06-01-2008
(updated on 09-01-2008)
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Kurz vor Weihnachten habe ich mich wieder einmal auf den Weg in die Heimat gemacht. Noch die Warnung meiner Kollegen in den Ohren: "Sei bloß früh genug am Flughafen, da ist vor den Feiertagen die Hölle los", war schnell eine Zugverbindung nach Newark herausgesucht, die meine Ankunftszeit am Terminal etwa zweieinhalb Stunden vor dem Abflug garantieren sollte.
Da ich gerne extra Zeitpuffer einplane, war ich 15 Minuten zu früh am Bahnhof und erwischte noch einen NJTransit Express der mich dreieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen ausspuckte. Nun gut, dann werde ich beim Warten auf den Security Check wenigstens nicht nervös, dachte ich.
Vom Bahnhof befördert einen eine etwas nervige Einschienenbahn ("Airtrain") zu den Terminals. Nervig deswegen, weil sie einem aber auch alles was passiert per Lautsprecherdurchsage kommentiert. ("Please hold on while the train is moving") Mein Direktflug nach Berlin-Tegel geht wie immer vom Terminal C. Den Weg zum Baggage drop-off von Continental finde ich mittlerweile im Schlaf, es ist aber alles auch sehr gut ausgeschildert.
In diesem Bereich des Terminals sind erstaunlich wenige Leute zu sehen... Dank Online-Check-In ist der Koffer schnell aufgegeben. Blöderweise kosten mich die Weihnachtsgeschenke in meinem Koffer wegen resultierenden Übergewichts $50. Danach nehme ich noch einmal den Security Checkpoint in Augenschein. Nicht soooo voll, aber da gehe ich doch lieber noch einmal die 200 Meter nach rechts, wo es den zweiten Chekpoint gibt. Da ist dann praktisch gar keine Schlange. Wo sind nur die angekündigten Menschenmassen???
Am Ende war ich dann also etwa drei Stunden vor meinem Abflug durch die Sicherheitskontrolle. Das ist aber in Newark gar kein großes Problem. Denn in dem riesigen Terminalbereich hinter der Kontrolle kann man durch verschiedene Läden schlendern, gar nicht so schlecht essen, sich die Schuhe putzen lassen, telefonieren, und und und...
Diesmal war ich noch schnell im Laden des Metropolitan Museums und habe ein paar Tassenuntersetzer in Perserteppichform (waschbar mit rutschfester Unterseite!) und einen schönen Kalender gekauft. Danach bin ich in die Fressabteilung gegangen und habe mich mit einem Fruchtshake und einem ungesunden Barbeque-Sandwich über die Wartezeit hinweggetröstet. Dank der vielen öffentlichen Telefone konnte ich noch ein bisschen mit den Lieben in Deutschland telefonieren (per Funktelefon ist es immer so teuer, trotz "Champion" phone card).
Vielleicht ist es ja auch ein Gewöhnungseffekt. So oft wie ich dieses Jahr schon in diesem Terminal auf meinen Flug gewartet habe... Mittlerweile bin ich wirklich gerne dort. Es kann auch damit zusammenhängen, dass ich mich in der Regel auf etwas freue, wenn ich im Flughafen bin, sei es die Heimfahrt oder ein interessantes neues Reiseziel.
Zwar habe ich bisher keine Erfahrungen mit den anderen Flughäfen im Großraum New York gemacht, aber Newark ist absolut empfehlenswert sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise. Ende März bin ich wieder einmal dort. Aber nicht zum Selberfliegen sondern nur zum Abholen.
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flughafen, airport, nyc, continental, newark
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