Picture

I'm seecago from Hamburg. I've been Qyping since 22-04-2008

"Erst gehen lernen, dann laufen!"

Add as contact

Compliment

More about seecago

Statistics
  • Reviews: 58
  • Friends: 5
  • Invitations: 0
  • Photos added: 16
  • Videos added: 0
  • Places categorised: 7
  • Events added: 0
  • Checkins: 0
  • Compliments received: 130
  • You're hot:0
  • You're hilarious:2
  • I agree with you:12
  • Write more:4
  • Cool guide:0
  • Awesome group:0
  • Amazing profile:0
  • Great photo:1
  • Well written:25
  • That's useful!:86

NewbieBadge RookieBadge PioneerBadge PhotographerBadge InsiderBadge ExpertBadge TravellerBadge PhotojournalistBadge TotallyWiredBadge HardToPleaseBadge

See all 10 badges


  • User photo: sidifferent
  • User photo: Deanice
  • User photo: HellaWahnsinn
  • User photo: SGH
  • User photo: Fast-Flow

View all 5 contacts

seecago's Qype profile

Ristorante Casa Isoletta - Sachsenhausen

Babenhäuser Landstr. 1, 60599 Frankfurt am Main

09-02-2012

Das Casa Isoletta ist so etwas wie die Management-Kantine der nahegelegenen Deutschland-Zentrale von Ferrero. Also: Alles sehr italienisch korrekt und perfekt, weil es jederzeit auch ein “capo” sein könnte, der hereinschneit, also ein “Wichtiger”. Also: Weiße Stoffservietten, wie von Mama gestärkt, blütenweiße Ober-Oberhemden, schwarze, lange Vorbinder ohne einen Hauch von Flecken. Italia – sempre bella figura! Es gibt zum Beispiel einen bemerkenswerten Lunch für € 19,50:
Insalata mista – so wie sich gehört, klassische Vinaigrette, schöne Optik. Folgen Lachs und Dorade mit Gemüsen oder das piccata milanese mit leicht angeschmelztem Rosenkohl – al dente – und schönen, halben Kartoffeln, gut angebraten. Folgt ein sensationelles “Tiramisu a la cassata” mit einem Vanilleschaum. Folgt der Espresso, folgt die Rechnung, folgt die Freude. Also wir, die wir hier eher abends gegessen haben, waren genauso überzeugt mittags: Das hat Stil, Klasse und Geschmack – das ist Italien. Und klar: abends ist nach oben – auch was die Qualität der Speisen und der Preise angeht – kein Limit gesetzt. Muss man aber nicht. Fazit: grazie tante!

river grill - Altona

Neumühlen 17, 22763 Hamburg

17-01-2012

Business-Lunch zu Viert. Vorspeisen: 3x Ceasar’s Salad, 1x Tatar. Alles tadellos.
Wein: Ott, Fass No 4, Grüner Veltliner 2010. Perfekt. Vorab auf dem Tisch: Ein hübsches Brotkörbchen – Mini-Laugenbrezel, krosse Ciabatta-Stangen, dunkles Brot – extrem knusprig und gut. Butter, Meersalz, “beeriger” Creme-Aufstrich – auch gut. Hauptspeisen: 2x Hereford-Beef, beides nicht perfekt nach Ansage-Bitte: Ein bisschen zu “well” statt “medium”, ein bisschen zu “medium” statt “medium-rare”, das dritte Steak nach Ansage gut. Beilagen wie Gemüse – x-tra knackig und perfekt, Saucen gut, Bratkartoffeln gut. Das Wiener Schnitzel etwas zu unsaftig und knappstens bemessen. Sehr aufmerksamer Service, schönes Ambiente. Aber – das geht gar nicht – ein Grilldunst im gesamten Restaurant, der an schlimmste Budenzeiten erinnert und sich hartnäckigst im Outfit festsetzt, als hätte man beim “Fettigen Fritz” gespeist. Und – das Schlimmste – ein WC-Odeur, der bis nach oben dunstet. Wir haben das freundlich angesprochen, die Arbeiten seien schon organisiert, wurde versichert. Na dann – noch lange kein “Bank”-Niveau, mit einigen Abzügen gut, aber sehr viel muss noch geschehen. Es wird nachgeschmeckt, weil einfach die Lage, die Lage, die Lage ist!

La Madera - Sasel

Saseler Chaussee 101, 22393 Hamburg

02-01-2012

Nachgereicht: Weihnachts-Familienessen zu Sechst am 2. Weihnachtstag 2011.
Gerade noch Plätze bekommen. Flinker Service. Ein Remy Martin, bitte – er kommt – wahrscheinlich mit einer Tropfen-Pipette ins Glas gefüllt. Wein und Bier ok. Der Ceasar’s Salad hat leider die falschen Salatblätter für einen echten Ceasar’s Salad – und der Sauce fehlt neben der Menge auch die Originalität und Typik. Inzwischen rappeldicke voll. Die Damen haben überwiegend Gänsekeule -
kein Protest. Eine Dame beklagt das stockfischtrockene Zanderfilet, 2 Herren sind mit ihren Steaks zufrieden. Zufrieden heißt nicht gut. Und industriegroßes Restaurant kann einfach keine Klasse bieten. Deshalb kochen die guten Köche vom La Madera auch inzwischen woanders, wie man hört. Und direkt an der Elbe auch schmecken kann…

Amazone-HH wie bööööse … tja.. dann viel spaß an der elbe… ;-)))
winkewinke
und gruß an den alten koch.. den fand ich auch klasse !

Restaurant Marlin im Valvo Park - Langenhorn

Tarpen 40, Gebäude 11, 22419 Hamburg

16-12-2011

Marlin? Ganz guter Fang im Gastro-Niemandsland!
Wenn es nicht so überbrechend voll gewesen wäre und ein lautstarker (nicht unbedingt unangenehmer Vorweihnachts-Trubel) geherrscht hätte, könnte man sich vorstellen, irgendwo bei einer amerikanischen X-mas Party an der US-Ostküste (Vermont/Maine) am Hafen gelandet zu sein. Blauweiß Ralph Lauren-Küchenstyle, einfach, aber nett. Schnelle, sehr aufmerksame Bedienung, die auch bei überbordener Stimmung die Peilung behält. Wir wollten nur mal antesten, ohne dass es jetzt gleich hier hype klingen mag: Sylter Royal als Auftakt – bisschen klein für die eigentlich viel strammeren Kavenzmänner aus überwiegender Dittmeyer’s Zucht – aber geschmacklich sehr gut, kleine Cheddar-Schwarzbrottürmchen dazu. Norddeutsche Bouillabaisse danach: Etwas zu stark tomatisiert, aber guter Fischanteil, gut pikant. Rouille dazu – hätte etwas mehr Originalität verdient und als Brot bitte demnächst kein Knoblauchbrot a la Blockhouse, sondern ein Baguette. Erstes Fazit: Wiederkommen bei etwas weniger Trubel. Bisschen mehr Augenmerk der Küche auf die Details. Aber sonst? Uns gefiel das wirklich sehr eigenständige Ambiente, dass Hamburg sonst nicht zu bieten hat. Auch was Gutes!

Marinehof - Neustadt

Admiralitätstr. 77, 20459 Hamburg

12-12-2011

Mehr Scherbengericht als Tellergericht!
Was war los am letzten Samstagmittag? Die sonst durchaus korrekte Küche auf gastronomischem Tiefstand: Grützwurst aus der Haut, Kartoffelpü und Apfelmus auf dem Teller – eine Optik, wie gerade jemandem aus dem Gesicht gefallen. Kein Geschmack kann sowas noch retten.Lauwarm. Der Grünkohl geschmacksmatt gestreckt, lauwarm. Kochwürste im Zwergenfingerformat, Kasseler dünn zum Zeitungsdurchlesen. Der Salat mit Ziegenkäse mit Cranberrysauce überschüttet – sträflich unappetitlich und völlig ungewöhnlich für den sonst geschätzten Marinehof. Es muss einfach ein rabenschwarzer Küchentag gewesen sein, bitte!
Ein Stern für die netten, aber hilflosen Service. Muss bald nachgeschmeckt werden!

Bistro LUI - Fuhlsbüttel

Erdkampsweg 33, 22335 Hamburg

31-10-2011

Ganz ehrlich: Es ist keine kleine, feine Trattoria, sondern ein sehr einfaches, italienisches Mini-Lokal mit Pizza-Service. Netter Service, gerade eben guter Durchschnitt der Speisen (auf den Tellern: Vitello tonnato, Spaghetti Scampi,
Lasagne, Fettucine) mit anständigen Preisen. Die sizilianischen Weine der üblich verdächtigen Sorten (Corvo, Regaleali etc.) sind inzwischen doch eher als langweilig bekannt und es gibt auch preislich wie geschmacklich viel bessere Alternativen.
Nach den hier aufgeführten, sehr positiven Kritiken waren wir doch ein bisschen leicht enttäuscht, aber vielleicht waren wir mit zu großen Erwartungen gekommen. Das nächste Mal vielleicht einfach nur Pizza und Pasta probieren, basta. Zugegeben allerdings: Das auch hier schon gelobte Tiramisu ist allerdings tatsächlich “großes Geschmackskino” inkl. Karamellsaucen-Tellerpainting.
Wir werden nachschmecken!

Café Bar Restaurant Machiavelli - Mitte

Albrechtstr. 13, Neben der Ständige Vertretung, 10117 Berlin

31-08-2011

Ich/wir lieben diese Ecke dicht an der Friedrichstraße, dem Schiffbauerdamm und dem wunderschönen, gediegenen Hotel Albrechtshof in der Albrechtstraße (das auch zu DDR-Zeiten sich im jüdischen Besitz tapfer hielt und eine beliebte Künstler/Theateradresse war – und wieder ist). Nach einem Kundentermin haben wir hier einfach mal Luft geholt bei einem Espresso, einem sehr guten Syrah, einem Chardonnay und ein paar Kleinigkeiten am späten Nachmittag, dieser wunderbaren “in between-Zeit”, die man eigentlich in den Abend strecken möchte. Ein sehr netter, italienischer und aufmerksamer Service, dem wir versprachen, demnächst wieder da zu sein und dann mal richtig Speisenfahrt aufzunehmen.

Oxymoron - Mitte

Rosenthaler Str 40, 10178 Berlin

31-08-2011

Business-Mittagslunch mitten in den Hackeschen Höfen. Das Restaurant ist eine
gefühlte Melange aus Pariser und Wiener Charme und einem Hauch 30er Jahre.
Für mich: slow go-Effekt, auch wenn es touristisch umschwärmt ist. 2 Gänge für € 11,-, ein kleiner Salat – nichts auszusetzen. Eine Barbarieenten-Keule auf Basmati mit knackigem Gemüse und einer leicht asiatischen Sauce -nichts auszusetzen. Service flink und freundlich – selten ein besseres Preis-Leistungsverhältnis in Berlin gehabt. Wird demnächst abends nachgeschmeckt!

Laudongasse Und dann wohl auch nachgesternt…

Hotel Amsee - Waren

Amsee 6, 17192 Waren

31-08-2011

Zwei Sterne für die einmalig romantische Lage am Tiefwarensee in Waren/Müritz. Aussen ein Hauch 20er Jahre “Zauberberg”, innen ein Schwerhauch DDR-Einrichtungsmuff & Karbolatmo der 80er Jahre. Na ja, es war vor der Hotel-Metamorphose ein Erholungsheim, das auf Schritt und Tritt begleitet, besonders im überdimensionierten Lunch- und Frühstücksraum. Man gibt sich aber Mühe. Dass Mühe allein im modernen Hotelbetrieb nicht reicht, sollte man auch dort bald erkennen. Wer aber ostalgisch unterwegs sein will, ist hier – heftig abseits vom schönen Waren – gut aufgehoben.

Pizzeria Am Lullusbrunnen - Bad Hersfeld

Am Lullusbrunnen, 36251 Bad Hersfeld

09-08-2011

Als Besucher der Bad Hersfelder Festspiele ausnahmsweise mal unkulturhungrig unterwegs – auf diesen Italiener gestossen. Schöne Lage etwas abseits des Bad Hersfelders “Haupt-Shoppings”. Wir waren zunächst die ersten Gäste auf den Aussenplätzen des Gässchens. Es bedient: der Inhaber selbst – sehr selbstbewusst. 3 Aperol Sprizz vorweg – warm serviert in Sektflöten der 80er Jahre. Inzwischen füllen sich die Aussenplätze bis auf ein paar Reststühle.
3 unterschiedliche Salate vorab bestellt. Es kommen: 3 nahezu identische Salate.
Und – mamma mia – für einen Italiener – eine fixfertige Joghurtsauce. Die Spaghetti a mia casa sehr ordentlich, die Fettuccine al Gorgonzola fernab von
Salz und wahrnehmbarem Käse, der Rest ebenfalls nicht gerade überzeugend.
Wie fragt man sich, können Italiener behaupten, so koche man italienisch (wurde hier auch nicht behauptet). In Italien hätte er sich in seinem eigenen Lokal Haus- und Küchenverbot erteilen müssen…