericht laut Karte 90 Cent teurer – ist das teuer ?? Auch das Chicken-Tikka-Massala, das bei meinen Lieben sehr gut ankam, ist heute etwas teurer wie damals mit 12,60 Euro je Portion. Die Poulardenbrust habe ich auf der Karte jetzt nicht wiedergefunden, damals schlug sie mit 14,80 Euro zu Buche.
Ich finde diese Preise durchaus angemessen und im Rahmen des üblichen. Die Getränkepreise liegen allerdings an der oberen Grenze mit 1,70 Euro für ein Kölsch und 3,90 Euro für ein Weizen, das alkoholfreie Reisdorf Kölsch aus der Flasche lag bei 2,70 Euro. Übrigens das erste Mal, dass ich auf meine Frage nach einem alkoholfreien Kölsch nicht ungläubig taxierend ob meiner geistigen Gesundheit angestarrt wurde ;-) Ich schreib’ das mal so genau auf, weil in den bisherigen Beiträgen viel von hohen Preisen die Rede war – da muss dann jeder selber entscheiden. Mir war es das durchaus wert – selbst die Crème Brûlée für 6,20 Euro, die auch ich als relativ teuer empfand.
Mein Fazit – wir haben bequem gesessen in angenehm beleuchteter (und auch sonst) Umgebung, wurden freundlich und professionell bedient, es gab viele und vieles zu beobachten – der Tageszeit geschuldet allerdings nur ein sehr ruhiges Kleinkind auf dem Arm eines Vaters (?), dass ab und zu mal einen kleinen Krähton von sich gab ;-) – und glücklicherweise keine A-B-oder-C-Prominenz, die mir aber vermutlich eh’ nicht aufgefallen wäre. Nach einem Besuch in der ziemlich kleinen Sanitärabteilung und bei den ruhig und unbeeindruckt ihre Bahnen ziehenden Fischen machten wir uns dann – freundlich verabschiedet vom Personal – wieder auf den Weg in die Nacht.

Jetzt war ich also auch in Sülz – und es hat mir gefallen :))
PS: ich hab´s gefunden – das Restaurant, das mich auf der Sülzburgstrasse so beeindruckte war das heckmanns – ebenfalls sehr kontrovers hier beschrieben und bewertet.
Limoncina Hört sich gut an! Aber, meme, wahrscheinlich ist es für einen Kölner unvorstellbar, alkoholfreies Kölsch zu trinken, besonders zu gewissen Jahreszeiten… ;-)
11 January 2012
"Afrikanischer Traum" - Ferienwohnung Eitermoser - Pfaffing
Am Steinberg 6, 83539 Pfaffing
29-11-2011
Müde von der langen Reise schüttle ich die Beine aus, Koffer und Taschen gepackt steige ich hoch zur lauschigen Veranda. Im Innern der Lodge empfangen mich afrikanische Skulpturen, Weine, Keramik und Musik – ein Zebrafell bedeckt den Boden und naturbelassenes Holz strukturiert den Raum und die interessante Deckenkonstruktion. Ich bin angekommen in meinem afrikanischen Traum ……

…. meme in Afrika – wie kann das sein, wo sie doch Flugzeuge meidet wie der Teufel das Weihwasser ??
Ich mußte gar nicht fliegen, ich habe einfach nur bei ferienwohnungen.de
nach besonderen Ferienwohnungen gesucht. Daheim habe ich schließlich 08/15, da darf’s im Urlaub schon das Besondere sein ;-) Unter dem Menüpunkt “unsere schillerndsten Unterkünfte und ausgefallene Objekte” habe ich sie dann gefunden, unsere Traumwohnung. Nicht immer hält das Angebot auf der Webseite, was der Titel verspricht, es sind auch mehr oder weniger “normale” Unterkünfte darunter, genauso wie bei “traumferienwohnungen.de” oder “sterneferien.de”.
Unser “Afrikanischer Traum” aber hat jeden seiner fünf vom DTV verliehenen Sterne verdient.
Kaum haben wir den Motor abgestellt, eilen unsere Gastgeber herbei und begrüßen uns auf’s herzlichste. Ein bisschen Smalltalk über die lange Fahrt, dann führt uns Herr Eitermoser die mit einem eigenem Tor abgeschlossene kleine Treppe hinauf auf die schmale vorgelagerte Veranda. Bunte Blüten, ein kleiner Tisch mit 2 Stühlen – hier den Sonnenuntergang genießen wird phantastisch sein.

Die Wohnung übertrifft all’ unsere Erwartungen. Beim Eintritt dominiert die gemütliche weiß bezogene (waschbare) Sitzecke, geschmückt mit zahlreichen bunten Kissen in afrikanisch nachempfundenen Mustern und Farben. Geschnitzte Skulpturen von ganz zierlich bis riesig groß, ziehen den Blick magisch an – alles Originalobjekte aus Afrika. Herr Eitermoser plant für einen großen Reisekonzern Afrika-Reisen und organisiert sie vor Ort. Von diesen Reisen hat er wundervolle Dinge mitgebracht und mit ganz viel Liebe zum Detail in seiner Traumwohnung arrangiert.

angekommen
Zur Rechten teilt ein Ständerwerk aus uraltem Holz den Raum – Platz für diverse afrikanische Weine. Dahinter der große runde Esstisch, an dem es sich so gemütlich sitzen lässt, und die moderne Küche, die sich mit ihrem dunklen Holz dem afrikanischen Stil wunderbar anpasst. Alle nötigen Elektrogeräte sind vorhanden, sogar ein Kaffeevollautomat. In den Schubladen findet sich neben modernem weissen Porzellan auch afrikanisches Geschirr in kräftigen erdigen Farben. Und über dem Herd wacht auf dem gläsernen Spritzschutz die grazile afrikanische Frau, deren Abbild sich wie ein roter Faden durch die Wohnung zieht.

majestätisch schön
Überlebensgroß bewacht sie auch unsere Träume auf dem Vorhang, der neben geflochtenen Schiebeelementen den Schlafraum vom Wohnraum trennt. Sehr gute Betten mit elektrisch verstellbarem Kopfteil unterm angedeuteten Sternenhimmel, Schranktüren und Schubladenelemente sind aus Weide geflochten, jede Nische ist perfekt genutzt. Im hinteren Bereich, nicht einsehbar vom Wohnraum aus, steht ein bequemer Ruhesessel mit Hocker. Reiseliteratur auf einer kleinen Ablage gleich daneben lädt zum entspannenden Schmökern ein. Sogar die Bettwäsche hat afrikanische Muster und Farben und passt sich dem Gesamtkonzept perfekt an.

Ruhepol der Wohnung
Die schöne Afrikanerin begegnet uns wieder im Bad, sie schaut aus dem gläsernen Himmel der Fünfeckdusche auf uns herab. Kleine Elefanten ziehen eingeätzt im Spiegel des luxuriösen Bades an uns vorbei und wandern fein ausgefräst auf den gläsernen Duschtüren, eine große Whirlpool-Wanne unterm Sternenhimmel dominiert den Raum. Ein Ganzkörperspiegel, viele Fächer, Ablagen und Körbe, edle Keramik und interessante Lichteffekte, die jeweils getrennt schaltbar sind, verblüffen beim Ausprobieren der vielen Schalter. Eine überaus effektive Belüftung lässt Dusche und Raum im Nu trocknen.
Überhaupt scheint Technik ein Lieblingsthema des Herrn Eitermoser zu sein – auch die Lichtplanung ist perfekt. Geschaltet und gedimmt werden die vielen Elemente per Fernbedienung. Im Schlafraum ist der Strom zur Verhinderung von Elektrosmog komplett abschaltbar, beim Verlassen der Wohnung ebenso – an alles ist gedacht. Und natürlich ist auch ein großer Flachbildfernseher vorhanden.

alles im Blick und unter Kontrolle
Mein Lieblingsplatz wird das sogenannte “Kommunikationszentrum”. Ein kleiner Schreibtisch, der nomalerweise PC und Monitor aufnimmt, wenn er sich wegen der unterschiedlichen Nutzergewohnheiten der Gäste nicht gerade in Reparatur befindet ;-) Unser Laptop findet dort seinen Platz, und ich meinen auf dem prächtigen “Häuptlingssitz” dahinter.
Im Couchtisch finden wir zwei prallgefüllte Ordner mit Informationen. Die Entstehung der Wohnung wird dort dokumentiert, man sieht den hölzernen Aufbau, die enorm dicke Dämmung mit Hanf, die technischen Details – alles ist fotografisch festgehalten, selbst für bautechnische Laien eine interessante Lektüre.

da fällt die Auswahl schwer
Für jeden Gast interessant sind die übrigen Informationen – Tips für Einkauf und Besichtigung, Gastronomie und Ausflüge – alles was einen Urlaub erfolgreich und angenehm macht, findet sich dort.
Wir haben einiges davon umgesetzt – eine Tagestour nach München, das auch mit der S-Bahn gut zu erreichen wäre, und zum betriebsamen Chiemsee mit seinen beiden Inseln z.B. Am Abend haben wir uns aber immer wieder auf unseren “afrikanischen Traum” gefreut – eine Oase der Ruhe, schon allein wegen der perfekten Dämmung, die kaum einen Laut von draußen hereinlässt. Vor der Buchung habe ich überlegt, ob Pfaffing-Rettenbach – mitten in der oberbayerischen “Pampa” wenn man Google Maps folgt – eine Reise wirklich wert ist. Im Nachhinein kann ich nur sagen – ein perfekter Standort. Einerseits so ruhig und ländlich wie nur möglich, andererseits sind die meisten Sehenswürdigkeiten im Voralpen- und Alpenland bis hin nach Österreich in kurzer Zeit bequem zu erreichen. Rosenheim, Rott, Mühldorf und Wasserburg am Inn, Burghausen und München liegen in fast direkter Nachbarschaft – Chiemsee, Chiemgau und die Alpen, Schliersee, Kufstein, Kampenwand und mehr sind als Tagestour immer zu empfehlen.
Und wenn man gar nicht soviel herumfahren und sehen will, kann man sich auch im Garten und in der direkten Nachbarschaft wunderbar erholen. Zahlreiche Wanderwege in der Umgebung und eine zauberhaft gestaltete Sitzecke mit Grill und Gartenmöbeln stehen zur Verfügung, für Kinder ist viel Platz zum Toben. Apropos Kinder – bei Bedarf kann man ein zweites Schlafzimmer mit Himmelbett dazumieten. Weitere Informationen, auch zu den Preisen finden sich auf der Website.

zum Seele baumeln lassen schön
Das eigentlich wunderbare an dieser Wohnung aber ist die nie zuvor so intensiv erlebte Gastfreundschaft der Familie Eitermoser. Vom Brötchenservice auf Wunsch über Hilfe bei jedem erdenklichen Notfall und beste Beratung zur Gestaltung eines unvergesslichen Urlaubs – jederzeit ist die Familie ansprechbereit für seine Gäste – vielen Dank, es war sehr schön :))
Schlemmertöpfchen Wow, herrlich! Das wäre auch was für mich. Schließlich ist mein Fernsehzimmer im Afrika-Stil eingerichtet. ;)
Gibt’s auch Fotos vom Sonnenuntergang, den man von den zwei Stühlen aus bewundern kann? Das muss ja magisch sein …
4 January 2012
Alpenhain Käseglocke - Landladen & Verkauf ab Werk - Pfaffing
Lehen 17, 83539 Pfaffing
24-11-2011
Alles Käse, oder doch nicht ?? Auf jeden Fall sind die Kühltheken voll davon. Ganz normale Supermarktportionen neben kleinsten Hotel-Portiönchen und riesigen Großküchenportionen lassen Käseliebhabers Herz höher schlagen. Die Auswahl ist gut aber nicht riesig, an einer Theke wird auch Käse vom Stück verkauft.
Da der mit einem gläsernen Gang verbundene Pavillon neben dem Ladengebäude zugleich als “Kantine” für die gegenüberliegenden Alpenhain-Käsewerke dient, gibt es auch diverse andere Kleinigkeiten wie Schokoriegel, Süßigkeiten, Zeitungen etc. zu kaufen. Das Bistro ist ansonsten zugänglich für jeden Besucher. Zum Festpreis von fünf Euro stehen jeden Mittag zwei Hauptgerichte plus Suppe oder Salat zur Wahl – alles frisch und selbst gekocht von Therese Winklbauer und ihrem Team. Kalte und warme Brotzeiten oder die gepflegte Tasse Kaffee werden ebenso angeboten – perfekt also, wenn beim Anblick der vielen leckeren Käsespezialitäten der “kleine Hunger” kommt.
50 Sitzplätze im Pavillon und noch mal 50 Terrassenplätze stehen insgesamt zur Verfügung – sollte man gar nicht meinen, wenn man vor dem relativ kleinen Gebäude steht. Auf jeden Fall ist das Bistro damit größeren Besuchermassen gewachsen, diverse lokale Veranstaltungen und Feste – im Sommer als Musikevent – finden dort statt.
Im Laden werden neben den bekannten Alpenhain-Spezialitäten auch andere Marken und Produkte verkauft – frisches Brot und Brezn beispielsweise – so wie es sich eben für einen “Landladen” gehört.
Ich habe mich jedenfalls mit leckeren Miniportionen Obazda eingedeckt – gerade passend für das Frühstück in der Ferienwohnung. Und ein Stück etwas ausgefalleneren Schnittkäse habe ich neben diversen Normalpackungen Blau- und Weißschimmelkäse auch noch mitgenommen. Die Preise hatten in etwa Supermarkt-Angebots-Niveau. Richtig günstig waren Großpackungen – z.B. Back-Camembert oder Mozarella-Sticks aus der Tiefkühlung.
Im Bereich der Back-Camembert-Spezialitäten ist Alpenhain übrigens Marktführer, ebenso bei Obazda, eine Spezialität die industriell erstmalig 1994 hergestellt wurde. Ich kannte ihn von meiner Zeit in Bayern her auch nur als selbst zubereitete Käsespezialität (Camembert, Butter und Gewürze, die zerdrückt und vermengt werden). Heute ist Obazda mit Bier (Bier im Käse, nicht dazu ;-)) von Alpenhain meine Lieblingssorte, müsst Ihr mal probieren, wenn Euch Camembert nicht von vornherein abschreckt.
Es lohnt sich also auf jeden Fall, mal reinzuschauen in die Einkaufsquelle der Käsemacher, auch wenn vielleicht nicht das Superschnäppchen abzustauben ist. Aber ganz ehrlich – Geiz ist schon lange nicht mehr geil ;-)
Schlemmertöpfchen Hach ja, Alpenhain! Mein langjähriger Begleiter, was hauptsächlich Obazda und Mozzarella-Sticks angeht. Bei Ersterem war ich geradezu gefesselt von der Gewinnspielaktion, was letztendlich mit einem Schlüsselanhänger und einem Kunststoff-Bierdeckel zu Ende ging. :|
Was den schnellen Hunger allerdings betrifft, ist Alpenhain immer noch die beste Möglichkeit (wohl auch dadurch verschuldet, weil’s die einzige im Kühlschrank verfügbare ist …). :D
26 November 2011
Lenz Offensichtlich ein hübscher Landladen. Bei dem ganzen Käse wird man selbst als Schweizer neidisch. :o
6 December 2011
Quattro Mori - Steinfurt
Lechtestr 3, 48565 Steinfurt
17-12-2010
(updated on 23-11-2011)
21. November 2011
Aus die Maus – und wieder muß ich der Überbringer schlechter Nachrichten sein.
Schon seit einiger Zeit hat das Quattro Mori geschlossen. Bei Nacht und Nebel haben sich die beiden Brüder davongemacht, vorausgegangen sind dem Vernehmen nach wohl Streitereien untereinander.
Eine gute Nachricht gleich hinterher – in Kürze öffnet an gleicher Stelle ein neue Pizzeria (und mehr) – ich werde berichten
17. Dezember 2010
Ein Sonntagabend Ende November – die Lust zum Kochen fehlt, es ist kalt und ungemütlich draußen. Warum nicht endlich mal zum Essen ins Quattro Mori gehen. Wir rufen am Nachmittag wegen einer Tischbestellung an. Es sei auf jeden Fall was frei, Vorbestellung unnötig – zumindest zu dem frühen Zeitpunkt gleich nach der Öffnung, den wir ins Auge gefasst haben. Das scheint aber nicht immer so zu sein, generell ist eine Tischbestellung wohl sinnvoll.
Wir sind also die ersten Gäste und haben die freie Tischwahl. Ich entscheide mich für einen Tisch direkt am, ja eigentlich fast im großen Fenster an der Vorderfront – ein Fehler, wie ich im Nachhinein sagen muß. Zu sehen gibt es bei dem miesen Wetter und früher Dunkelheit nämlich nichts, aber ich empfinde es dort als sehr kühl. Vielleicht könnten leichte Vorhänge zumindest an den Seiten etwas mehr Gemütlichkeit zaubern. Mit zunehmender Gästezahl wird es wohl auch wärmer werden, oder aber man wählt gleich einen Platz nahe dem großen Ofen an der Rückseite des Raumes. “Nett aber nicht optimal” – da kann ich mich meinem Vorschreiber Malagant und seiner Meinung zu den Räumlichkeiten nur anschließen.
Egal – heute sind wir nur zur Nahrungsaufnahme hier ;-) Die Bedienung ist freundlich und schnell, die Preise moderat bis günstig und die Pizza ein Traum. So ein Riesending habe ich noch nicht gesehen. Die Teller sind zu klein, mindestens 2 cm lappt der herrlich duftende Teigfladen an jeder Seite über. Man muß schon ein wenig “schieben”, wenn man der Pizza Herr werden will.
Der Teig ist ausgesprochen lecker und knusprig am Rand, der Belag ausgewogen – nicht zu dick aufgetragen, nicht zu wenig. Der Gorgonzola auf meiner Pizza ist würzig aber nicht unangenehm beißig – mit einem Wort perfekt. Die Brüder aus Sardinien Antonio und Giorgio Manca verstehen ihr Handwerk – soviel ist sicher.
Auf der Speisekarte findet sich alles, was die italienische Küche für uns so attraktiv macht. Antipasti, eine große Salatauswahl, Pasta in allen Variationen, viele Pizzen und natürlich Fleischgerichte. Ob es auch Fisch gibt, weiß ich nicht mehr – ich habe vor mir nur die Abhol-Speisekarte liegen, und da sind auch die Fleischgerichte nicht drauf. Geliefert wird nicht, man muß alles selber abholen, was an jenem Abend auch etliche Menschen taten.
Wir werden auf jeden Fall wieder im Quattro Mori essen. Dann rücken wir ein Stückchen weiter nach hinten, im Blick das Herzstück des Restaurants, den holzbefeuerten Ofen. Oder wir warten bis zum Frühling und essen draußen. Es gibt eine große Freifläche vor dem Restaurant, die jetzt im Winter natürlich etwas verloren aussieht.
Der Name “Quattro Mori” leitet sich übrigens von der sardischen Nationalflagge ab – ein rotes Kreuz auf weißem Grund, in jeder Ecke ein “Mohrenkopf” mit weißem Stirnband. Die Sarden sind sehr stolz auf ihre eigene Flagge, und so ziert eine Version auch die Speise- und Visitenkarten des Restaurants.
PS: die Sternenzahl ist durchaus noch steigerungsfähig – schau’n mer mal nach dem nächsten Besuch :)
Schlemmertöpfchen Der Laden hat zwar schon zu, aber trotzdem halte ich es noch für nötig, die Jahreszahl beim Dezember von 2011 in 2010 umzuändern … ;)
23 November 2011
Bobbys Bistro - Steinfurt
Emsdettener Str. 1, Café Gastronomie - indische Küche, 48565 Steinfurt
17-12-2007
(updated on 21-11-2011)
21. November 2011
Anscheinend ist Borghorst ein schlechtes Pflaster für innovative gastronomische Unternehmen. Auch Bobby hat uns seine wunderbaren Küchenleistungen entzogen. Nach Differenzen mit dem Vermieter wurde sein Bistro vor einiger Zeit geschlossen :´((
Nun können wir nur auf einen adäquaten Nachfolger hoffen, der Vermieter favorisiert aber wohl eher einen “Dienstleister”.
17. Dezember 2007
Ich liebe die Wohlgerüche der indischen Küche seit meiner Ausbildung vor vielen Jahren in Köln. Tür an Tür wohnte ich mit Inderinnen, Philipininnen und (damals) Jugoslawinnen. Alle haben auf unserem Flur gekocht, was das Zeug hielt, aber am besten gerochen und geschmeckt haben die Gerichte der Inderinnen. An philipinische Gerichte kann ich mich kaum erinnern und „zum Jugoslawen“ gingen wir regelmäßig um die Ecke oder in die Kölner Altstadt.
Aber indisch, das war schon was Besonderes – der Duft von Curry und Kokos, Schärfe und Süße, Cutneys und Currys. Aus dieser Zeit habe ich meine kreative Art des Kochens beibehalten. Sehr scharf, viele exotische Gewürze, und Fleisch am liebsten in Ragoutform (Currys).
Nun gibt es seit einigen Wochen ein neues Restaurant in Borghorst – zentral gelegen in der Fußgängerzoneam am Beginn des Quartiers Emsdettener Straße. Rund um die Ecke zur Münsterstraße zieht sich das Lokal mit seinen großen Schaufensterfronten. Glück gebracht hat es wohl keinem Inhaber bisher so richtig – zu oft wurde gewechselt. Einmal brannte das Lokal ganz kurz nach einer Neueröffnung wieder aus. Besucht habe ich es einmal vor langer Zeit, als noch ein Edel-Italiener, der sich heute neben dem Altstadt Lisboa niedergelassen hat, dort residierte. Alle folgenden mehr oder weniger erfolgreichen Versuche mit verschiedenen Nationalitätenrestaurants sind an mir vorbeigegangen.
Jetzt also Bobbys Bistro. Gelesen hatte ich ja schon darüber in der Zeitung, dass der freundliche Herr Bobby – ein Inder, das Lokal übernehmen und etwas ganz Neues dort etablieren will. Soweit ich mich erinnere kommt er auch nicht aus der Restaurant-Branche, sondern will einfach mal was anderes machen (wie gesagt, genau weiß ich das aber nicht mehr).Vergangenen Sonntag auf der Heimfahrt vom Nikolausmarktes in Burgsteinfurt, schaute uns das Bistro aus seinen großen Fenstern so einladend an, dass wir gar nicht anders konnten, als auszusteigen und uns das Abendessen auswärts zu gönnen. Ein Parkplatz war schnell gefunden – ein kleiner Fußweg durch die weihnachtlich geschmückte Münsterstraße – und schon standen wir vor dem Haus. Schnell die Speisekarte in einem der Fenster studiert – unverschämt günstig – also nichts wie rein in die gute Stube.
Ein großer halbrunder Raum empfängt uns – rundum große Fenster mit schönen Dekorationen, überall Gläser mit Teelichtern, Dekorationen mit Lichterketten, dem Bistro-Charakter angepasste Korbmöbel im Kolonial-Style. Alles nichts besonders wertvolles – aber liebevoll ausgesucht, dekoriert und durch die (in diesem Fall) angenehm schummerigen Lichtverhältnisse in dem großen Raum unerhört wirkungs- und stimmungsvoll. Wir nehmen an einem großen Tisch mit wunderschön bemalten Stühlen aus Indien Platz – ob diese echt sind wage ich nicht zu beurteilen – ist auch egal, mir gefiel es. Ebenso die Theke mit den vielen Beleuchtungselementen, und einer kleinen Sitzgruppe am Ende, die den Dreh- und Angelpunkt des Lokals bildet. Nichts von Bollywood, wie ich es in etlichen Qype-Beiträgen schon mal gesehen habe. Gott sei Dank – sonst wäre das auch mein erster und letzter Besuch hier. Dafür wunderbar gemütliche Höhlenatmosphäre, ich fühle mich auf Anhieb wohl. Die absolut chillige Musik in angenehmer Lautstärke trägt ganz wesentlich dazu bei.
Der freundliche Herr Bobby beherrscht die Szene – er ist allein, scheint viele der Gäste persönlich zu kennen. Das Lokal ist allerdings auch nur spärlich besetzt – hoffentlich kein schlechtes Omen, liegt vielleicht nur an der Uhrzeit. Schnell bringt er uns eine übersichtliche, gut gestaltete Karte. Die Auswahl ist nicht allzu groß, die Preise absolut moderat. Später weiß ich auch warum. Die Portionen sind wie die Preise nicht allzu groß – ein Bistro-Imbiß eher, dafür sehr schmackhaft. Es gibt Huhn und Lamm, Salate und Nachtisch – ob Suppen und welche anderen Fleischsorten weiß ich nicht mehr. Leider gibt es auch noch keine Website, auf der man vorab schon mal nachschlagen kann – kommt ja vielleicht noch.
Ich habe mich jedenfalls für ein Hühnchen-Tikka, mein Mann für ein Hühnchen-Curry entschieden. Beim Tikka fragte Bobby nach, ob normale Schärfe ok sei. Ich bat um eine schärfere Version, werde aber beim nächsten Mal noch ein wenig zulegen. In angemessener Zeit standen das Curry in einem Topf über einer Flamme und mein Tikka brutzelnd auf einer feuerfesten Platte vor uns. Auf den Tellern war Reis, ein wenig Salat (klein aber fein) und ein kleines frittiertes Fladenbrot angerichtet. Wie gesagt, keine Riesenportion aber riesig lecker – und mit 6,50 Euro auch sehr günstig. Wer richtig ausgehungert ist sollte vielleicht nach größeren Portionen fragen, oder mit Salat, Suppe und Nachtisch ergänzen. Mir hat es eigentlich gereicht, fühlte ich mich danach doch auch nicht so „abgefüllt“ wie sonst nach so manchem Restaurant-Besuch.
Bobby, der freundliche Wirt, bediente uns schnell, effizient und sehr freundlich, die Umgebung hatte absolutes Wohlfühl-Potential, das Essen war schmackhaft, und als Zugabe hat man einen guten Blick auf das, was sich so tut in Borghorsts guter Stube. Was will man mehr. Ich bin jedenfalls bestimmt nicht zum letzten Mal in Bobbys Bistro gewesen – hoffe nur, dass ihn nicht das Schicksal seiner Vorgänger ereilt. Allerdings ist das Bistro-Programm, das den ganzen Tag z.B. auch mit einer Frühstückskarte abdeckt, vielleicht erfolgreicher als ein reines Abendlokal – Schau´n wir mal.
Ostara Gebe auch hilfreich und gut dazu.
Habe schon länger überlegt, bei Bobby mal rein zu schaun. Dank deinem Beitrag werde ich das jetzt auch tun. :-)
30 May 2008
meme @Ostara - da wünsche ich Dir doch viel Genuß und Vergnügen. Wie ich letztens in der “WN” las, gibt es jetzt ja auch noch einen “Biergarten” - allerdings kann ich mir nicht vorstellen kann, wo der wohl sein mag.
30 May 2008
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