Böhmische Straße 18, 01099 Dresden
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last updated on 02-06-2009:
Entzückendes Lädchen, das man so schnell nicht verlässt, schon gar nicht ohne aus dem liebevollst zusammengesuchten Sortiment etwas mitzunehmen.
Die Palette der angebotenen Zauberhaftigkeiten ist breit:
Süße Kleinmöbel, skandinavische Kindermode, Umstandsmode, die ihresgleichen sucht, sexy Stilldessous (nein, das ist KEIN Widerspruch in sich) und natürlich ein Pläuschchen.
Durch und durch liebreizend und unter stilbewussten Müttern schon als Kult-Geheimtipp gehandelt.
Tiergartenstraße 1, 01219 Dresden
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last updated on 30-05-2009:
Unse Zoo mausert sich! Mit schwindelerregender Geschwindigkeit wird er immer erfreulicher. Immer mehr Guantanamo-Käfige fallen der Abrissbirne zum Opfer und weichen lichten, großzügigen, artgerechten (so weit ein Zoo das eben leisten kann) Gehegen. Die neueste Errungenschaft soll ab Juli eine Katta-Insel sein. Wir kennen schon eine aus dem Duisburger Zoo und freuen uns sehr darauf: Ohne trennende Gitter oder Scheiben kann man die munteren Halbaffen bei ihren Turnübungen im Geäst beobachten.
Auch das Giraffenhaus: ein architektonisches Schmuckstück! die Stadtplaner Dresden sollten sich an diesem originellen aber unaufdringlichen Solitär ein Beispiel nehmen.
Dank der preisgünstigen Jahreskarte (25 Euro inklusive Kinder unter 3) gehe wir fast jede Woche und entdecken immer wieder neue Tiere. Zunächst besucht man natürlich die Stars: Thabo-Umasai, den kleinen Elefantenbullen, Jago und Layla das Löwenpärchen, Max das furchterregende Krokodil und die Orang-Utans.
Aber das letztemal haben wir zum erstenmal die Käuzchen entdeckt. Und die Mini-Zwergmäuse im Zoo unter der Erde. Und ein Emu hatte Eier gelegt….ach, wir lieben ihn, unseren Zoo.
Und-ja, die Warenwelt am Ausgang ist ärgerlich, aber mittlerweile gehen wir einfach durch die Eingangshalle wieder raus (Vorwand: ach, lass uns nochmal die Schildkröten angucken”) um das sonst unvermeidliche Genöle zum Ausklang zu umgehen.
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Obergraben 6, 01097 Dresden
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last updated on 29-05-2009:
Dieser sehr erfreuliche neue Laden ist eine wirkliche Bereicherung für Dresden. Man fühlt sich wie ein gern gesehener Gast im gemütlichen Wohnzimmer der netten Frau Schneider-Lange und den zahlreichen Noa-Fans dieser Stadt brauch ich ja zu den Schönheiten und bezaubernden Details dieses Labels nix mehr zu erzählen….
Aus der erste Kollektion, die sie hier präsentiert, hat sie vielleicht etwas sachlichere Stücke herausgepickt als ihre Kollegin Madame Tendresse, aber gerade das ist ein reizvoller Kontrast.
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Köpckestraße 1, 01097 Dresden
Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung / Jägerhof
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last updated on 29-05-2009:
Immer auf der Suche nach Kinderbelustigungen für Regentage habe ich unverzeihlicherweise um dieses Museum lange Jahre einen Bogen gemacht. “Volkskunst” klang so trutschig, so nach Erzgebirgsschnitzereien à la Striezelmarkt und in Touristenfallen-Shops hundertmal gesene, Engelchen, Sterne, Krippen….gääähn.
Bis heute: Ich besuchte mit meinen zwei Mädels (10 und 3) eher zufällig das Museum auf der Suche nach einem trockenen Plätzchen.
Das Erdgeschoß war in der Tat nett aber unspektakulär (Bauernmöbel, Webstühle, Blaudruckmodeln etc etc), aber dann!
Die zweite Etage ein Wunderland! Spielzeug, Karussellpferde, Krippen wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, das Beste von erzgebirgischen Schnitzern durch die Jahrhunderte, Kunstwerke, die man nur mit der Lupe betrachten konnte (und durfte): Fichtenwälder in Kirschkerne geschnitzt und zum Entzücken meiner Kinder: Zwei Schaukästen, die auf Knopfdruck zum Leben erwachten-mechanische Figuren, die ein Erzgebirgsdorf bevölkern, über und unter Tage.
Besondere Attraktion: Die Tür, die sich immer nur für eine Sekunde öffnet und den Blick auf den gruseligen Bergerksgeist freigibt.
Außerdem: Ein liebvollst gestalteter Kinderpfad (Hinweis: “Eltern haften an ihren Kindern”)mit Schubkästen unter fast jeder Vitrine, aus denen die Kleinen Herrlichkeiten wie eine kleine Barbiewelt, Nussknacker mit Nüssen zum Knacken, ein großes Klöppelspiel mit Anleitung etc ziehen konnten und damit spielten während Muddi sich an den Exponaten ergötzte. Der Clou: Das Mini-Erzgebirgskostüm für die kleine Sie und den kleinen Ihn zum Verkleiden.
Oben dann-spektakulär gings weiter- die Puppentheatersammlung. Auch hier wieder unbestrittener Höhepunkt: Der Puppentisch mit Künstlerpuppen zum Selberspielen. Wir waren so vertieft, dass nach einiger Zeit die Aufsichtsdame kam und liebevoll-besorgt fragte, ob es uns gut ginge.
Überhaupt ganz auffällig: Extrem nettes Personal (das kennt man ja aus manchen Museen GANZ anders) und bedauerlich wenige Besucher.
Für uns eine wunderschöne Neuentdeckung in der Dresdner Museumslandschaft, die wir ab sofort an jeder Ecke weiterempfehlen werden.
Wieviele schöne Nachmittage hätten wir hier schon verleben können!
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Arnstadt
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last updated on 23-03-2009:
An einem der wenigen herrlichen Tage dieses Frühlings stolperte ich auf einem Spaziergang durch Arnstadt auf diese malerische Burganlage. Neideck ist eine pittoreske Ruine mit einem weithin sichtbaren, eindrucksvollen Turm, der gegen einen freiwilligen Obolus erklettert werden kann und einen großartigen Ausblick auf Arnstadt bietet, das sich in den letzten Jahren enorm verhübscht hat.
Die Überraschung der Woche waren für mich aber die minuziös und aufwändigst angefertigten Modelle berühmter Bauwerke, die der Verein Burg Neideck angefertigt und dort aufgestellt hat.
Ein maßstabsgerechtes Modell des Erfurter Doms beisielsweise wurde aus Tausenden kleiner Sandsteinquaderchen errichtet, jedes Turmspitzchen originalgetreu nachgebildet. Wunderschön!
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