Review of Yarl Suwai by Dirky_1963

Yarl Suwai, Birkenstrasse 20, Tamil Restaurant, 40233 Düsseldorf

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User photo: Dirky_1963

Dirky_1963

Düsseldorf

28-04-2008 (updated on 23-07-2008)

1pxt

UPDATE 11.07.2008:
Der Laden heißt nun nicht mehr “Pfeffermühle”, sondern “Yarl Suwai”. Gestern war ich mit einem Freund dort. Es gibt nun eine lesbare Karte zum Mitnehmen (auch Lieferservice), die Gerichte in der “eigentlichen” Karte wurden uns nun vom Chef (sag’ ich mal) gut erklärt (er sprach ordentliches Deutsch) und haben uns sehr gut geschmeckt. Was gab’s diesmal? Ich hatte gebratenes Puddu - das sind hausgemachte Mehlbällchen aus Weizenmehl, Rotreismehl und Kokosflocken) mit Hähnchencurry für 7,90 € (Puddu Biryani Chicken), die andere Wahl fiel auf Idiyappam bzw.String Hopper (eine Art hausgemachte Nudeln aus Weizenmehl und Rotreismehlmischung) mit Lammcurry (ebenfalls 7,90 €) Vorab hatten wir jeweils eine “Roll” (1,20 €) gefüllt mit würziger Kartoffel-Lammfleischmischung (dazu gab’s 'ne mildfruchtige Chilisauce) und einmal Bonda (Kartoffel-gemüsefüllung - 1,20 €) bzw. Keerai Vadai (aus Linsenmehl, Füllung: Spinat, Zwiebeln, srilankische Gewürze) mit Kokosnusschutney (1,20 €). Das Bierchen dazu kostet übrigens auch nicht allzu viel:)
Sollten sich die jetzt sehr positiven Erfahrungen beim nächsten Mal bestätigen, kommt die Erhöhung auf vier Sterne!

TEXT VOR UPDATE:
Die exotische Speisenauswahl ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Der Schwerpunkt liegt hier auf tamilisch, die Küchenrichtung wird vom Haus mit “Indische, Srilankische und tamilische Spezialitäten” bezeichnet. Es fallen die recht niedrigen Preise auf. Zwei 0,3 l-Bier, Suppe + Hauptgericht sowie Trinkgeld für insgesamt 15 €: Das ist heute so ja kaum noch zu bekommen. Gewürzt wurde ordentlich und interessant, die Kritik in einem der letzten “Coolibri” (für Nicht-Kenner: kostenlose Stadtzeitung), das alles extrem scharf sei, kann ich aber nicht bestätigen, obwohl ich “mit scharf” bestellt habe. Beim ersten Mal hatte ich ein Curry mit Huhn, beim zweiten Mal Dhosai (tamilische Pfannkuchen) mit Lamm. Dhosai erinnert interessanterweise an das Fladenbrot “Ingera” im “Okra” (äthiopisch-eritreisch).
Während das Huhn zart und lecker war (serviert wird es mit Knochen), waren beim Lamm zwei Stückchen etwas knorpelig (das gleiche sagte mein Gegenüber von seinem Ziegenfleisch). Aber ansonsten war’s okay. Die Bedienung ist extrem fix, wenn man sitzt: So schnell wie sie scheinbar möchte, kann man gar nicht aussuchen.
Bei meinem dritten Besuch habe ich dann ein wirklich schmackhaftes “Devil”-Gericht mit Pute gegessen. Hier sollte man aber eine Beilage dazu bestellen, denn es ist sonst nur das Fleisch und Gemüse auf einer heißen Platte. In der Karte stand allerdings unter den “Bites”- und “Devil”-Gerichten: Salat extra bestellen! Und Salat wollte ich ja nicht…
Lustig ist der Zettel zum Mitnehmen: “Wir haben Idly, Dhosai, vadai, Bonda, Kadlet, Roll, Susiyam, Vaipan, Laddu Masaladhosai, Appam, piddu…” etc. Aha!

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Comments:

  • 28-04-2008, 17:29

    Seit Coolibri habe ich die Pfeffermühle (obwohl, klingt ja schon scharf) auf dem Radar.

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  • 28-04-2008, 17:31

    Halb so wild. Was scharf ist, ist schonmal die Creme oder Paste, die es zu einer 2 €-Vorspeise gibt (so’n frittierter Kringel mit etwas Spinat drin z.B.). Aber die braucht man.

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