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I'm strangeways69 from Frankfurt. I've been Qyping since 26-07-2010

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strangeways69's Qype profile

Pilot - Zentrum-West

Bosestraße 1, 04109 Leipzig

22-09-2010

Das einzig negative vorweg: die Bedienung war freundlich, anfangs ein wenig zögerlich und zum Schluß gut ausgelastet bei nicht allzuvielen Gästen. Bei gutem Besuch könnte das zu unangenehmen Wartezeiten führen und auch eines unserer "Schnell"-Frühstücke nahm doch eine Viertelstunde in Anspruch. Aber wir hatten Zeit, von daher war unser Vormittag in dem sehr schön eingerichteten, stilvollen, ruhigen und stimmigen Lokal ein angenehmer. Die Frühstücke waren sehr gut, was auch für das Preis-/Leistungverhältnis gilt. Der Hammer ist Teekarten, fast schon ein Lexikon der Teekunde - mit einer unglaublichen Auswahl; und der Tee kommt mit Eieruhr, das ist auch nicht schlecht (und könnte sich andererorts gerne durchsetzen). Kurzum: der erste Besuch war fast ein Volltreffer, nächstes Jahr schaun wir wieder bzw. weiter...

The Milkabilly - Friedrichshain

Mainzer Str. 5, 10247 Berlin

09-08-2010

Samstag, 13.30 Uhr. Meine Freundin bestellt einen Milchshake, ich will einen gebrühten Kaffee, den gibt es aber zweieinhalb Stunden nach Ladenöffnung noch nicht. Also einen Espresso? "Die Maschine ist noch nicht an, der überbrühte ist aber in drei Minuten fertig!". Also gut, aus Erfahrung weiß man ja, daß das generell länger dauert und in manchen Läden sowieso. Am Ende war es weit über eine Viertelstunde und der frisch überbrühte Kaffee hat geschmeckt, als hätte er drei Stunden auf der Warmhalteplatte gestanden.

Zudem war die mürrische Aura der Servicekraft reichlich abschreckend – da war jemand mit ganz viel Lust bei der Arbeit (über einen längeren Zeitraum mit dem Telefon am Ohr offenbar private Dinge klärend).
Der Milchshake war wohl ok, aber nix besonderes. Dafür und für das Konzept irgendwie zwei Punkte, wobei das alles nicht so zusammen passt, wie es zusammen passen könnte, wenn man es richtig machen würde.

Pizzeria Tossi - Friedrichshain

Rigaer Str. 75, 10247 Berlin

09-08-2010

Die Begeisterung der Vorredner kann ich nicht teilen. Zwar ist der Service in Ordnung und das Ambiente im Restaurant ist durchaus ansprechend (dafür zwei Punkte), die Speisen selbst sind allerdings alles andere als die Wucht und auch die Darbietung ist – gelinde gesagt – einfallslos. Die Spaghetti Bolognese kommen ohne jegliche Deko, kein Blättchen Basilikum und kein Krümmel Käse finden sich darauf oder wenigstens am Tellerrand.
Die Pizzen sind zwar riesengroß (und ragen über den Tellerrand, was ich persönlich ja überhaupt nicht leiden kann und was auch wirklich unpraktisch ist) und sehr knusprig (wegen des dünnen Teiges), der Belag ist allerdings spärlich: Auf der Pizza mit Spinat und Knoblauch finden sich vielleicht sieben oder acht kleine verloren wirkende Spinatinselchen (Durchmesser zwei Zentimeter), gepaart mit dem nicht gerade großzügig aufgebrachten Tomatenbelag und knausrig verteiltem Mozzarella (statt Billigkäse, immerhin, dafür gibt's noch einen halben Punkt), bei der Pizza mit Sardellen und Oregano verhält es sich ähnlich (und: der Oregano ist – im Sommer – nicht frisch, Trockenkräuter also) – viel Teig und wenig Belag und dafür sind die Pizzen eindeutig zu teuer. Nichts zu bemängeln gab es am Salat, auch hier eine große Portion, dafür im Gegensatz zu den Pizzen aber auch mit einer ausreichenden Menge Thunfisch und dank eines guten Balsamico auch geschmacklich ansprechend (deswegen wird auf drei Punkte aufgerundet).
Wir aber suchen weiter nach einer vernünftigen Pizzeria im Samariterviertel.

Erzeugermarkt Konstablerwache - Innenstadt

Konstablerwache 12, Erzeugermarkt, 60311 Frankfurt am Main

26-07-2010

Daß die Konstablerwache an sich so einladend ist wie ein Parkdeck aus den 70ern, ist für niemanden etwas Neues, das kann und sollte man dem Markt nicht ankreiden. Die Deklaration des Marktes als "Erzeugermarkt" wiederum treibt so seltsame Blüten, daß keine Zitronen verkauft werden dürfen (wobei ich nicht genau weiß, ob das immer noch ist) oder durften, weil die ja hier nicht wachsen, angeblich (bei mir auf dem Balkon schon, aber nun gut) – dafür gab's aber beim Fischhändler Thunfisch, ganz klar eine hessische Spezialität :)

Die Zusammenstellung der Marktbeschicker lässt wenig Wünsche übrig, das gastronomische Angebot in der Marktmitte ist klasse, hier gibt es wirklich für jeden Geschmack etwas (auch Vegetarier kommen da nicht zu kurz) und das preisliche Niveau für kleine Speisen/einen Imbis sowie die Getränke bietet keinerlei Anlass zu Kritik.

Einziges Manko: Die Homepage ist nicht nur nicht wirklich übersichtlich, sie wird auch extrem schlecht gepflegt. Ich wollte am Do., 15.7., auf den Markt gehen und mich dort mit einem Bekannten zum Mittagessen treffen, der mich zum Glück vorwarnte, daß der Markt an diesem Tag aufgrund der Aufbauarbeiten zum CSD nicht stattfindet. Auf der Webseite fand sich dazu kein Hinweis, lediglich die Mitteilung, daß der Samstagsmarkt auf die Hauptwache verlegt wurde. Dergleichen ist mir leider schon öfter aufgefallen. Auch der Standplan ist alles andere aktuell, zumal es einige Unterschiede zwischen dem Donnerstags- und dem Samstagsmarkt gibt.

Ansonsten kommt es natürlich darauf an, wo man was kauft … aber ich habe in all den Jahren nur wenig "schwarze Schafe" ausgemacht.

Hafen 2 - Offenbach

Hafen 2, A, 63067 Offenbach

26-07-2010

Nun, da nach Jahren der Improvisation ja angeblich Planungssicherheit besteht, hat sich im Hafen 2 einiges geändert, aber nicht alles zum Positiven. Doch dazu zuerst: das Kulturangebot ist klasse, da gibt es nichts zu bemängeln, auch wenn die Enge im Konzertraum bei gut besuchten Konzerten einem schon ganz schön zu schaffen machen kann (was aber z. Bsp. im Nachtleben oder der Batschkapp' auch nicht anders ist). Man muß dankbar sein, daß man in Offenbach Bands wie "The Hidden Cameras" oder "The Ravonettes" zu sehen und hören bekommt.
Der Hafen 2 lebt von seinem eher improvisierten Charakter, das ist vom Prinzip her auch ganz ok, der "Biergarten" auf der Wiese hat seinen ganz eigenen Charme und sucht vom Flair am Hafenbecken sowie vom Platzangebot sicher seines gleichen. Allerdings sind die Toiletten hier eine echte Zumutung, da besteht akuter Handlungsbedarf.
Wenn man hier her geht, um nur etwas zu trinken, dann muß man sich wohl oder übel darüber im Klaren sein, daß Selbstbedienung an der Theke unumgänglich ist, wenn man nicht verdursten will – auch wenn die im Winter überarbeitete Preisgestaltung für die Getränke eigentlich einen erstklassigen Service beinhalten sollte. Doch das mit dem Personal ist hier so eine Sache, da gibt es große Qualitätsunterschiede (vergangene Woche waren vier Mitarbeiter mit rund 60 Gästen reichlich überfordert), da kann beim Bestellen im Biergarten die Wartezeit schon mal über eine halbe Stunde betragen. Auch scheint die Stimmung nicht immer die beste zu sein, was man ja leider mitbekommt (ob man will oder nicht), wenn man an der Theke für die Getränke ansteht. Das Essensangebot ist minimal und nicht der Rede Wert
Also: alles in allem kann man den Laden besuchen, wenn man über eine ausreichende Schmerzfreiheit verfügt und gewillt ist, ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis bei den Getränken hinzunehmen. Ansonsten: andere Kneipe aufsuchen und im "Hafen 2" nur das Musikangebot in Anspruch nehmen. Zwei Punkte für Letzteres und den Charme und einen Sympathiepunkt aus Dankbarkeit für die Abwechslung im Offenbacher Einerlei.

EdVino - Mühlheim

Bischof-Ketteler-Straße 20-22, Lämmerspiel, 63165 Mühlheim

26-07-2010

Die Karte ist übersichtlich, die Portionen sind es auch. Das „Edvino“ ist m.E. genau das richtige Restaurant für Leute, die gehobene Preise und eine vermeintlich gediegene Atmosphäre mit Exklusivität und Qualität gleichsetzen.
Die Weinkarte hält das Versprechen, das Essen hielt es bei unserem Besuch nicht – es war gehobene Bistroküche zu eher gehobenen Restaurantpreisen.

Aber schlecht essen und schlechten Wein trinken wird man hier sicher nicht, doch wenn ich eine Hauptspeise bestelle, möchte ich davon auch annähernd satt werden (und nein, ich brauche keine riesigen Fleischberge und übervollen Teller), aber eine Hauptspeise ist nun mal von der Portion her keine Vorspeise.

Der Service war ok, anfangs sehr aufmerksam, nach dem zweiten Glas Wein und nach dem Essen dann allerdings deutlich reduziert. Hier ist auch noch Luft nach oben.

Oliven Flender, auf dem Wochenmarkt - Offenbach

Wilhelmsplatz, 63065 Offenbach

26-07-2010

Für mich ein absolutes "Muß" auf dem Wochenmarkt ... vor allem seine eingelegten Oliven, aber andere Leckereien wie das Tomatenpesto, die eingelegten Schafs- und Ziegenkäse sind nicht nur lecker und preislich absolut im Rahmen – die ganzen Sachen werden auch ohne Geschmacksverstärker und künstliche Aromen, sondern nur mit (meist Oliven)-Öl und Kräutern und Gewürzen eingelegt. Eines der Highlights auf dem Offenbacher Wochenmarkt, ohne wenn und aber.

La Vecchia Trattoria - Friedrichshain

Niederbarnimstraße 25, 10247 Berlin

26-07-2010

Die Pizza ist günstigensfalls durchschnittlich (zwar ein knuspriger Rand, dafür ist der Boden dünn und schmeckt wie ein durchweichter Pizzakarton aussieht), die Pasta versucht, etwas besser zu sein, was der Küche aber nicht wirklich gelingt, die Salate sind nicht schlecht, aber ein wenig einfallslos. Die Preise sind für Friedrichshain eindeutig über dem Durchschnitt, die Getränke sind deutlich zu teuer (vor allem das Preis-Leistungsverhältnis beim Wein ist – höflich ausgedrückt – grenzwertig), was die "Trattoria" zwar durch das ganze Erscheinungsbild zu rechtfertigen versucht, was aber leider nicht gelingt. Die Portionen sind ok, das reißt es aber in dem Fall auch nicht heraus.
Der Service ist mitunter eine Frechheit, die Wartezeiten (auch wenn nur vier oder fünf Tische besetzt sind) sind kaum zu tolerieren, eine Entschuldigung kommt nicht, wenn man 20 Minuten nach der Bestellung nach dem Aperitif fragt, es wird einem vielmehr das Gefühl vermittelt, man habe gerade Majestätsbeleidigung begangen. Auch auf die Rechnung kann man schon mal eine Viertelstunde warten und muß zwei, drei mal nachhaken. Schnell ist anders und zuvorkommend auch.
Seltsamerweise ist der Laden oft gut besucht, was vielleicht auch am Niveau der umliegenden Pizzerien, Gaststätten und Kneipen liegen mag, schließlich ist die Niederbarnimstraße die Verlängerung der Simon-Dach-Straße.

Diese Beurteilung basiert auf drei Besuchen, die geschilderten Ereignisse sind alle an verschiedenen Tagen vorgekommen. Beim ersten Mal war der Service wirklich in Ordnung, den Kellner, der uns an diesem Abend bedient, haben wir nachher allerdings nicht mehr gesehen.

CineStar Metropolis Frankfurt a.M. - Nordend

Eschenheimer Anlage 40, 60318 Frankfurt am Main

26-07-2010

Wer an einem Samstag Abend in der Spätvorstellung (22:15 Uhr) 9,90 Euro (zugegebenermaßen wohl incl. Überlängenaufschlag) für ein Ticket aufruft, sollte einen entsprechenden Service bieten. Doch nur zwei besetzte Kassen lassen Wartezeiten von fast einer Viertelstunde entstehen was bei einem gut gewärmten Foyer (am Sa., 24.7., also kein heißer Hochsommertag) unangenehm ist. Die über die Informationsbildschirme angepriesene Möglichkeit zu EC-Karten-Zahlung funktioniert schon an der ersten Kasse aus technischen Gründen nicht, also Warten bis die andere Kasse frei ist. Der Kassenmitarbeiter scheint zum Schichtende hin reichlich genervt, die Rückfrage nach der Platzposition wird mit "mittlerer Platz in der Mitte, besser geht nicht" quittiert, es sind dann allerdings Plätze am Rand. Soviel zur räumlichen Wahrnehmung.
Der ganze Laden ist versifft, anders kann man es leider nicht nennen, man will gar nicht wissen, wie es hier an einem Samstag Abend in der Hochsaison zum Beispiel beim Start eines neuen "Harry Potter"-Films aussehen mag. Offenbar wird am Reinigungspersonal gespart.
Nach den Toiletten wurde offensichtlich mehrere Stunden nicht mehr geschaut, bei den Herren war es halbwegs erträglich, bei den Frauen lt. meiner Freundin eine Zumutung. Die Wandbespannung in Kino 4 sieht in Höhe des Fußbodens aus, als hätte jemand die Nachos mit Käseschlonz nicht vertragen, überhaupt macht das ganze Kinocenter rund zehn Jahre nach seiner Eröffnung einen hochgradig renovierungsbedürftigen Eindruck.
Ich war länger nicht mehr da, bin jetzt leicht geschockt ob des (Selbst-)Verständnisses der Betreiber bezüglich der Qualität des Angebotes (aber gut, wenn man sieht wie unter der Ägide des Cinestar-Konzerns der Turmpalast heruntergekommen ist, dann kann man ahnen, welchen Weg das "Metropolis" nehmen wird) und werde Frankfurts Innenstadt-Kinoflagschiff in Zukunft meiden.
Es gibt ja immerhin an der Hauptwache im E-Kino-Center drei oder vier von rund zehn Sälen, die so groß sind, daß sie sich problemlos als Alternative anbieten.

P.S.: auch wenn das alles eher nach null Punkten klingt: den einen Punkt gibt's wirklich für die – eigentliche – Selbstverständlichkeit einer scharfen Projektion und eines gut eingestellten Tons.

CharlesDuchemin_ Das kenne ich zur Genüge...

Ob Cinestar, UCI oder Cine Maxx... immer der gleiche Mist: An Wochenenden, bzw. zur PrimeTime sind trotz (zu erwartendem) Andrang die Snack-Kassen meist unterbesetzt.

Das hat zur Folge, dass man urlang auf Popcorn, Cola&Co. warten muss - oder eben frustiert NICHTS kauft weil einem das Warten zu dumm ist, bzw. man Angst hat, dass der Film evtl schon begonnen hat.

Aber statt den Umsatz durch flotten Service zu steigern, sparen die Schlaumeier lieber an zwei, drei zusätzlichen Servicekräften. Chapeau!!!

Tafelspitz & Söhne - Offenbach

Wilhelmsplatz 13, 63065 Offenbach

26-07-2010

Sehr schön eingerichtet, ein ebenso einfallsreiches wie umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken, ein schöner Aussenbereich auf dem Bürgersteig und dem Marktplatz. In der Regel guter Service, allerdings ein für lokale Verhältnisse zu gehobenes Preis-Leistungsverhältnis, vor allem bei den Getränken – die Offenbacher Getränkesteuer wurde ja nun schließlich abgeschafft, aber damit verhält es sich ja wie mit der Mehrwertsteuerermässigung für das Hotelgewerbe :(