05-05-2007
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Neulich erzählte ein Bekannte beim Sport, dass sie im Sommer nach Ruhpolding fahren würde. Ich erzählte ihr gleich, dass sie unbedingt zur Windbeutelgräfin müsse. Nun war ich schon die Zweite, die ihr diesen Tipp gab und in ihrem Fremdenführer hatte sie auch schon von dieser Einkehrmöglichkeit gelesen.
Die Windbeutelgräfin ist ein historisches Bauernhauskaffee im Mühlbauernhof am Rande Ruhpoldings. Die riesigen und lecker mit Kirschen und Sahne gefüllten Lohengrin-Windbeutel bekommt man mit einem numerierten Schwan serviert (siehe Fotos).
Als weitere Besonderheit gibt es als Kalorienbombe die Ruhpoldinger Bärentatze aus Nuß-Marzipanteig, mit Johannesbeergelee und Weißweincreme gefüllt und Nougat überzogen. Diese Bärentatze wurde kreiert zur Erinnerung an den letzten deutschen Bären (Bruno ist ja wohl Italiener gewesen), der am 24.10.1835 durch den königlich bayerischen Förster Klein in der Nähe Ruhpoldings erlegt wurde und ausgestopft im Heimatmuseum zu besichtigen ist.
Empfehlen kann ich auch noch das leckere Kräuterbrot, welches schon von außen eine herrliche Kräuterkruste umgibt und himmlich duftet. An unserem Abreisetag hatten wir uns seinerzeit (viel zu viele Jahre her) nnoch zwei Brote mit nach Berlin genommen.
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lecker, café, bayern, bauernhof, köstlich, ruhpolding, windbeutel, bär, kräuerbrot
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