14-10-2007
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Ein See, der nach einem Fisch benannt ist, nämlich nach der Plötze (eine Art Karpfen), die sich in seinen Fluten in großer Anzahl tummeln soll.
Ich mag den Plötzensee. Er ist winzig klein ca. 7,7 ha groß und zwischen den Stadtteilen Wedding und Moabit am Volkspark Rehberge gelegen.
Mit 5,5 m Tiefe bietet dieser so unschuldig aussehende See Platz für mindestens ein Urviech aus der Eiszeit, das einsame Ruderer auf den Grund zieht, während sie verträumt in den Sonnenuntergang blinzeln!
An seinen Ufern liegt das Freibad Plötzensee, das ich ebensosehr in mein Herz geschlossen habe wie die Fischerpinte (ein Bootshaus mit Verleih von Paddelbooten).
Die großzügigen Grünanlagen drumherum wurden bereits ab dem Jahr 1923 vom Gartenbaudirektor Rudolf Germer angelegt und gestaltet. Leider hat der Bezirk offenbar nicht mehr genug Geld für deren Erhaltung, denn die Promenade mit Blick auf den See ist schon seit Langem eingezäunt und mit "Betreten-verboten-Schildern" geschmückt.
Bald wird nur noch wenig von den hübschen Mäuerchen zu sehen sein, die von Rosen und wildem Wein umrankt sind. Nähme jemand dann diese hässlichen Schilder und den Zaun weg, dann wäre wenigstens die Idylle perfekt.
Tags
freizeit, see, wedding, erholung, spaziergang, schwimmen, rudern, idyllisch
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