Das Alte Land, Buxtehude
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05-07-2008
Im Alten Land kann man interessante Radtouren und Wanderungen unternehmen. Diesmal will ich Euch auf die 2. Meile mitnehmen und zwar auf den westlichen Rand. Den östlichen Rand, den Deich der Este, hat Johanni hier beschrieben.
Die zweite Meile ist der zweite Abschnitt des Elbdeiches und zwar zwischen der Lühe und der Este ist bestimmt länger als ein englische Meile, vielleicht ja eine preußische Meile, die war 7,5 km kang.
Das Alte Land oder “dat ole Land” auf Plattdeutsch, müsste eigentlich das neue Land heißen, denn es entstand ab 1140 als Holländer (es gibt heute die Gemeinde Hollern) im Auftrag des Bremer Bischofs begannen, das Marschgebiet zwischen der Schwinge bei Stade, der Elbe (ehemalige Süderelbe) und der Geest einzudeichen.
Wir stellen das Auto am Lüheanleger ab und lassen Pommesbuden, Motorräder und Wohnmobile hinter uns, gehen durch das Deichtor auf die andere Strassenseite und wandern auf der Fährstrasse landeinwärts, immer den Lühedeich links lassen Weiter vorne gehen wir auf diesen Deich und verlassen ihn nicht mehr bis zum Ende der Wanderung, die auch auch von Rentnern in ca. einer Stunde netto bewältigt werden kann.
Kaum einige Minuten sind wir erst gegangen, lockt schon Café Gosch mit Kaffee und Kuchen entweder auf der Terrasse oder direkt auf der kleinen Wiese an der Lühe. Wir gehen weiter und schauen uns die schönen Kirschbäume (Blüte Anfang Mai) oder rechts die sehr gepflegten Reetdachhäuser an. In der Lühe liegen im Sommer die Segelboote und Kähne oder Motorschiffchen der Anlieger. Später kommen wir an einer kleinen Werft vorbei. Erst an der weiß angestrichenen Hogendieksbrücke wechseln wir die Uferseite, machen ein paar Fotos von der schönen Brücke, die im Holländerstil erbaut wurde und laufen im Ortsteil Höhen lüheabwärts zurück Richtung Elbe. Man hat immer einen sehr erhabenen und erhöhten Blick hinunter in die gepflegen Gärten der Anwohner.
Wir kreuzen wieder den Minnerweg wie schon auf dem Hinweg, bleiben aber auf dem Deich und umrunden quasi die Lüheschleife. Linkerhand mit einem kleinen nett eingerichteten Garten erreichen wir das Stubbe’s Gasthaus, wo man einkehren kann für Kaffee und Kuchen oder andere Gerichte. Wenn die müden Füße nicht mehr wollen, kann man sie in Stubbes Gästezimmern ablegen.
Wir gehen jedenfalls weiter auf dem Deich, auf dem jetzt auch Autos fahren dürfen und sehen schon das Lühesperrwerk. Rechts unten liegt Pension Elbblick. Hier kann man richtig Urlaub machen und braucht nach dem Genuß des süffigen Bieres aus der Hausbrauerei von Familie Eckhoff oder einer defitgen Mahlzeit nicht mehr Auto fahren, sondern mietet sich in ein Pensionszimmer ein.
Unsere kleine Wanderung endet dort, wo sie begann, am Lüheanleger, jetzt noch schnell Pommes kaufen und einen Kaffee aus dem Pappbecher schlabbern, dann geht es zurück nach Hamburg oder wo immer ihr herkommt.
Die selbe Runde kann man auch mit dem Rad fahren, doch empfehle ich dies nicht, da der schmale Weg auf den Deichen hier den Wanderschuhen vorbehalten bleiben sollte.
Über den Link zum Lüheanleger
bekommt auf der Kartenbasis einen guten Überblick über die Rundtour.
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