01-11-2007
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Keine Wartezeit wie im Louvre, das ist schon einmal sehr angenehm.
Ticket kostet 7 ,50 € und kann vorab im Internet gekauft werden, was ich allerdings nicht nutzte. Sehr familienfreundlich finde ich, wenn Kinder bis 18 Jahre, das gilt übrigens für alle Pariser Museen, freien Eintritt haben. Mäntel können gratis an der Garderobe abgegeben werden und Pläne sind in mehreren Sprachen erhältlich und auch übersichtlich.
Das Museum selbst ist unheimlich beeindruckend: sehr hell lichtdurchflutet und durch die Höhe hat es auch eine leise Geräuschkulisse. Zur Weltausstellung war der bis 1939 gebaute Bahnhof in Gebrauch und wurde dann eine zeitlang vernachlässigt, bis zur Mitte der 70er gab es für das Gebäude verschiedene Verwendungszwecke und drohte schlussendlich abgerissen zu werden, bis es dann 7 Jahre später zu einem Museum umgebaut wurde und das noch dazu sehr gelungen. In 3 Etagen befinden sich die Werke von Anfang bis Ende 19. Jhdt.
Zu jeden ausgestellten Kunstepochen findet man in den gängigsten Sprachen herausnehmbare Karten, die sehr einfach die Stilrichtungen, sowie die Merkmale erklärt.
Sehenswert die Werke van Goghs, Monet, Manet, Lautrec, Degas, Renoir, Courbet, Cabanel ...
Als Uhrenfan hat mich die überdimensionale große Uhr in den Bann gezogen - einfach wunderschön.
Im Schnelldurchgang muss man 2 Stunden veranschlagen, sonst kann man als Kunstfanatiker, wie in jedem anderen Museum Tage verbringen und hat noch immer nicht alles gesehen und betrachtet.
Im Museum darf man übrigens ohne Blitz fotografieren!
Tags
museum, kunst, impressionisten
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