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Kinder-Flohmarkt Ansgarkirche - Altona
Bernadottestraße, Hamburg
20-04-2013
(updated on 22-04-2013)
Für den Besucher sei zu sagen: Nichteltern sollten sich hier fernhalten. Erstens beträgt der Anteil an Nichtkinderwaren trotz der Anzahl von sicher 80 Ständen maximal 5%. Zweitens ist der Streß hier enorm - und das auch für erfahrene Elterntiere. Der Andrang ist enorm, das Gedränge unfassbar, vor allem an Tagen, an denen es nicht regnet. Draußen geht es noch, aber auch da wird hemmungslos geschoben und gehauen. Daziwschen Unmengen kleiner Kinder, die irgendwie als Gruppe mit anderen Kindern oder Erwachsenen durchs GEwühl kommen wollen. Okay- das ist normal für Kinderflohmärkte - aber das Grauen wartet im eigentlich großen Gemeindesaal. Und das ist der Grund für den Abzug: Die Stände sind hier so ungeschickt gestellt, dass nur zwei Personen aneinander vorbei passen. Katatrophal! Man stelle sich vor: Auf jeder Gangseite möchte jemand Waren gucken. In der Mitte jemand vorbei in beider Richtungen - das ist, wie die Autobahn einspurig. Dauerstau, irres Gedränge, Angst für die kinder programmiert - und dauern versuchen Gespanne aus mindestens 1 Erwachsenem + 1 Kind sich zwischen anderen ähnlichen Gespannen durchzuschieben. Alle daruaf bedacht, ja zusammen zu bleiben und panisch am Kämpfen um die Positiion. Mit Kindern unter 4 ein Albtraum - jedesmal frage ich mich, warum wir uns das alle antun. Aber viele Mütter scheinen indolent, stehen schnatternd mit anderen Müttern am Gang und sperren extra breit alles frei, ihre Kinder kaum beachtend... sind Väter doch die besseren Eltern? Können die Organisatoren das nicht besser oder wollen sie dieses Chaos? Oder akzeptieren sie es, weil es anderswo kaum anders ist?
Dennoch muss man sagen, dass das breite und oft gute Angebot doch reizt. Hier findet man alle Kategorien. Alle Presilagen. Die zickige Möchtgerntussi, die Designerschühchen in Lackrot unbedingt nur für 79 Euro loslassen will. Den englischen Familienvater, der alles einfach nur charmant loswird weil er günstig ist. Die offenbar weniger Betuchten mit dem einfacheren Geschmack, die Lillifee und Barbie in Grellrosa aufbieten und den akadmischen Antroposophen Schmerzstöhner entlocken, während sie ihre Anna-Sophie-Kunigunde wegziehen. Die Edel-Ökos, die mit Wehmut dem ergonomischen Fussbett für 99 Euro hinterherblicken, es aber günstig machen, weil es so sein muss bei politiischer Elternsolidarität. Und die Mütter. Die Othmarscher Pferdeschwanzträgerinnen in Blond und teueren Understatementfunktionsdesignermode in Grau bis Blau. Die Bahrenfelder Sozialmuttis in weniger schlank mit Leggings. Die, denen alles egal scheint, auch wenn der Sohn nicht Kevin heisst. Und die immer fröhlichen, die gleich vier Anfängerkinder haben, die nie geschrien haben, alles essen, und denen bunte Wollmützen gefallen. Und die Netten. Und die Doofen. Und die Väter, meist still, stoisch, pragmatisch, nett. Flohmarkt ist einfach immer schön, ich kann es wenigstens nicht lassen... und die Beute hier immer gut. Auch wenn meine Arme schmerzen, weil ich meine Kleine immer wieder ziehen, zerren und schieben musste um sie nicht zu verlieren oder von unliebsamen Attraktionen fernzuhalten....
Rautgundis Ja dann kauf deiner Kleinen und dir eine Strickliesel und dann macht ihr einen schönen langen Strickbändel und da haltet ihr euch dann alle dran fest wenn es das nächstemal so weit ist dann verliert ihr euch niemals im Gedränge.
Hab ich jedenfalls am Warentauschtag schon mal gesehen. Mutter, Vater und zwei Kinder hingen da dran. Denen machte das tierisch Spaß.
21 April 2013
Jienni grins
Solche Märkte sind ganz toll, wenn man noch zum entsprechenden Klientel gehört :-)
Interessant werden sie dann wieder, wenn man Enkel hat ;-)
22 April 2013
Sweet Suburbia - Ottensen
Eulenstr. 49, 22765 Hamburg
12-04-2013
Buskam - Göhren
Findling, 18586 Göhren
02-04-2013
(updated on 03-04-2013)
Spaß beiseite. Ich mag Schären. Ich mag alle kleinen Felsen, die im Meer herumliegen, wenn sie nicht gerade meine private Titanic aufschlitzen. Ich liebe es, wenn warme Sonne auf schwedischen Granit fällt. Und hier am Buskam (auch Buskamen oder Buhskam, was der Name bedeutet, ist nicht eindeutig geklärt...) gefällt mir besonders die Geschiochte, die vermutlich nicht wahr ist: Nämlich dass die Göhrener einstmals ihre Hochzeiten auf diesem Steinchen feierten, indem sie hier hinaus paddelten, mit Kähnen, es sind ja nur 350 Meter vom Göhrener Strand nach Norden, da kann man sogar vorher schon mal einen Schnaps trinken, vielleicht, und dann haben sie hier schöne Hochzeitsreigen getanzt. Zwischen den Wellen. Das gefällt mir gut. Hätte ich sofort mitgemacht! Aber ohne Schnaps.
Ich mag Rituale, die die Natur involvieren, vor allem, wenn es so mystische Orte wie dieser einsame Steinblock sind (und wenn nicht irgendwelche Menschen das ganze um 1933 initiiert haben). In diesem Fall war der Stein schon in der Bronzezeit eine begehrte Kultstätte, davon zeugen kleine Aushöhlungen auf der Oberseite des Felsens (so genannter Näpfchenstein). Die Christen steuerten im Rahmen der Missionierungszeiten den Mythen dann auch bald durch Aufstellen eines eisernen Kreuzes auf dem Stein entgegen. Und natürlich gibt es viele viele Sagen, Hexen, Meerjungfrauen, Seeungeheuer und ungeahnte Fischfänge unerklärlicher Tiefseemonster am Buskam... Leider war der Fels aktuell vom Land aufgrund der Winterstürme nicht so schön sichtbar.
Und immerhin ist er nicht ganz klein, sein Volumen beträgt etwa 600 m³, das Gewicht wird auf 1600 Tonnen geschätzt, der Umfang mit 40 Metern angegeben. Und es gibt hier noch keine Bad Banks und Auslandsinvestoren....
sidifferent Wieviele Gäste passen denn da drauf, auf dieses Steinchen ? Mit und ohne Alkohol ? .-)
Aber Scherz beiseite, ich bin auch ein Fan von dem schwedischen Schäregarden. Kennst Du Husarö ?
Schöner Beitrag, mostro, vielen Dank !
2 April 2013
Kleinbahn Rasender Roland - Göhren
Göhren
29-03-2013
(updated on 03-04-2013)
Auch hier hatte ich erst Vorbehalte. "Rasender Roland" klang nach martialischer urpreussicher Heimatgerfühlglutamatküche. Oder Karl May.
Aber es war so schön. Tatsächlich hatte ich so viele Kindheitserinnerungen als ich in die engen Wagen der Dampflok stieg, die sich bildschön durch den Schneesturm nach Sellin Ost kämpfte. Weit entfernt vom Luxus á la Mord im Orientexpress ist das hier ein echter alter Personentransport. Es riecht.... wie riecht es? Nach Kindheitserinnerungen in der Bahn, damals 1960er Jahre, kleine rote Waggons, Linoleum, Öl, Rauch, komische alte Putzmittel, Bohnerwachs? Gibt es das heute noch? Und dann kommt auch noch eine Schaffnerin und knipst wundervoll graziös beamtinnenhaft ein Loch in die Fahrkarte, die keinerlei Strichcodes oder anderen Markierungen des Computerzeitalters aufweist. Und für die Familie für 3 Stationen ganze 3,80 Taler, äh Mark, äh Eurodinger kostet... die Geräuschkulisse ist filmreif aber echt: Rattern, Knattern, Dampfpfeifensignal laut, Rumpeln, alles schön langsam. Dazu bollert ein zylindrisches Gebilde, das die Heizung ist, und sie heizt auch.
Auch die Kinder, die bisher keine Kindheitserinnerung an so etwas haben, sind fasziniert wenn auch nicht gerührt - und haben jetzt auch so eine Kindheitserinnerung, auch wenn es hier nicht stundenlang geht und das unzählige Umsteigen von D-Zug zu D-Zug ausfällt, weil in Göhren Endstation ist.
Zur Geschichte:
Die Kleinbahn auf Rügen wurde als "Bäderbahn" 1895 gegründet und bereits im selben Jahr wurde die Strecke Putbus-Binz eingeweiht. Bald entstand ein riesiges Kleinbahnnetz mit einer Spurweite von 750 mm. Um 1918 bestand eine Streckenlänge von fast 100 km. Die heute noch betrieben Strecke Putbus – Göhrenerweis sich schnell als die wirtschaftlichste Strecke. Die sogenannte "Bäderstrecke" war trotz Anschaffung zahlreicher Waggons und Loks dann baald und oft überlastet. Eine Erweiterung durch Umspurung auf die Regelspur wurde diskutiert aber nie realisiert. Die große Blütezeit der Strecke endete 1914. Die Nachkriegszeit und die Inflationszeit waren hochproblematisch, zeitweilig wurden Fahkarten mit Gemüse und Getreide bezahlt. Dennoch überlebte die Kleinbahn dann auch die Nazizeit und die DDR, in den 1950ern begann ein neuer Toursimusschub auf Rügen und die BAhn wurde wieder gebraucht - man ergänzte ab 1952 durch Loks und Waggons der Reichsbahn, vor allem sächsischer Schmalspurstrecken. Daher ist die Mehrzahl der heute hier genutzten Personenwagen sächsischen Ursprungs.1976 war eine Stillegung geplant, die aber gerade noch verhindert werden konnte. Nach dem MAuerfall wurde die Kleinbahn dann privatisiert - die neu gegründete Rügensche Kleinbahn GmbH übernahm ab 1996 die Betriebsführung. Seit März 2008 führt die "Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH" (lustigerweise dann wieder aus dem sächsischen Jöhstadt stammend) den Betrieb der Strecken, nun unter dem Namen „Rügensche Bäderbahn“.
Man darf gespannt sein, was im Lauf der Jahrzehnte noch hier alles geschieht - aktuell ist die Bahnlinie aber so populär, dass man eigentlich nicht um sie fürchten muss....
Wanderung zum Nordperd - Göhren
Göhren
02-04-2013
Interessanter ist meist die akustische Kulisse. Die Buchen rauschen oben, unten rauscht die Brandung, aber das Rauschen ist unterschiedlich, das oben eher raschelnd, knackend, knisternd und trocken, das unten rollend und brodelnd, dahinter heult der Wind auf und ab crescendo-decrescendo - ein nicht unbedingt harmonisches aber imposantes Konzert der Gewalten....
Und auch die Farben kontrastieren auffällig: Oben das Graubraun der Blätterreste und Stämme (im Winter), dazwischen helle blendende Schneefleckchen, dahinter unten plötzlich das leuchtende Türkis des Meeres, das kreidig getrübt ist und im Sturm schäumt. Im Himmel regiert ein ganz anderes, klares, windiges Blau...
Auf dem Weg zur Spitze der Landzunge passiert man allerdings auch Zeichen der menschlichen Zivilisation, hierunter den 2009 restaurierten Sturmsignalmast von Göhren, der ab 1879 den Schiffen anzeigte, ob die Fahrrinne im Greifswalder Bodden passierbar war und eine noch nicht sehr beeindruckende Eiche, die 1928 zum 150. Geburtstag Turnvater Jahns gepflanzt wurde (kann ja noch werden...).
Am südlichen Rand des Nordperds hat man von den Klippen aus dann aber einen freien Blick nach Osten und vor allem nach Süden entlang der Küste über Lobbe nachThiessow. Hier gibt es auch einen kleinen zumeist durch dei Bäume windgeschützten Rastplatz mit Aussicht.
Und dann geht es zwischen den kleinen Häuschen wieder zurück nach Göhren zum Aufwärmen (optimalerweise im Café der "Villa mit Sonnenhof")... insgesamt ein abwechslungsreiches Areal für kleine Wanderungen!
P.S.: für Kleinkinder unter 5 Jahren ist dieser Klippenspaziergang definitv nur geeignet, wenn die Eltern sie angeleint haben oder erfahrene American Football-Spieler sind, die immer noch rechtzeitig angehechtet kommen...
Aussichtspunkt Klein-Zicker - Thiessow
Dörpstrat 23, 18586 Thiessow
01-04-2013
Aber der kleine Weg lohnt sich auf jeden Fall: Auf dem Hochplateau hat man eine wunderbare Aussicht über den Greifswalder Bodden, nördlich der Grosse Zicker mit seinen waldigen Hügeln und dem kleinen Hafen, südlich die Landzunge von Thiessow, vor einem das Meer in voller Pracht und Weite, auch wenn hier am Horizont Festland, Teile von Rügen und die Insel Vilm liegen.
Wie viele Halbinseln an der Ostseeküste hat auch diese eine lange Vergangenheit in militärischer Geschichte. Die Schweden planten um 1806 hier unter Gustav IV. Adolf die Errichtung eines Hafens mit kaufmännischer Siedlung, es wurde vermessen und ein Hafenbecken für tatsächlich 300 Schiffe geplant. Man plante tatsächlich eine größere Stadt aus dem Boden zu stampfen, mit militärischen Gebäuden (Akademie, Kaserne) und zivilen Bauten wie sogar einem Theater. Das Projekt wurde enthusiastisch begonnen, aber schnell von einem sehr harten Winter blockiert. Bereits 1807 kamen dann die Franzosen und besetzten die Region, somit waren die hochgesetzten Pläne erledigt - die Franzosen hatten unter Napoleon dann auch keinerlei Verwendung für die bereits erstellten Bauten und sogar noch die Energie, diese bereits 1811 wieder abreissen zu lassen.
Insgesamt ist zu sagen, dass die Idylle dieser Halbinseln so beeindruckend ist, dass ich froh bin, dass niemand hier eine größere Stadt errichtet hat!
Lotsenturm und Lotsenwache Thiessow - Thiessow
Hauptstr. 36, Anlaufstelle, Haus des Gastes, 18586 Thiessow
28-03-2013
Mir bleibt nur übrig, zu sagen, dass sich der Aufstieg vom westlichen Strand Thiessows auf den Lotsenberg wirklich lohnt. Die künstlich aufgeschütteten Hänge aus dem dreissigjährigen Krieg lassen einen ganz schön ins Keuchen kommen, zum Glück sind sie bewaldet, so dass der Ostwind nicht noch über den Hügel fegt. Nach steilem und rutschigen Pfad (zum Glück mit Geländer) gelangt man an den Fuß des Turmes - und nun ergibt sich, dass nicht etwa die Schönheit des Turmes das Erklettern weiterer Stufen bis zur oberen Plattform begründet, sondern die Tatsache, dass man vom Plateau am Fuß des Turmes quasi keinne Aussicht hat. Das liegt an den unzähligen dichten Bäumen, die nur kleine Ausschnitte von Strand und Land frei geben. Also sollte man in jedem Fall den einen Euro Eintritt (Automat! Nimmt fast alle Münzen!) opfern und hinauf steigen, denn von hier oben sieht man die ganze schöne Halbinsel Mönchgut in voller Pracht. Das lässt kurzfristig den scharfen kalten Wind vergessen...
Unten die Strände, dahinter im Norden der schwarzgrüne Kieferwald an der Küstenlinie, dahinter die ockergelben Steilküsten von Lobbe und Göhren. Wie schmal die Landzunge teilweise ist, sieht man nur von hier! Westlich dann der silberblaue Zicker See, die "Lagune" Rügens, um ihn herum die schönen Hügel von Klein und Groß Zicker als landschaftliche Antagonisten. In der Ferne die Halbinsel Alt Reddewitz, und der Blick schweift noch weiter... Und überall die See...
Also, klettern und schauen. Aus dem Ort Thiessow ist der AUfstieg übrigens nicht so steil.
Jienni Als wir da waren, war das Wetter zu mickrig, so dass wir nicht aufgestiegen sind – beim nächsten Mal aber ganz sicher!
1 April 2013
Wanderung von Gager über die "Zickerschen Alpen" - Gager
Gager
27-03-2013
Eine der schönsten Wanderungen ist die über die "Zickerschen Alpen", die man von Groß Zicker oder Gager aus unternehmen und beliebig weit ausdehnen kann. Wir starteten am Hafen von Gager, der wie bereits berichtet eher durch seine Blicke auf das Hagensche Wiek als durch eigene Qualitäten glänzt. Entlang der Häuser führt ein Strässchen nach Westen am Nordrand der Halbinsel entlang. Hier immer wieder nette kleine Häuschen am Hang, vor dem Wiek Schilfrohrfelder, knorrige Bäume im Wind.
So geht man mehr als einen guten Kilometer nach Westen bis die Strasse endet und man nach Süden in die "Berge" aufsteigen kann, das sind natürlich nur Hügel, aber immerhin steigt man bis auf 66 Meter Höhe zum Bakenberg auf und es ist doch recht steil. Was hier anders ist als auf anderen Hügeln der Umgebung, ist die weite Grasfläche, die die Hügelgipfel bedeckt. Nur wenige "Nester" mit Sträuchern oder Bäumen finden sich im weiten Grün (jetzt eher Braun). Dadurch entsteht ein optischer Eindruck, wie man ihn eher in Irland oder Teilen Südenglands kennt, ich erinnerte mich komischerweise an einen Ausflug zum Boxhill in meiner Kindheit, dieses endlos wirkende Gras - hier gelangt man dann auf die "Hochebene", von der aus man einen wunderbaren Blick hat: Vor allem der Kleine Zicker mit der Meerenge südlich von hier ist ein toller Anblick, so leuchtend Wasser und Klippen, dahinter der Zicker See wie eine Lagune, dahinter dann der Lotsenberg. Westlich sieht man den Greifswalder Bodden, die Insel Vilm schimmert nordwestlich dunkel, flach und langgezogen. Und nach Osten blickt man über das teilweise recht schmale Land von Mönchgut, die Kieferwälder südlich von Lobbe, im Norden die Häuser und auch die östlichen Steilküsten bei Göhren, im Norden die Häusertürme von Baabe, westlich davon der Sporn von Alt Reddewitz - ein wunderbares Flickenmuster aus Wasserflächen und Land mit Hügeln, Wäldern und Brachland... Auch hier sprechen die Bilder besser als Wiorte es können - jetzt im Winter ist das Licht sicherlich etwas ganz besonders, da viele Flächen heller leuchten, im Sommer dürften die Grüntöne weichere Kontraste bewirken...
Dieses ist einer der raren Orte, die ich in jedem Fall wieder aufsuchen würde!!
Kirche Groß Zicker - Gager
18586 Gager
27-03-2013
Leider ist die Kirche erst ab Ostern geöffnet - und so stand ich im März 2013 hier im Schneesturm. Und konnte mit viel Mühe nach Halt suchend auch ein paar schöne Fotos des wirklich sehenswerten Friedhofes neben der Kirche machen - hier hätte man (zumindest bei diesem freundlichen Wetter) sicher auch "The Fog" drehen können. Die uralten Grabkreuze aus Stein haben etwas wunderbar archaisches, erinnern fast an keltische Friedhöfe in North Wales...
Tja, leider war die Kirche nun geschlossen - allerdings hätte ich meine Kinder auch nicht durch den Sturm von Auto zur Kirche bringen können, so sehr wehte es...Zu den ältesten Ausstattungsstücken der Kirche gehören laut Angaben Dritter ein Sakramentsschrein, die Altarmensa und eine Glocke aus dem Mittelalter sowie eine barocke Kanzel, die Orgel der Firma Grüneberg stammt von 1864.
Jienni Eine sehr hübsche kleine Kirche (auch im Schneesturm) … schade, dass sie noch zu war.
1 April 2013
Leckermäulchen76 Diesmal heißt es nicht nur vom Winde verweht, sondern auch noch vom Sturm davon gejagt…
3 April 2013
Strand von Klein-Zicker und Thiessow - Thiessow
Dörpstrat 2, 18586 Thiessow
26-03-2013
Der Blick schweift in alle Richtungen - hier der Hügel des Kleinen Zicker, der manchmal an den Schwarzwald erinnert, dort der Zicker See mit seinen Schildrohrfeldern, die der Wind eisig verweht, hinten im Südosten der waldige Lotsenhügel, im Südwesten das Ende der Insel - und hier der weit ausladend geschwungene und breite Strand, aktuell bei Ostwind eher ein Schauplatz ruhigeren Wassers und niedriger Wellen....
Jienni Schöner Tipp! Wie die meisten Menschen mag ich Sonnenuntergänge sehr gern und freue mich, wenn jemand verrät, wo man diese genießen kann :-)
1 April 2013
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