I'm wernerz from Stuttgart. I've been Qyping since 12-04-2008
"Frei nach Kästner: Was immer man tut und was auch geschieht - nie dürft Ihr so weit sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken!"
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wernerz's Qype profile
Café Künstlerbund - Mitte
Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart
09-08-2011
Ab und zu machen wir beim Stadtbummel dort immer mal wieder eine Kaffeepause. Im Gegensatz zu der versifften blau-weissen Bestuhlung am Königsbau ist die Möblierung doch ansprechender und der Ausblick auf den Schlossplatz gleichwertig. Damit hat sich`s allerdings, zumindest in letzter Zeit, an Positivem. Vergangene Woche, anlässlich des Stadtfestes, starteten wir wieder einen Versuch, der gründlich in die Hose ging. Nach geraumer Wartezeit nahm ein Kellner unsere Bestellung auf, konnte jedoch nicht sagen, welche Kuchen im Angebot waren und wollte sich darnach erkundigen. Leider blieb`s bei der Absicht. So blieb es beim Capuccino. Leider hatte er, obwohl nur wenige Gäste anwesend waren, auch keine Zeit, die leeren Gläser unserer Vorgänger mitzunehmen und das daraus Verschüttete aufzuwischen. Beim Versuch, die Toilette aufzusuchen, blieb es. Es wurde zwar eine Benützungsgebühr von 50 Cent erwartet, die jedoch vermutlich niemend entrichtete, da zumindest die gesamte Herrentoilette mit Papier übersät war und eigentlich sofort geschlossen gehört.
Dies ist Kaffe-Kultur par excellence und ein tolles Aushängeschild für Stuttgart!
Deliberation Ach so. Nur als Tipp: man kann eigene Beiträge bearbeiten und dabei auch die Sternewertung ändern.
9 August 2011
Die Ehrenbürg - Walberla - Kirchehrenbach
Kirchehrenbach
04-08-2011
Das „Walberla“ (Ehrenbürg), Berg der Franken
Die „Ehrenbürg“ ist ein freistehendes, langgezogenes Bergmassiv mit einer Doppelkuppe, nahe Forchheim, im Vorland der Fränkischen Schweiz. Trotz seiner geringen Höhe mit nur etwas über 530 m machen sowohl seine exponierte Lage im flacheren Umland, als auch seine markante Gestalt den Berg mit seinen seitlich aufragenden Felsnadeln gegenüber den anderen Erhebungen des Fränkischen Juras unverwechselbar.
Von der Südkuppe, dem mit einem Gipfelkreuz versehenen 531 m hohen „Rodenstein“ , bietet sich, zumal zur Zeit der Kirschblüte, eine phantastische Aussicht auf die nahe Umgebung, sowie, zu jeder Jahreszeit, auf die gegenüberliegende Kuppe des „Walberla“, welches dem gesamten Bergmassiv , abgeleitet von „Walburga“, seinen Namen gab.
Doch bereits lange zuvor galt der Berg sowohl als keltisches wie auch als germanisches Machtzentrum. Für den Wanderer ist dies allerdings nur noch anhand der aufwendig und sehr informativ gestalteten Informationstafeln nachzuvollziehen. Auch die Hinweistafeln auf die vielseitige Flora mit ihren zum Teil sehr seltenen Pflanzen des unter Naturschutz stehenden Trockenrasens sind eine wertvolle Bereicherung unterwegs auf dem „Walberla“.
Weithin sichtbar, thront auf dem Bergrücken die im 17. Jh. erbaute „Walburgis-Kapelle“, vor welcher seit einigen Jahren eine der Heiligen geweihte Bronzefigur steht.
Alljährlich, am 1. Mai-Sonntag , findet auf dem Berg das vielbesuchte „Walberlafest“ statt. Es ist ein Patronatsfest zu Ehren der Hl. Walburga, dessen Ursprung weit zurückreicht, da bis ins 9. Jh. zurück Wallfahrten dort hinauf nachgewiesen wurden. Von Ausnahmen abgesehen, gilt für die zahlreichen Felsformationen des „Walberla“ ein Kletterverbot, doch dem Normalwanderer bietet der Berg, auf zumeist gut beschilderten Wegen, aussichtsreiches Wandervergnügen und begeistert vor allem durch seine herrliche Flora.
Natürlich ist es auch wichtig, dass in den nahen, rings ums „Walberla“ liegenden Ortschaften die zuvor gesammelten Eindrücke bei einer zünftigen fränkischen Einkehr nochmals nachempfunden werden können.
Stuttgart (die Stadt selbst) - Mitte
Von Hausen bis Rotenberg, von Stammheim bis Fasanenhof, 70173 Stuttgart
18-07-2011
Wenn ich den Stuttgarter Hauptbahnhof verlasse und in nächster Nähe auf die Weinberge blicke oder, zum xten Male, die vom Talkessel ansteigenden Hänge geniesse, dann vergesse ich einen Moment, dass unmittelbar nebenan ein Kampf um den Mittleren Schlossgarten stattfindet.
Ob Stuttgart im landläufigen Sinne als Großstadt zu bezeichnen ist, mag dahingestellt sein und den unterschiedlichsten Kriterien unterliegen.
Als alter Stuttgarter denke ich, dass unsere Stadt, trotz mancher Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten, sowohl in positiver als auch in negativer Weise, ihren eigenen Charakter erhalten konnte und hoffe, dass dies auch künftig so sein wird.
Unsere Prioritäten müssen nicht Biergärten (ein Münchner Import) oder Mc`s und ähnliches sein; wir haben selbst so Vieles, das unsere Eigenheiten in positiver Weise zeigen und Stuttgart liebenswert und von anderen unterscheidbar erhalten kann.
Es gibt ja nicht nur die Innenstadt mit dem gewiss sehenswerten Schlossplatz als Vorzeigeobjekt
Wer sich die Mühe macht, auch die am Rande liegenden Stadtteile näher kennen zu lernen, kann feststellen, dass sich dort, trotz struktureller und baulicher Veränderungen, erfreulicherweise manches dort speziell ansässige Brauchtum erhalten hat.
Die gut beschilderten Wander- und Radwege rund um Stuttgart führen zu zahlreichen äusserst sehenswerten Punkten und zeigen auch, was Stuttgart, ob als Großstadt oder “grosses Dorf” so lebenswert machen kann: markante Aussichtspunkte – iinteressante Neckarpartie – herrliche Wälder – und, als Unikat, die Stuttgarter Weinwanderwege.
Und fast überall gibt`s Einkehrmöglichkeiten, ohne Fastfood!!
Mineral-Bad Berg - Ost
Am Schwanenplatz 9, Berg, 70190 Stuttgart
09-07-2011
In den vorstehenden Beiträgen zum Mineralbad Berg wurden die Vorzüge und Schwächen der Anlage sehr gut beschrieben. Leider soll nun diese Kultstätte der "Bergianer", da eine umfangreiche und sicher auch notwendige Sanierung angeblich zu teuer würde, auf Beschluss des Gemeinderates demnächst von einem Hallen/Freibad mit diversen medizinischen Einrichtungen zu einem reinen Sommer-Freibad umgewandelt werden. Gewiss kann man sich der Tatsache nicht verschliessen, dass in unmittelbarer Nähe das sicherlich attrativere und umfangreiche "Leuze" existiert und auch die Kostenseite ist letztendlich entscheidend. Trotzdem tut es mir und vielen "Bergianern" bereits heute schon weh bei dem Gedanken, dass mit dem "Neuner" (Name des Begründers) demnächst wieder ein Stück altes Stuttgart verschwinden wird.
Südsteiermark - Im Land der "Klapotetze" - Gamlitz
Gamlitz
29-04-2008
(updated on 13-06-2011)
Südsteiermark: Im Land der „Klapotetze“
Der „Klapotetz“ (hölzernes Windrad) ist das Wahrzeichen des Steirischen Weinlandes. Mit seinem Geklapper soll er (angeblich!) in der Erntezeit die gefräßigen Vögel vom Traubenraub abhalten.
Bei uns gilt die Gegend um die steirische Landeshauptstadt Graz mit ihren zahlreichen Weinstraßen fast noch als Urlaubs-Geheimtipp. Zwar trifft man inzwischen auch vermehrt auf deutsche Autokennzeichen, doch die überwiegende Anzahl der Gäste kommt aus der Bundeshauptstadt Wien und den übrigen österreichischen Bundesländern. Obwohl die Wiener selbst mehr als 700 ha Weingärten besitzen und für ihre viel besungene Heurigen-Seligkeit bekannt sind, kommen sie doch gerne in die reizvollen Ecken des Steirischen Weinlandes, um den „Welsch“ oder „Sauvignon“ , sowie die kulinarischen Schmankerln der Steirer zu genießen. Dabei spielt jedoch das niedrigere Preisniveau der Steiermark sicher auch eine Rolle.
Egal, welche der Weinrouten man auswählt, überall trifft man auf einen qualitativ hochwertigen, doch keineswegs überzogenen Tourismus mit einem (noch) fairen Preis/Leistungsverhältnis. Dies gilt sowohl für die überwiegend bodenständige traditionelle Gastronomie, wie auch für die zahlreichen „Buschenschänken“ mit ihren selbst erzeugten Weinen und dem rustikal-deftigen Angebot an kalten Speisen. Dass es sich hierbei zumeist um eine nicht gerade kalorienarme Kost handelt, hat seinen Grund wahrscheinlich darin, dass die steirischen Bauern in vormaschineller Zeit bei ihrer beschwerlichen Arbeit in den steilen Rieden auf eine „gehaltvolle“ Mahlzeit angewiesen waren. Dies trifft allerdings mit Sicherheit auf die überwiegende Anzahl der heutigen Besucher des Weinlandes nicht zu. Gastronomie und Buschenschänken sind deshalb dabei, ihr Speisenangebot um „leichtere“, doch ebenso vorzügliche „Schmankerln“ zu ergänzen.
Obwohl die steirischen Winzer seinerzeit den unrühmlichen Glykolskandal nicht mit verursacht hatten, waren sie ebenfalls vom allgemeinen Imageverlust der österreichischen Weine betroffen. Deren Qualitätsstandard konnte jedoch seit dieser Zeit infolge eines sehr strengen Weingesetzes und der äußerst kreativen Arbeit einer neuen Winzergeneration beträchtlich angehoben werden. So zählen speziell die Weißweine verschiedener steirischer Winzer inzwischen zur internationalen Spitze, mit entsprechenden Auswirkungen auf deren Verkaufspreise. Trotzdem kann man sagen, dass das Preisniveau der steirischen Weine auch für den „normalen“ Weintrinker noch interessant ist.
Ein guter Grund für einen mehrtägigen Aufenthalt im steirischen Weinland sind auch die zahlreichen Weinbauernhöfe, welche dem Weinstraßen-Besucher mit modernen und qualitativ hochwertig ausgestatteten Gästezimmern und einem meist vorzüglichen Frühstück einen zwanglosen Urlaub „direkt beim Wein“ bieten. Bei manchen Gastgebern kann man sogar durch eine zeitweilige freiwillige Mithilfe im Weinberg oder Keller sein „Weinwissen“ vertiefen.
Jede der steirischen Weinrouten bietet ihre eigenen, auch landschaftlich unterschiedlichen Reize, sowie Sehens- und Bemerkenswertes. In der Weststeiermark sind es zum Beispiel in Piber die weltberühmten weißen Lipizzaner-Pferde der Wiener Spanischen Hofreitschule, oder der „Schilcher“, eine Weinspezialität, die jung getrunken wird und nach welcher die betreffende Weinstraße benannt ist. Seine Farbe variiert, je nach Erzeugergemeinde, von zwiebelschalenfarben bis zum kräftigen Roséton. Allerdings ist diese säurebetonte Weinsorte nicht nach jedermanns Geschmack.
Für die Erkundung der südoststeirischen Weingegend, darunter der „Klöcher Weinstraße“ mit den weltbesten Traminer-Weinen, sowie der „Thermenland-Weinstraße“ mit ihren hochmodernen Kur-Zentren sollte man sich, sofern man nicht von vorneherein länger verweilen möchte, mindestens zwei Tage Zeit nehmen.
Auf die Weinrouten der Südsteiermark trifft der Begriff „Steirische Toskana“ besonders zu. Die hügelige Weinlandschaft mit ihren vereinzelt herausragenden Pappelbäumen verdeutlicht diese Bezeichnung.
Ein Kuriosum der Südsteirischen Weinstraße ist der Umstand, dass sie auf einigen Kilometern Wegstrecke direkt auf der steirisch-slowenischen Grenze verläuft, wobei diese mehrmals die Straßenseite wechselt. Während der Zeit des „Eisernen Vorhanges“ war es daher für Ortsfremde nicht ratsam, diese Strecke zu Fuß zu bewältigen. Inzwischen gehört ja Slowenien ebenfalls zu den Staaten der EU und einen Besuch von Maribor, der ehemals untersteirischen Stadt Marburg, sollte man nicht versäumen.
Das Highlight eines Steiermark-Aufenthaltes ist jedoch die nahe Landeshauptstadt Graz, welche wegen ihres südlichen Flairs auch „das steirische Meran“ genannt wird. Allein die Auszeichnungen „Weltkulturerbe 1999“, sowie „Europäische Kulturhauptstadt 2003“ lassen erkennen, wie empfehlenswert ein Besuch ist.
Urlaub im Weinland kann jedoch auch heißen, einfach auf gut markierten Wanderwegen die herrliche Umgebung zu erkunden, verbunden mit einer vorzüglichen „ Jause“ in einer der zahlreichen bäuerlichen Buschenschänken. Wanderer in der Gamlitzer Umgebung profitieren auch noch von einem zusätzlichen Service: Sollten die besuchte Einkehrstätte, sowie der gastgebende Übernachtungsbetrieb dem „Gamlitzer Taxi Service“ angeschlossen sein, ist ein kostenloser Taxitransport zum Ausgangspunkt oder zu einem anderen Mitgliedsbetrieb möglich. Ein Verzeichnis der am Taxi-Service beteiligten Betriebe kann man, zusammen mit entsprechendem Prospektmaterial, vom Tourismusbüro in Gamlitz anfordern.
Buschenschank = bäuerlicher Erzeugungsbetrieb, in welchem neben selbst erzeugtem Wein auch kalte Speisen angeboten werden dürfen. Symbol ist ein ausgehängter „Buschen“ (Zweigbündel).
Vergleichbare Bezeichnungen anderer Weingegenden: Heuriger, Besen-, Strauß- oder Heckenwirtschaft
Weinrouten im steirischen Weinland:
Klöcher Weinstraße
Südoststeirische Hügelland-Weinstraße
Thermenland-Weinstraße
Oststeirische Römer-Weinstraße( Weinberge bis auf fast 700m Seehöhe)
Sausaler Weinstraße
Südsteirische Weinstraße (bekannteste und älteste steirische Weinstraße)
Klapotetz-Weinstraße
Schilcher-Weinstraße
Das gesamte steirische Wein-Anbaugebiet umfaßt ca. 3700 ha,
der Weißwein-Anteil beträgt ca 75 %.
In der Steiermark angebaute Rebsorten:
Welschriesling (weiße Haupsorte)
Grüner Veltliner
Rheinriesling (Riesling)
Muskat-Sylvaner (Sauvignon Blanc)
Weißer Burgunder (Pinot Blanc)
Morillon (Chardonnay)
Blauer Zweigelt (rote Hauptsorte)
Spätburgunder (Pinot Noir)
Cabernet Sauvignon
Schilcher
Rudi K. Das hat ja schon Almanach Charakter ! Sehr informativ und gut beschrieben ! Tolle Fotos !
21 July 2008
zwetschkenmaus Gratuliere zu dem schönen Bericht, da krieg ich Sehnsucht nach der steirischen Toskana. War auch schon ein paar Mal in dem Eck unterwegs, ist leider schon ein paar Jahre her.
29 August 2008
Katholisches Sankt Gertrauden-Krankenhaus - Wilmersdorf
Paretzer Straße 12, 10713 Berlin
10-10-2010
Ich bin insofern über die vorstehenden Berichte bzw. Beurteilungen überrascht, als vor einigen Tagen im SWR3 in der Sendung "Das Geheimnis der Heilung" dieses Krankenhaus als vorbildlich im Sinne einer ganzheitlichen Herangehensweise bei der Behandlung und Heilung seiner Patienten gezeigt wurde.
Siri den SWR3 halte ich ja für noch ertragbar unter den TV-berieselungsanlagen.
aber auch hier muß gefragt werden (dürfen), wer solche berichte in auftrag gibt.
14 March 2012
Fränkische Braukultur - Bayreuth
Bayreuth
27-05-2010
Nicht Ober- oder Niederbayern weist, wie man llandläufig meinen könnte, die meisten Braustätten auf. Es ist die Region Franken, mit der weltweit größten Brauereidichte. Allein im Raum Oberfranken, der Gegend um Bamberg, Bayreuth, Kulmbach und Coburg, wird heute noch in über 170 Brauereien der Gerstensaft nach zumeist seit langer Zeit überlieferten Braurezepturen erzeugt. Dabei handelt es sich, neben einigen Großbrauereien, vielfach um kleinere Braustätten, bis hin zur Hausbrauerei, die ihre Erzeugnisse im angeschlossenen Gasthof vertreibt.
Erstaunlich und gleichermaßen erfreulich ist ist dabei die Tatsache, daß diese Betriebe auch in der Zeit eines knallharten Kostendenkens und der Gefahr des Gefressenwerdens durch größere Braukonzerne zumeist noch mit einem äüßerst interessanten Preisniveau aufwarten können.
Es ist sehr zu hoffen, daß dies noch möglichst lange der Fall sein wird, denn gerade diese Brauereien sind es, welche mit ihren vielen hauseigenen Erzeugnissen die hiesige Bierkultur begründeten und noch am Leben erhalten.
Allerdings ist zu befürchten, daß auch sie letztendlich im Zuge eines fortschreitenden "möglichst billig"-Denkens seitens der Verbraucher zugunsten einiger Konzerne, mit einem nivellierten Angebot, auf der Strecke bleiben werden.
Darum, Freunde eines gepflegten Bieres, möglichst bald auf nach Franken, um in seiner interessanten Kulturlandschaft und bei herrlichen Wanderungen die herzhafte fränkische Küche und einige "Seidla" frisch Gezapftes zu genießen.
Vielleicht treffen wir uns?
siggijantsch Also die Oberpfalz gehört jetzt nicht zu Franken, richtig ist aber, dass Oberfranken die größte Brauereidichte der Welt aufweist. Nebenbei bemerkt haben wir auch die größte Dichte an Metzgereien und Bäckereien weltweit. Nicht umsonst werben wir in Oberfranken als Genussregion, zumal auch die Preise mehr als annehmbar sind
11 July 2012
burgosschnecke Die Oberpfalz wirbt nicht – um Nichts und Niemand – denn wer hier einmal zu Gast war, kommt sowieso immer wieder!
12 July 2012
Schlosspark Stuttgart Hohenheim - Hohenheim
Schloß Hohenheim, 70599 Stuttgart
13-05-2010
(updated on 16-05-2010)
Auf dem Gelände einer ehemaligen Wasserburg der Herren von Hohenheim an Rande Stuttgarts, deren Geschlecht auch der bekannte Humanist und Arzt Paracelsus von Hohenheim (1493 – 1541) entstammte, ließ der württembergische Herzog Carl Eugen (1728 – 93) zwischen 1772 - 93 für eine seiner Mätressen und spätere Gemahlin Franziska Leutrum von Ertingen (1748 – 1811) ein kleines Wasserschloss als Sommerresidenz errichten. Daraus entstand 1782 das weitläufige Schloss Hohenheim in seiner jetzigen Gestalt, mit den frei zugänglichen „Hohenheimer Gärten“ und den später hinzugekommenen botanischen Hochschul-Versuchsanlagen.

Eine ausgezeichnete Beschilderung mit botanischen und geschichtlichen
Erläuterungen macht einen Besuch des Schlossparks, mit seinem umfangreichen Bestand an zahlreichen exotischen Bäumen und Pflanzen, zu allen Jahreszeiten interessant.
Ein markanter Blickfang und interessantes Fotomotiv ist auch der auf einer Anhöhe des Parks stehende „ Monopteros“, die Nachbildung eines griechischen Rundtempels.
Neben dem teilweise uralten und kostbaren Baumbestand
![]()
ist auch ein ca. 2 ha umfassender Versuchsweinberg deshalb besonders erwähnenswert, als es sich hier eigentlich um keine typische Weinbaugegend handelt. Die Erträge der zahlreichen und teilweise hier gezüchteten Rebsorten werden im urigen Schlosskeller ausgebaut und sind dort zu bestimmten Terminen unter der Bezeichnung „Hohenheimer Schlossberg“ zu verkosten bzw. zu erwerben.
1818 gründete der württ. König Wilhelm I (1781 – 1864) in Hohenheim die „Landwirtschaftliche Unterrichts-, Versuchs- und Musteranstalt“, aus welcher die heutige Universität Hohenheim (Agrar-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften) hervorging. Im Gegensatz zu Herzog Carl Eugen, einem absolutistischen und ausschließlich auf sein eigenes Wohl bedachten Herrscher, galt König Wilhelm I als fortschrittlicher Monarch. Insbesondere seine leider bereits sehr jung verstorbene 2. Gemahlin, Katharina Pawlowna (1788 - 1819), eine Tochter des russischen Zaren Paul I, setzte sich in aufopfernder und ideenreicher Weise für die total verarmte Bevölkerung ein, als das Land in den Jahren 1816/17 von verheerenden Missernten getroffen wurde
(s. auch mein Beitrag „Grabkapelle Württemberg“).

Da der überwiegende Teil des Schlosses heute durch die Universitätsverwaltung genutzt wird, bietet eine Besichtigung desselben nichts Besonderes. Eine Ausnahme bildet jedoch die umfangreiche, hochinteressante Sammlung des Zoologisch-Medizinischen Museums, welche allerdings leider nur mittwochs und sonntags zugänglich ist.
Stadtbahn U 7 Haltestelle Hohenheim, Buslinie 65
... ein Parkbesucher
Grabkapelle Württemberg - Obertürkheim
Württembergstraße 340, Rotenberg, 70327 Stuttgart
13-10-2009
Im Jahre 1820 ließ der württembergische König Wilhelm I (1781 – 1864) anstelle der über dem Neckartal zwischen den Weinbergen gelegenen Stamm burg „Wirtenberg“ für seine früh verstorbene 2. Gemahlin und Cousine Katharina Pawlowna (1788 – 1819) ein monumentales Mausoleum in klassizistischer Bauweise errichten. Nach der Fertigstellung im Jahre 1824 wurde Katharina dort beigesetzt. Sie war, trotz ihres noch jugendlichen Alters, eine Wohltäterin des gemeinen Volkes. Besonders die Jahre 1816/17 , ausgelöst durch schreckliche Missernten , brachten unvorstellbares Elend über das Land. Auf Katharinas Betreiben erfolgten sowohl in materieller, wie auch in bildungsmäßiger Hinsicht, zahlreiche Hilfen und Initiativen zur Linderung der allergrößten Not. Die Gründung der Württembergischen Sparkassen, wie auch des heute noch bestehenden Königin-Katharinen- Stiftes (Mädchenschule in Stuttgart) sind nur zwei Beispiele ihres segensreichen Wirkens.
Als russische Großfürstin und Tochter des späteren Zaren Paul I gehörte sie, im Gegensatz zum protestantischen württembergischen Königshaus, der Russisch-orthodoxen Kirche an und von 1825 – 1899 war die Grabkapelle gleichzeitig ein Russisch-orthodoxes Gotteshaus.
Sowohl Wilhelm I, wie auch die gemeinsame Tochter Marie Friederike Charlotte, Gräfin von Neipperg (1816 – 1887), fanden in der Gruft der Kapelle ihre letzte Ruhestätte. Bereits zu Lebzeiten verfügte Wilhelm I, dass keine weiteren Mitglieder des Königshauses auf dem Wüttemberg beigesetzt werden sollten.
Die Grabkapelle befindet sich heute in staatlichem Besitz und kann sowohl zu festen Zeiten als auch anlässlich von Sonderführungen besucht werden.
Öffnungszeiten:
Mittwoch 10 -12.00 Uhr
Freitag –Sonntag 10 – 12.00, 13-17.00 Uhr
Sonderführungen Tel. 0711/337149
wernerz Ein gelungener Kartoffelsalat gehört, neben den Maultaschen und und einem Zwiebelrostbraten, nach wie vor zu den Höhepunkten der (einfachen) schwäbischen Küche, wobei ein Trollinger, obwohl vielerorts verschmäht, dazugehört. Schönen Restsonntag!
7 March 2010
Flugplatz Hahnweide - Kirchheim
Kirchheim
10-09-2009
Vergangenes Wochenende veranstaltete die Fliegergruppe Wolf Hirth auf der Hahnweide bei Kirchheim u. Teck zum 15. Mal ihr international besetztes Oldtimer-Fliegertreffen Während 3 Tagen bewunderten ca. 45.000 Besucher hunderte noch flugtauglicher Exemplare alter Fluggeschichte, sowohl am Boden, wie auch bei atemberaubenden, spektakulären Einsätzen der Piloten über der Hahnweide. Besonders beeindruckend war bei diesem Treffen auch der Gedanke, dass es sich hier vielfach um Fluggeräte handelte, welche zu früheren, zum Glück vergangenen Zeiten, im Kriegseinsatz gnadenlos gegeneinander eingesetzt wurden. Heute sind sie erfreulicherweise der Grund für eine völkerverbindende Kameradschaft.
Nutria85 Ich war bereits als Kind mit meinem Vater immer wieder dort und besuchte auch das diesjährige Fliegertreffen, das ja leider nur alle 2 Jahre statt findet – immer wieder ein Erlebnis!
27 October 2011
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